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- 24.12.04 - FROHE WEIHNACHTEN UND EIN GUTES NEUES JAHR 2005! Wir möchten an dieser Stelle wieder einmal "Danke" sagen für ein Jahr mit Ihnen allen, die Sie so zahlreich unsere Seiten hier besuchen und unseren Webauftritt nutzen für die Informationen aus der Oberkrainer-Szene, Ihre Wochenendplanung mit uns gestalten und uns die ganze Zeit über die Treue halten. Ein Jahr voller interessanter Neuigkeiten und KrainerEvents neigt sich dem Ende zu. Der sicherlich größte Meilenstein in diesem Jahr war für uns persönlich die Geburt unseres Webradio-Auftritts *** RADIO OBERKRAIN***. Aber auch sonst bot das ablaufende Jahr viele Gelegenheiten, sich dem Thema Oberkrainer-Musik zu nähern und sich damit zu beschäftigen, sei es im durchgehend genutzten und stets interessanten KrainerForum oder einfach, indem man sich die neuesten Neuigkeiten über Gruppen und Musikanten hier abholte. Wir hoffen, Ihnen auch im Neuen Jahr 2005 immer mit den neuesten Entwicklungen, Informationen und Trends aufwarten zu können und freuen uns auch dann wieder über Ihre hoffentlich recht zahlreichen Besuche hier bei uns.
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- 29.11.04 - Am Sonntag bei RADIO OBERKRAIN keine Sendung möglich! Am gestrigen Sonntag war es uns zur gewohnten Sendezeit um 20.00 Uhr nicht möglich, mit unserem Webradio auf Sendung zu gehen. Nach verschiedenen missglückten Einwahlversuchen mußte die Sendung schweren Herzens und sicher zum Leidwesen aller Radio Oberkrain-Fans abgesagt werden. Nach Prüfung der Lage stellte sich heraus, dass auf die Sendeserver des Webradio-Dienstleistungsanbieters flatcast.de ein sog. DoS-Angriff (Denial of Service attack) stattfand, der die Server von außen überlastete und somit die störungsfreie Übertragung nicht zuließ. Was ist eine Denial of Service-attack? Hier können Sie bei Interesse etwas darüber nachlesen. Nachdem wir es aber bis zum Schluß nicht aufgeben wollten (auch bereits nach Absage der Sendung), gelang es uns gegen 21.30 Uhr, eine Einwahl zu bekommen und die Sendung doch noch zu starten. Mit zuerst "nur noch" fünf Hörern ging dann gestern ein Notprogramm auf Sendung. Zum Schluß, gegen 23.00 Uhr, waren es immerhin siebzehn Hörer, die dem Sendegeschehen noch folgten. An dieser Stelle ein ganz herzliches "Dankeschön" an jene, die eisern so lange ausharrten und es trotz Absage immer und immer wieder versuchten. Wir hoffen, dass die Technik des Anbieters bis zur nächsten Sendung am Mittwochabend, 01.12.04, ab 20.00 Uhr, wieder vollständig zur Verfügung steht und dann unser Radioprogramm auch wieder störungs- und unterbrechungsfrei bei Ihnen zuhause ankommt. Wir möchten uns nochmals bei Ihnen für die entgangene Sendung entschuldigen und bedanken uns für Ihr Verständnis. Es ist halt eben so: wenn man auf einen Dritten angewiesen ist und nicht alles selber in der Hand hat, können solche Dinge passieren. Wir werden auch in Zukunft keine Garantie haben, dass alles immer und zu jeder Zeit ständig abrufbereit und verfügbar ist. Dennoch werden wir unser Möglichstes dazu tun, dass Sie auch in Zukunft mit unserem Radioprogramm ungetrübte Hörfreuden geniessen können. Ihre krainer-music.com und *** RADIO OBERKRAIN ***!
- 26.11.04 - Wir gratulieren SLAVKO AVSENIK zum 75. Geburtstag! Genau am 26. November 1929 erblickte er das Licht der Welt in dem kleinen slowenischen Ort Begunje. Nach einer beispielhaften Weltkarriere mit einem von ihm geschaffenen, neuen Sound, den er über vier Jahrzehnte mit seiner Formation, den Orig. Oberkrainern, in die Welt hinaustrug und als musikalischer Botschafter Sloweniens auf allen Kontinenten seine musikalische Visitenkarte abgab, feiert
- 03.11.04 - Neues von der Oberkrainerfront in Kürze zusammengefasst! Der Veranstalter "Swiss Road Event" der Oberkrainer-Tour, welche die Schilcher durch viele Orte der Schweiz führen sollte (wir berichteten), sagte sämtliche noch ausstehende Konzerte des Ensembles ab. Derzeit ist auch kein Ersatz für die geplante Tour vorgesehen.
- 14.10.04 - Vorankündigung zum 6. Grenzländer Abend Ganz druckfrisch haben wir Plakat und Vorankündigung zu o.g. Veranstaltung hereinbekommen. Mitwirkende bei dieser Veranstaltung, die am 21. November in Zgonik bei Triest über die Bühne geht, sind außer den Gastgebern selbst das Ansambel Slapovi aus Slowenien, die Schilcher aus der Schweiz und die Grazer Spatzen als Vertreter Österreichs. Moderiert wird das ganze von Vinko Simek, der auch schon einmal bei den Alpenoberkrainern gesanglich in Erscheinung getreten ist (Der Postmann kommt). Wer sich alles noch selbst anschauen oder nachlesen möchte: hier geht´s zum Original-Plakat. Die Redaktion
- 09.10.04 - Juchee - die Erste!
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| Sepp Mattlschweigerund sein Quintett Juchee |
- 04.10.04 -
In memoriam - Plötzlicher Tod von Gerhard Freiinger
Noch in der Nacht auf heute, Montag, ließ uns die Nachricht vom plötzlichen und allzu frühen Tode von
- 27.09.04 - Anmeldung zum ASV 2500 hat begonnen!
Wie schon im vorigen Jahr aus der Taufe gehoben und zum ersten Mal veranstaltet, wird es auch im Jahre 2005 einen Wettbewerb für Harmonikaspieler, den ASV (Akkordeon Solistenwettbewerb der Volksmusik) geben. Auch wir sind heuer wieder gerne mit dabei, um die von der Fa. Musik Meyer in Vertretung der HOHNER AG Trossingen initiierte Veranstaltung mit zu promoten und zu fördern. Im Gegensatz zum letzten Jahr sind jedoch dieses Mal die Spieler steirischer Harmonikas aussen vor. Man sah von Seiten des Veranstalters anhand der gewonnenen Erkenntnisse aus dem ersten Wettbewerb, dass das Spiel auf Akkordeon und steirischer Harmonika in einem Wettbewerb nicht direkt vergleichbar und somit schwer gegeneinander abwägbar ist. Bewerben können sich demnach alle Akkordeonspieler der volksmusikalischen Szene genauso wie die der Unterhaltungsmusik, ganz egal welchen Alters. Und dies ist ein Grund mehr, auch für die Älteren, sich zu trauen und aktiv an solch einem Wettbewerb einmal teilzunehmen, denn es winken ja auch wieder tolle Preise, die es zu gewinnen gibt. Und es hat sich beim letzten Male gezeigt, dass eine bunte Mischung aus mehreren Altersklassen eine interessante Konstellation ergeben kann sowohl für die Beteilgten als auch für das Publikum.
Erste Hürde des Anmeldeprozederes ist, wie im vorigen Jahr, die Aufnahme des eigenen Spiels auf eine Videocassette. Der Veranstalter sagt hierzu: "Üben Sie ein Stück auf Ihrem Akkordeon ein (muß nicht zwingend eins der Marke HOHNER sein), das Sie besonders gut können und machen Sie von sich eine Videoaufnahme. Denken Sie daran, dass diese Aufnahme (bewertet werden u.a. spielerisches Können, Ausdruck und Harmonie) das erste Kriterium für die Einladung zu einem Vorentscheid darstellt". Wie schon im vorangegangenen Auswahlverfahren wird eine fachkundige Jury aus allen eingegangenen Videoanmeldungen die Kandidaten für die Vorentscheide auswählen. Die Anmeldezeitraum ist großzügig bemessen, damit sich das Ganze auch unter den in Frage kommenden Akkordeonspielern herumsprechen kann und geht vom 01. September 2004 bis zum 31. März 2005. Also, nix wie los und geübt, was die Finger hergeben!
Zu erwähnen ist noch (diese Frage wird öfter im Vorfeld gestellt), dass die Kandidaten ausschliesslich solistisch vortragen werden, d.h. sowohl auf dem Anmeldevideo als auch später beim Vorentscheid und Finale sind keinerlei Begleitmusiker erlaubt. Dies ganz einfach deswegen, um die Rahmenbedingungen für alle gleich zu halten. Die genauen Teilnahmebedingungen lesen Sie bitte unter der Rubrik "Anmeldung" auf der Internetseite der Fa. Musik-Meyer unter www.hohner.info nach. Geplant sind ferner diese Mal für Deutschland 4 (vier!!!) Vorentscheide, für Österreich einer. Die Termine hierfür sind noch nicht festgelegt, dürften sich aber im Zeitraum so ca. ab Mai/Juni 2005 bewegen. Und noch was: der Veranstalter konnte als zusätzlichen Sponsor die Fa. AKG acoustics mit ins Boot holen. Daher gibt es dieses Mal außer einem Hohner-Akkordeon als ersten Preis weitere, attraktive Preise zu gewinnen, wie z.B. eine drahtlose Mikrofonübetragungsanlage, speziell für Akkordeonisten, hochwertige Mikrofone und Kopfhörer aus dem AKG-Programm. Die Anmeldung erfolgt, wie gesagt, über ein selbstgedrehtes Video samt anhängender Anmeldekarte. Die Unterlagen (Anmeldeflyer) hierfür liegen demnächst im Musikalienfachhandel aus bzw. stehen zum Download bereit, entweder auf der Seite www. hohner.info unter http://www.musik-meyer.net/zoiap1/downloads/ASV_Anmeldung.pdf oder hier bei uns (hier geht´s zum Anmeldeflyer)
So, und jetzt nix wie los an die Tasten und geübt, bis die Finger qualmen, dann Filmchen gedreht und zusammen mit der Anmeldekarte an den Veranstalter geschickt! Wir wünschen allen potentiellen Teilnehmern viel Glück, dem Veranstalter eine grosse Anzahl von Teilnehmern und schöne Wettbewerbe.
Ihre krainer-music.com
- 23.09.04 - Lechner Buam mit "unserem" Titel www.krainer-music.com im TV!
Normalerweise sind Ankündigungen von Fernseh- und Rundfunkauftritten bei unserem KrainerEvent-Kalender ausgespart. Hierbei handelt es sich allerdings um eine rühmliche Ausnahme, die direkten Bezug zu unseren Seiten hat. Denn ganz überraschend bekamen die Lechner Buam vor ca. 3 Wochen eine kurzfristige Einladung zu Fernsehaufnahmen für die Sendung Lustige Musikanten on Tour mit dem beliebten Moderatorenpaar Marianne und Michael Hartl. Erstmal erwähnenswert aufgrund der Tatsache, dass diese Sendung sich in den vergangenen Jahren, dem allgemein vorherrschenden Trend folgend, auch nicht gerade mit Ruhm bekleckerte, was die Einladung und Sendung von Gruppen betraf, die Oberkrainer-Musik zum Besten geben. Zum zweiten ist es doch erstaunlich, dass eine Truppe wie die Lechner Buam nicht nur einen Titel zum Vortrag bringen dürfen, sondern auch noch einen ohne Gesang! Ein reiner Instrumentaltitel? Man höre und staune nicht schlecht! Und es heißt, dass Michael höchstpersönlich diese "unsere" Polka herausgesucht und darauf bestanden hat, dass genau die und keine andere gespielt wird. Da bricht die ureigene steirische Abstammung und auch die offensichtliche Liebe zur Oberkrainermusik voll durch. Dem Michael sei Dank ! ;-)
Ort des Aufzeichnungsgeschehens war das Benediktinerstift Göttweig in Niederösterreich, der Heimat der Lechner Buam. Siegi Binder, der uns die Information voller Stolz und berechtigter Freude zukommen ließ, schwärmte von der tollen Kulisse. Auch ist es natürlich ein Vorteil, dass, wie es scheint, die Lechner Buam mit diesem Instrumentaltitel die einzigen Vertreter dieser Musikrichtung in dieser Sendung sind. Alles andere wird in irgendeiner Form dem Thema Schlager oder zumindest volkstümlicher Schlager zuzuordnen sein. Damit wird sich diese Darbietung wohltuend vom übrigen Programm abheben. Impressionen über diesen historischen Ort finden sie unter anderem unter folgendem Link: http://www.stiftgoettweig.or.at/. Der Sendetermin ist wohl auf den 07. Oktober, voraussichtlich ab 20.00 Uhr im ZDF festgelegt.
Vielleicht trägt ja die Ausstrahlung des Titels "www.krainer-music.com" einmal mehr etwas dazu bei, dass sich noch ein paar interessierte Leser und Liebhaber der Oberkrainer-Musik mehr auf unseren Seiten tummeln und diese Musik sich ein kleines bisschen wieder in die Herzen der Fernsehzuschauer hineinspielt und in Erinnerung bringt. Wir jedenfalls freuen uns mit den Lechner Buam über diesen Erfolg und dass gerade dieser unser Titel als Instrumentalpolka von den verantwortlichen Machern der Sendung auserkoren wurde. Freuen Sie sich mit uns auf die Ausstrahlung und vielleicht über ein paar neue KrainerFreunde mehr in unserer Runde.
In diesem Sinne
Ihre krainer-music.com
- 09.09.04 - Oberkrainer-Tour mit den Schilchern durch die Schweiz! Schon am morgigen Freitag, 10. September 2004, beginnt eine Oberkrainer-Tour durch die Schweiz mit den Schilchern. Premierenort ist das Casino Bremgarten. Der Veranstalter Swiss Road meldet, dass eine Reihe von Auftritten geplant ist, bei denen die Schilcher konzertmässig, so wie einst die Original-Formation um Slavko Avsenik, zu hören sein wird. Der Eintrittspreis für dieses Oberkrainer-Konzert beträgt CHF 15,-, Saalöffnung ist bereits um 19.30 Uhr. Die weiteren Termine sind lt. Veranstalter:
- 07.09.04 -

- 05.09.04 - NUR NOCH 2 TAGE! Dann ist´s soweit! Wir starten mit einem ganz neuen und ehrgeizigen Projekt innerhalb von www.krainer-music.com, wie wir meinen. Ein paar wenige Dinge wollen wir Ihnen vorab verraten: es geht -wie könnte es anders sein- in erster Linie um Oberkrainermusik! Zweitens werden Sie am kommenden Dienstag in Einzelheiten erfahren, was Sie am Mittwochabend erwarten wird. Und drittens: Sie sollten sich für uns an genau diesem Mittwochabend vielleicht so ca. zwei Stunden Zeit nehmen. Ja, und vielleicht noch was. Vielleicht eines der wichtigsten Dinge überhaupt: sollten Sie an Ihrem Computer etwa keine Lautsprecher haben? Auch keinen Anschluss zur Stereoanlage? Vielleicht können Sie das ja bis Dienstag noch erledigen! So! Mehr sei aber nun an dieser Stelle nicht verraten! Das, was Sie nun wissen, wird ausreichen bis Dienstag. Und dann lüften wir das Geheimnis um unser neues Projekt! Also, bis übermorgen! Und nicht vergessen: dienstags lesen, was Sie am Mittwoch erwartet und Zeit einplanen für Mittwochabend! Ihre krainer-music.com
- 04.09.04 - 1. Oberkrainer-Seminar! Eine Nachlese... Schon ganze 4 Wochen sind ins Land gezogen, bis wir uns heute nochmals etwas näher mit diesem Thema befassen. Also: das erste Oberkrainer-Seminar ging im Rahmen der Bischofshofener Musiktage über die Bühne. Und es war sicherlich nicht nur ein Versuch, sondern mithin ein gelungener Anfang in eine Richtung, die es wert ist, eindringlich auch in Zukunft verfolgt und nach Kräften unterstützt zu werden.Kurz zur Idee: geboren wurde das Ganze aus einem Gespräch zwischen Martin Lechner, Instrumentenbaumeister und Vorstandsmitglied des Tourismusverbandes Bischofshofen und damit in der Funktion als Haupt- und Mitorganisator der Bischofshofener Musiktage und auf der anderen Seite Sepp Mattlschweiger, in der Szene als "Baritonkönig" ehrfürchtig genannter Instrumentalist, langjähriger Bassist beim "Salzburg Quintett" und bei den "Mooskirchnern" und eben jetzt unterwegs mit seinem eigenen Ensemble, dem "Quintett Juchee". Also, was Oberkrainer-Musik betrifft, sicherlich ein "alter Hase". Martin Lechner bat Sepp, sich doch einmal Gedanken zu machen, ob man im Rahmen der Musiktage nicht auch etwas für die Freunde und Musikkollegen des volkstümlichen, sprich: in diesem Fall konkret "Oberkrainer-Genres", anbieten könnte. Somit war der Weg geebnet für dieses nun erstmals stattgefundene "Oberkrainer-Seminar". Wobei man vorab sagen darf: wer sich unter diesem "Seminar" eine schulmeisterlich abgehaltene und nach strikten Regeln ablaufende Veranstaltung oder Vorlesung vorstellen mochte, wie sie einem an Volkshochschulen, Universitäten und sonstigen Weiterbildungsstätten jeglicher Art serviert wird, der befand sich gänzlich auf dem Holzwege. Sepp Mattlschweiger hatte es von Anfang an geschafft, dem Ganzen einen kollegialen, ja freundschaftlichen Rahmen zu geben. Es war ein Erfahrungsaustausch, kein oberlehrergleiches Herunterbeten auswendig gelernter oder angelesener "Oberkrainer-Weisheiten". Ein "Fachsimpeln" unter Kollegen, ein Sich-Austauschen über verschiedene Ansichten, Meinungen, Stilistiken, Auffälligkeiten und Besonderheiten dieser und jener Spielart der Oberkrainer-Musik.
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| Quintett Juchee |
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| "Gebläse" | Die Rhythmustruppe |
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| So wird ein Bariton ausgebeult... |
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| Vom Blechstreifen... | ...zum fertig polierten Rohr |
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| "Klasse" Sepp Mattlschweiger |
- 19.08.04 - Tyrolis-Produktinfo über die Hattinger Buam! Wie schon in der Vergangenheit wiederholt geschehen, ließ uns Erwin Kern von der Fa. TYROLIS einen kurzen Infofolder über eine Neuerscheinung zukommen. Dieses Mal betrifft die Vorstellung die neueste CD der Hattinger Buam. Wir haben Ihnen das Blatt als .pdf-Datei abgelegt, die Sie mit einem Klick auf den untenstehenden Link aufrufen können. Wie immer dazu der Hinweis: die Meinung des Verfassers spiegelt nicht unbedingt unsere Ansicht wider. Das Produkt liegt uns nicht vor, weswegen wir auch keine detaillierte Vorstellung hier auf unseren Seiten einstellen. Und hier geht´s zum .pdf-Dokument! Viele Grüsse von krainer-music.com
- 16.08.04 - Mooskirchner und Terzett Avsenik bringen Doppelalbum heraus!
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| Mooskirchner mit Terzett Avsenik |
- 01.08.04 - Personalwechsel beim Salzburg Quintett
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| Toni Möschl |
- 18.07.04 - 7. Bischofshofener Musiktage mit Oberkrainerseminar!
Vom 30. Juli bis 10. August finden heuer die 7. Bischofshofener Musiktage statt. Die Organisation und Abwicklung des gesamten Events liegt in Händen des Tourismusverbandes Bischofshofen und dies nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass Instrumentenbaumeister Martin Lechner dort Mitglied des Vorstands ist und somit beste Möglichkeiten hat, sich mit seinem ganzen Elan und seinen Möglichkeiten mit einzubringen, um den Gästen ein hochkarätiges Musikprogramm bieten zu können.
Dieses Jahr nun gibt es ein Novum im Rahmen des Workshopangebots. Denn neben eines Workshops für Trompete (Hans Plank; Radio Symphonie Orchester Wien, Konservatorium Wien), Klarinette (Hannes Gleichweit; Radio Symphonie Orchester Wien), Schlagwerk (Josef Gumpinger (Radio Symphonie Orchester Wien, Bruckner UNI Linz, Konservatorium Wien, Supercussion Vienna), Tanzlmusik und Zugposaune (Gernot Pracher; Hoagatsch Musi, Lehrer am Musikum Salzburg, Kapellmeister) und Weisenbläser (Josef Höller; Hoagatsch Musi, Lehrer am Musikum Salzburg wird es für alle Musikkollegen, die sich auf dem Sektor der Oberkrainermusik mit "alten Hasen" austauschen oder das eine und andere "abgucken" möchten, erstmals ein Oberkrainer-Seminar geben, das von Sepp Mattlschweiger und seinen Musikkollegen von Juchee geleitet und durchgeführt werden wird.
Los geht´s am Donnerstag, 05. August gegen 9.00 Uhr und das offizielle Ende ist für Samstag, 07. August, gegen 12.00 Uhr angepeilt. Die Teilnehmerzahl ist verständlicherweise begrenzt! Anmeldung und Information werden über den Tourismusverband Bischofshofen, Salzburger Str. 1, A - 5500 Bischofshofen unter Tel. +43 - (0) 64 62 / 24 71 und Fax +43 - (0) 64 62 / 3605 abgewickelt oder per email unter info@bischofshofen.com. Weitergehende Infos gibt´s auch unter www.bischofshofen.com oder unter www.musik-lechner.com.
Nun: was erwartet die Teilnehmer eben dieses Oberkrainer-Seminars? Das Programm soll nach den Vorstellungen der Veranstalter folgendes beinhalten:
- 04.07.04 - Infos zur Jubiläumsveranstaltung der Jungen Orig. Oberkrainer!
Das Management der JOO, die Mistel-Musik Verlags-GmbH aus München, hat uns folgende Informationen über die Veranstaltung anläßlich des 15-jährigen Jubiläums der Jungen Orig. Oberkrainer, das am 17. und 18. September in Trzic in Slowenien stattfindet, zukommen lassen:
- 01.07.04 - Die Schwarzwaldkrainer zum 1. Mal im Fernsehen!
Wie wir von Stefan Baron, dem Baritonisten und augenscheinlich auch für die Öffentlichkeitsarbeit der Gruppe Verantwortlichen, erfuhren, sehen die "Schwarzwaldkrainer" einem sicherlich nicht alltäglichen Ereignis entgegen. Wenn wir so etwas im Vorfeld mitbekommen, können wir es auch denjenigen Interessierten weitergeben, die nicht nur zufällig vor der Mattscheibe sitzen wollen, um zu hoffen, dass die Fernsehlandschaft wieder um einen Auftritt mehr eines Oberkrainerensembles bereichert wird.
Am Freitag, 09. Juli 2004 um 20.15 h im 3. Programm des Südwestfunks SWR 3 im Rahmen der Sendung "Fröhlicher Alltag" mit Moderator Heinz Siebeneicher werden die fünf Schwarzwälder Gelegenheit haben, sich einem breiteren Fernsehpublikum vorzustellen. Mit Sicherheit ist dieser Sender vielerorts empfangbar, auch wenn es sich, wie gesagt, um ein drittes Programm handelt. Breitbandkabel und Satellit machen´s möglich!
Stefan Baron stellt in Aussicht, dass die Gruppe in dieser Sendung sogar mit zwei Titeln vertreten sein könnte. Wir jedenfalls werden uns bemühen, die Sendung verfolgen zu können und wünschen den fünf Musikanten viel Erfolg für ihre Fernsehpremiere und all ihren Fans und Gönnern viel Spass mit ihren Lieblingen.
Grüsse von krainer-music.com
- 24.06.04 - Die Firma TYROLIS stellt Neuheiten bei uns vor! Die Firma TYROLIS, ein langjähriger Partner für Musikanten, speziell aus dem volkstümlichen Bereich, möchte darauf hinweisen, dass sich gerade in der jüngsten Vergangenheit auch dort wieder etwas in Sachen Neuerscheinungen auf dem Sektor Oberkrainermusik getan hat. Erwin Kern, seines Zeichens Mitarbeiter von TYROLIS und für die Betreuung der Interpreten zuständig, hat uns ein Booklet übermittelt, in dem drei neue (bzw. fast neue) Produktionen kurz vorgestellt werden. Kern selbst ist übrigens ein Sproß der musikalischen Kern-Familie, nach deren Mitglieder auch die berühmten "KERN-BUAM" benannt sind.
Wir möchten Ihnen die Vorstellung als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung stellen. Sie können dort nachlesen über drei Gruppen und deren neuesten Produktionen. So die Scheibe "Oberkrainerzeit" von den Jungen Orig. Oberkrainern, die ja allerdings schon ein paar Monate auf dem Markt und eine Jubiläumsausgabe zum 15jährigen Bestehen der Gruppe ist. Die DVD/VHS-Cassette, ebenfalls zum Jubiläum erschienen, ist unter dem Titel "Junger Schwung aus Oberkrain" zwischenzeitlich ebenfalls erhältlich.
Von Igor und seinen Oberkrainern heißt der aktuellste Silberling "Das Lied uns´rer Welt". Und last, but not least, die neueste von den Kaiserwälder Musketieren, die den Titel "Liaba g´sund und auf Zack" trägt. Lesen Sie die Kurzkommentare der Fa. TYROLIS am besten selbst gleich nach unter NEUERSCHEINUNGEN bei TYROLIS.
Sollten uns die Produktionen in nächster Zeit vorliegen, werden wir an anderer Stelle gesondert darüber berichten bzw. diese näher vorstellen. Vorab jedoch sei so allen Fans der genannten Ensembles und deren Interesse an neuen Einspielungen ihrer Lieblingsensembles genüge getan.
Besten Dank auch an dieser Stelle nochmals an Herrn Kern für die Meldung und Ihnen viel Spass beim Nachlesen, eventuellen Kauf und Anhören. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft einen "guten Draht" zur Tonträgerindustrie unterhalten können, um Ihnen auch in diesem Bereich immer das Aktuellste weiterreichen zu können.
*Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Ausführungen der Fa. TYROLIS nicht unbedingt die Meinung von krainer-music.com darstellen bzw. wiedergeben.
Ihre krainer-music.com
- 13.06.04 - Oberkrainer Power und Mürztaler beim letzten Musikantenstadl! Spät, aber dennoch, schieben wir noch eine kleine Retro nach über diesen Stadl, bei dem zwei Gruppen unserer Meinung nach wieder herausragten und vorallem ja die von uns allen geliebte Musikrichtung ehrenhaft vertraten. Die fünf Jungs von "Oberkrainer Power" gaben einen sehr respektablen Einstand mit ihrer flotten Polka, deren Name sich allerdings unserer Kenntnis hartnäckig entzieht. Soweit es sich ermitteln ließ, war Karl Moik nicht in der Lage, diese für alle verständlich anzukündigen oder er hat´s schlichtweg überseh´n. Auf jeden Fall ist das Spiel der jungen Truppe jederzeit mit dem manch alter Hasen zu messen; ja nicht nur das: sicherlich wäre der einen oder anderen Truppe, die schon weit länger unterwegs ist, sehr daran gelegen, solch einen Sound produzieren zu können und mit einer solch exakt aufeinander abgestimmten Rhythmusgruppe aufzuwarten, wie es bei Oberkrainer Power der Fall ist. Sie sind schon unterwegs wie "alte Hasen", obwohl der Älteste gerade mal 21 Jahre jung ist, vom Jüngsten mit seinen jugendlichen dreizehn gar nicht zu reden. Wir meinen: der Name ist hier Programm! Eine junge Truppe, die wirklich Power unter´m Hintern hat und die es versteht, sie rüberzubringen. By the way: das vorgetragene Stück stammt aus dem neuen, erst seit kurzem auf dem Markt befindlichen Debütalbum namens "Besuch bei Avsenik" mit zwölf Eigenkompositionen, das uns aber leider (noch) nicht vorliegt. Die zweiten Vertreter der Oberkrainer-Musik in dieser Sendung waren die "Mürztaler", die mit einem fulminant gespielten Medley bekannter italienischer Schlagermelodien aufwarteten. Diese Zusammenstellung konnte wirklich begeistern, da die einzelnen Titel erstens bekannte Melodien sind, die jeder gleich wiedererkannte und zweitens war die Auswahl derart gehörfällig, dass die arrangierten Bläsereinwürfe hervorragend ins Gesamtkonzept passten. So, wie die Mürztaler dieses Medley zusammengestellt hatten, kann man durchaus die Ansicht vertreten, dass auch Titel anderer Musikrichtungen sich in den Oberkrainer-Sound transformieren lassen. Aber eben nicht grundsätzlich jedes und alles. Die Oberkrainer-Musik lebt in der Hauptsache von einfachen Melodieverläufen und klar strukturierter Akkordierung. Wenn sich in einer anderen Gattung ein Stück findet als Pendant, welches diese Kriterien im Großen und Ganzen erfüllt, ist es folgerichtig auch möglich, dies in Oberkrainer-Besetzung zu interpretieren und zwar, ohne dass Rhythmus und Fluß sowohl des Stücks als auch der Oberkrainer-Präsentation verloren gehen. So gesehen wirklich ein Highlight, was die Mürztaler da hervorzauberten. "Va bene" war in diesem Falle ebenfalls Programm, was dieses Medley angeht, denn es lief wirklich gut! "Capri-Fischer", "Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein", "Baccarole in der Nacht", "Tipi-tipi-tipso beim Calypso" und auch die altbekannten "Capri-Fischer" gewannen deutlich durch die wohldosierten Einwürfe der Bläser in Krainer-Manier, das Ganze "drivte" einfach! Anders kann man das nicht beschreiben. Wir jedenfalls hatten unsere Freude mit diesen beiden Gruppen und den dargebotenen Titeln und wünschen uns allen und der gesamten Fernsehlandschaft weiterhin wieder mehr solche flotten und begeisternden Präsentationen im Oberkrainer-Sound. Bis demnächst! Ihre krainer-music.com
- 23.05.04 - Grenzländer - Zamejski Kvintet- die Neue!
Noch relativ frisch aus der CD-Presse erreichte uns vor einigen Tagen ein Belegexemplar der neuen Produktion des Zamejski Kvintet, zu gut deutsch: der Grenzländer, die wir hier und heute ein bischen näher vorstellen wollen. Gesagt sei gleich zu Anfang all jenen, die das Ensemble (noch) nicht kennen, dass der slowenische Name fälschlicherweise nicht eine Quintettbesetzung benennt, sondern die Herren aus Opicina im östlichen Teils Italiens sind zu sechst (die Klarinette ist doppelt besetzt), wie auf nebenstehender Abbildung des CD-Covers ersichtlich ist.
Was beim ersten Durchhören gleich ins Gehör springt und sich dort unwiderruflich festbeißt ist die Tatsache, dass die Scheibe in der Mehrheit Stücke enthält, die irgendwie einen "traurigen" Eindruck machen, irgendwie düster und verwegen klingen. Aber warum ist das so, woher kommt das? Dem geneigten Leser sei verraten, dass dies daher rührt, dass die Grenzländer -im speziellen der oder die Komponisten, die für die Titel verantwortlich zeichnen-, das musikalische Stilmittel der Moll-Akkorde (fast schon über Gebühr) einsetzen. Dies ist zwischenzeitlich schon ein Erkennungsmerkmal, man mag fast versucht sein zu sagen, ein Markenzeichen des Zamejski Kvintet.
Gleich zu Beginn ein "düsterer" Auftakt mit dem gesungenen Titel "Heut ist der Teufel los", dessen Name eigentlich alles andere als einen molllastigen ersten Teil einer flotten Polka verheißt. Aber schon ab der Mitte siegt die Fröhlichkeit wieder und es geht in frischen Dur-Akkorden weiter.
Ganz anders dagegen die Kanaltal-Polka, die so gut wie gänzlich ohne Moll auskommt. Lediglich im dritten Teil huscht ein kleines Motiv vorbei, wie man das auch von anderen Gruppen kennt. Der Walzer Früh am Morgen plätschert so dahin wie ein Bächlein im Sonnenaufgang. Da wo Lieder erklingen ist eine flott dahingaloppierende Polka mit zwei lässigen Instrumentalteilen und einem gesungenen Trioteil, der auch wieder einen kurzen Moll-Touchée mitbekommt. Andrej Petaros zeichnet für ein Viertel der eingespielten Titel, so auch für den folgenden Walzer Lustig durchs Leben verantwortlich und auch hier wird das Erkennungsmerkmal der Grenzländer am Anfang und Schluß eingearbeitet. Spas s harmoniko, das Harmonika Rendezvous, läßt mit flotter Fingerfertigkeit auf dem Akkordeon grüssen und überrascht mit einem ungewöhnlichen Schluß, mit einem gezupften Ton auf der Gitarre wie bei einem Funk-Baß. Nette Idee! Im Stück Unsere Frauen besingen die Grenzländer die Fallen, die sie musikalisch aufstellen, um das weibliche Geschlecht hineintappen zu lassen und das sind Liebesworte und eine schöne Melodie. Allen anderen, denen der Erfolg bei den Damen bisher versagt blieb, sei dies als Geheimrezept mit auf den Weg gegeben. Dieser verdammte Wind wird nachgeahmt durch das Spiel von zwei Klarinetten in Verbindung mit einer Steirischen, ein Walzer, dem man schon irgendwie abnimmt, dass einen dieser verdammte Wind ganz schön aufregen kann. Ein Bravourstück für das Bariton darf auch hier auf der Scheibe der Grenzländer nicht fehlen und so stellt sich der Bassist der Gruppe mit dem Boarischen namens Wir tanzen durch die Nacht vor. Beim slowenischen Titel Z baritonom na ples ist es deutlicher herauszulesen, was auf den Hörer wartet.
Im übrigen werden all jene, die diese Produktion kaufen, feststellen, dass sämtliche Titel eine zweisprachige Benennung aufweisen, wie sich das für richtige Slowenen gehört, wenn sie in diesem Falle auch aus der östlichsten Ecke Italiens kommen und dort als Minderheit leben. Im schon lyrischen Walzertitel Du bist mein Sonnenschein hält der Mollakkord wieder kräftig Einzug, aber wie gesagt, schon als Erkennungsmerkmal dienend, gibt er auch ein unverwechselbares Stilmittel ab. Auf dem Helm oder Na Trgasci ist eine Polka mit strahlenden Trompetenpassagen und zweistimmigen Klarinetteneinwürfen, die flott und gehörfällig so vor sich hinläuft. Und an letzter Stelle dann -man muß sagen: leider- ein kleiner "Patzer", ein "Ausrutscher", wie wir es nennen wollen, der den eingefleischten Fans der Oberkrainer-Musik besonders weh tut: der Titel Gut drauf mit Oberkrainer Musik wäre, allein vom Cover abgelesen, sehr verheißungsvoll, wenn er nicht mit Schlagzeug unterlegt, daherkäme. In Esellied-Manier lädt er zwar bestimmt mit seinem "Yeah" zum Mitgröhlen im Festzelt mit, aber für eine solide Produktion hinterläßt er einen etwas gespaltenen Eindruck. Schade eigentlich, doch sei hier zum Troste erwähnt, dass das schon ganz andere Gruppen lange vor den "Grenzländern" auch bereits gemacht haben.
Wir laden ein, die Grenzländer kennenzulernen und sich selbst ein Bild zu machen von der neuen CD, die, wie schon erwähnt, seit einigen Wochen im Handel erhältlich ist und von einem hohen Wiedererkennungswert der Gruppe profitieren kann. Lassen Sie sich doch einladen auf ein "Listening" mit dem Zamejski Kvintet.
Ihre krainer-music.com
- 12.05.04 - Wir feiern Geburtstag! Heute feiern die Seiten von krainer-music.com ihren 2. Geburtstag. Und wir wollen uns bedanken. Danke sagen bei über 43.000 Besuchern und Klicks auf unsere Seiten für Ihre Treue, Ihre Zuschriften, Ihr Interesse. Den Musikanten und Gruppen sagen wir danke für Ihre Mithilfe und Ihr Engagement für die Pflege und den Fortbestand der Oberkrainer-Musik. Wir hoffen, dass Sie uns auch in Zukunft rege besuchen werden, sich an Diskussionen, speziell auch in unserem KrainerForum, beteiligen, die angebotenen Service- und Dienstleistungen wie den kostenlosen KrainerMarkt für Kleinanzeigen, den grossen KrainerEvent-Veranstaltungskalender und die sonstigen Datenbanken nützen und wir Ihnen auch weiterhin viele interessante Infos und News rund um das Thema Oberkrainer bereitstellen können. Noch ganz neu ist die Abteilung Logos & Tones, in der Sie als Besitzer eines NOKIA-Handys speziell angefertigte Betreiber- und Gruppenlogos Ihrer Favoriten herunterladen können. Es werden immmer wieder in loser Folge neue Logos hinzukommen, Klingeltöne sind ebenfalls geplant. Mit dem Abruf eines Logos unterstützen Sie auch den Betrieb unserer Seiten. Der Logoversand wird komplett über unseren Partner Teleworld abgewickelt.
- 12.05.04 - Die "Wechsellandler" stellen sich vor!
Schon eine Weile liegen die Unterlagen dieser Gruppe uns vor und jetzt endlich bringen wir auch die News darüber. Zumal sich seit dem Start der Gruppe als Quintett doch noch etwas getan hat, was sicherlich den einen oder anderen interessieren wird.
Aber nun mal schön der Reihe nach. Entstanden war die Truppe aus der früheren Besetzung "Wechselland-Vagabunden", die auch schon von den Cousins Andi (Gitarre) und Stefan Traint (Bariton) Anfang der 80er Jahre gegründet wurde. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt, zogen sie mit dieser Gruppe über lange Jahre durch die Lande. Nachdem die "Wechselland-Vagabunden" dann aufgelöst wurden, suchten die beiden Cousins, noch nicht gewillt, sich bereits auf´s "Altenteil" zu begeben, nach gleichgesinnten Mitstreitern und so entstanden dann die "Wechsellandler" im März 1999, hier allerdings zu Beginn erst als Triobesetzung. Dem Faible der beiden Traint-Cousins für die Oberkrainermusik folgend, wurde die Besetzung im Herbst 2003 auf ein Quintett aufgestockt. In Sigi Köhler fanden Sie einen solchen Mitstreiter, der nicht nur auf Trompete und Schlagzeug glänzt, sondern sich auch unermüdlich um die organisatorischen und geschäftlichen Belange der Musikanten kümmert. Aus dem Tristingtal stammend, brachte er auch gleich seinen Freund, Musikkollegen und Klarinettisten Sepp Grabner mit, der während seiner Zeit bei den "Tristingtalern" seine Anlagen als musikalischer Allroundman fördern konnte und auf fast allen wichtigen Instrumenten zuhause ist und hier trumpfen darf. Valentin Berger aus Trzic in Slowenien kam als vorerst letzter zum Ensemble, der als Akkordeonist entscheidend den Sound der "Wechsellandler" mit prägt und mit mitreissender und dynamischer Spielweise glänzen will.
So, und nun zu der oben bereits angesprochenen Neuerung, was die Aufstockung zum Sextett anlangt. Über Umwege lernten die Musikanten auch noch einen weiteren kennen, der sicherlich für viele in der Oberkrainer-Szene ein Begriff ist. Hans Klauser, Mitbegründer und Chef des Heimatlandechos, das im vorigen Jahr nach über 30 Jahren aktiver Bühnentätigkeit den Dienst quittierte (wir berichteten), fand den nötigen Zuspruch, seine Klarinette noch nicht endgültig einzumotten und wieder aktiv auf der Bühne einzusetzen. Somit hat er bei den "Wechsellandlern" eine neue musikalische Heimat gefunden und kann sicherlich seinen reichen Erfahrungsschatz als Musiker, Komponist und Arrangeur hier mit einbringen. Es scheint so zu sein, dass sich die sechs Musikanten prima verstehen und vorallem mit dem nötigen Ehrgeiz an die Sache herangehen, da alle das gleiche musikalische Ziel haben.
Laut Sigi Köhler läßt es die jetzige musikalische Besetzung der "Wechsellandler" zu, dass ein neuer Sound mit einer unverkennbaren Dynamik geschaffen wurde. Und die sechs Freunde versichern, dass ihr Ehrgeiz darin besteht, immer wieder an diesem zu arbeiten und ihn ständig zu verbessern. Nun, wenn das keine guten Aussichten sind!?! Jeder einzelne ist auf seinem Instrument ein Solist und bekommt im Verlauf eines Auftritts auch ausreichend Gelegenheit, dies zu beweisen. Andererseits ist sich aber auch keiner der sechs Musikanten zu gut, sich dem Gesamtklangbild der Gruppe unterzuordnen wo nötig. Eine niveauvolle und nicht an Humor entbehrende (muss sich ja auch nicht zwangsläufig ausschliessen) Conférence soll das harmonische Gesamterscheinungsbild abrunden, wobei die "Wechsellandler" Wert darauf legen zu bemerken, dass ihr Bestreben, stets beste Unterhaltung zu bieten, im Vordergrund stehen soll.
Wer die "Wechsellandler" im Internet besuchen will, findet Infos, Termine und viel allerlei Interessantes auf deren Homepage http://die-wechsellandler.at. Auch hier auf unseren Seiten sind die meisten ihrer Auftritte im KrainerEvent-Kalender schon gepostet. Wir wünschen der Gruppe von hier aus viel Erfolg auf ihrem weiteren musikalischen Weg und laden alle Fans und jene, die es noch werden wollen, ein, einmal einen Auftritt der "Wechsellandler" zu besuchen.
Freuen wir uns alle, dass der Oberkrainer-Sound auch hier wieder von einer weiteren neuen Gruppe gepflegt werden wird.
Ihre krainer-music.com
- 02.05.04 - Die sagenumwobenen global.kryner endlich enttarnt!
Nach doch auch durchaus kontrovers geführten Diskussionen und einigen Ansätzen in unserem KrainerForum war es beim vergangenen Musikantenstadl nun endlich so weit: für all diejenigen, die bereits wußten, was auf sie zukommt, und andererseits für all jene, die dieses Ensemble eben nur vom Hörensagen und von dem kannten, was andere darüber so an Meinungen und Ansichten vom Stapel liessen: die global. kryner stellten sich einem breiten Fernsehpublikum vor. Und was dieses da zu sehen respektive zu hören bekam, passte bestimmt nicht in die Heile-Welt-Ansichten eines Oberkrainer-Fans oder auch des allgemeinen Konsumenten volkstümlicher Unterhaltungsmusik.
Man muss es sich einmal bewußt zu Gemüte führen: da kommen fünf Musiker und eine Sängerin daher und schicken sich an, eine -man kann fast schon sagen: Weltanschauung- komplett umzukrempeln, in dem sie kess behaupten: grundsätzlich ist jeder Titel zu "verkrainern". Das eigentlich Bemerkenswerte an dieser Aussage ist, dass es nicht dabei bleibt, sondern sie machen ihre "Drohung" wahr! Und was dann herauskommen kann, war in eben diesem vorigen Musikantenstadl zu bestaunen. Und unserer Meinung staunte das Publikum inclusive Moik nicht schlecht, was es da auf die Ohren bekam. Die fünf Herren Musiker mit Sängerin kleiden U-Musik (besser noch gesagt: Welt-Musik) eines ganz anderen Genres ins Trachtengewand der slowenischen Oberkrainer-Musik. Und man höre und staune: zumindest mit den bis dato ausgewählten Stücken scheint das zu klappen! Die Rechnung geht für die global.kryner auf. Ob es sich dabei um Melodien aus Pop, Klassik oder Jazz handeln kann, bleibt völlig offen. Die neueste CD-Produktion, so kann das Ensemble vollmundig auf seiner Homepage werben, ist in den Austria Top40 Longplay Charts in der ersten Woche bereits auf Platz 14 und auf Anhieb die erfolgreichste österreichische Produktion! Klarinettist Christof Spörk ließ uns vorab bereits eine Demo-Einspielung zukommen, auf der sich abzeichnete, was denn da auf den Markt gespült werden sollte. Mit so eingängigen und bekannten Tracks wie "Something stupid", "Sex bomb" oder "night and day" gehen die global.kryner auf musikalische Ausflugstour und machen sich auf zu neuen Ufern. Machen sich auf, um sich vielleicht auch ein gänzlich neues Publikum zu erschliessen, eines, das bis jetzt keinerlei Berührung mit der volkstümlichen -sprich konkret: mit der Oberkrainer-Musik- hatte und diese nun, elegant verpackt in Songs, die jeder kennt und gerne hört, quasi frei Haus untergejubelt bekommt, ohne es vielleicht bewußt als das zu registrieren, was es schlußendlich ist. Oder auch Hörer ganz unterschiedlicher Stilrichtungen zusammen zu bringen, um all jenen zu zeigen, dass sie mit ihren Vorlieben und Neigungen gar nicht so himmelweit auseinander liegen, wie es zu sein scheint. Zumindest, um zu zeigen, dass sich als gravierend darstellende und scheinbar unvereinbare Unterschiede durchaus überbrückbar sind. Es gefällt, was die global.kryner bringen, das war im Musikantenstadl überdeutlich am Applaus des Publikums zu hören. Und manch einer, der sich in unserem Forum eher bedeckt hielt oder dem Ganzen skeptisch gegenüber stand, wird seine Meinung revidieren können oder müssen oder hat es bereits getan.
Wer aber sind nun die global.kryner eigentlich und wer steckt hinter diesem Projekt? Namentlich handelt es sich um den Klarinettisten Christof Spörk, der im übrigen auch den Part der Moderation bei der Gruppe inne hat, den Trompeter Thomas Gansch, den Bassposaunisten Sebastian Fuchsberger, den Akkordeonisten Anton Sauprügl, den Mann an der Rhythmusgitarre, Edi Köhldorfer und die Sängerin Anne Marie Höller, die nicht nur mit ihrer Stimme auffällt, sondern durchaus auch optisch punkten kann. Und was wollen sie, was ist deren Zielsetzung? Sie versuchen, den Oberkrainersound aus der Bierzeltseligkeit in ein seriöses World-Music-Genre zu übersetzen (was allein schon gelobt werden kann. Oberkrainer-Musik war eine Zeitlang durchaus imstande, konzertmäßig Hallen zu füllen, die weder bierbankbestuhlt noch pommes-frites-duftdurchsetzt waren), dabei den Spielwitz nicht zu verlieren und zu allem Überfluss noch zu beweisen, dass eben jedes Lied, ganz egal, aus welchem Genre nun genau, "verkrainert" werden kann.
Sängerin Anne Marie Höller gilt als eine der besten Stimmen des Landes: „entdeckt“ von der Jazzsängerin Ellie Wright, genoss sie Ihre vokale Ausbildung in Los Angeles und sang schon mit Größen wie Hubert Tubbs (Tower of Power) oder Wolfgang Ambros, Anton Sauprügl an der Quetsch´n ist Musikschuldirektor in Purgstall und durchaus kein Unbekannter für die Insider in der Oberkrainer-Szene, spielte er doch zuletzt zusammen mit Christian Dollfuß bei den Texingtal Musikanten. Christof Spörk ist sowohl Conferencier bei den global.krynern als auch bei der Musikkabarettgruppe "Die Landstreich", Posaunist und Heldentenor Sebastian Fuchsberger ist einschlägig bekannt als charmanter Blechsprengmeister der "Mnozil Brass" und Österreichs zur Zeit bester Jazztrompeter Thomas Gansch, der auch beim Vienna Art Orchestra und bei Gansch & Roses bläst und Gitarrist Edi Köhldorfer, der nicht nur auf Oberkrainer grooven soll, sondern bereits auch schon mit internationalen Jazzstars wie Stephane Grappelli gigte, komplettieren die Besetzung. Also durchaus "Musikantenmaterial", das sich sehen und hören lassen kann. Man bedenke dabei, dass gerade auch Mitglieder des Orig. Oberkrainer Quintetts wie Leo Ponikvar ursprünglich aus dem Jazzfach kamen und dabei allerbeste Voraussetzungen mitbrachten für ein nuancenreiches und farbiges Spiel, was oft aussergewöhnliche Harmonik und dynamische Ausdrucksweise zu Tage fördert und dem Oberkrainer-Sound eine facettenreiche Farbe verleihen kann.
Wer also die global.kryner und deren aussergewöhnliche Art, Weltmusik im Oberkrainer-Sound darzubieten, einmal live erleben möchte, besucht sie am besten im Internet unter ihrer Adresse www.globalkryner.at und schaut dort nach, wann und wo sie auftreten. Wir jedenfalls werden uns diese Truppe auch einmal auf der Bühne zu Gemüte führen, um "mitreden" zu können. Auch wenn die global.kryner sicherlich nicht das "Tagesgeschäft" von krainer-music.com widerspiegeln. Das heißt deswegen noch lange nicht, dass wir nicht hin und wieder, mit Bedacht, auch etwas über den eigenen Tellerrand hinausblicken. Denn eines wird auch in der grossen Oberkrainer-Gemeinde immer wieder groß geschrieben: Toleranz. Und das ist auch gut so.
Was wir sicherlich nicht sein wollen, ist ein Sammelsurium für alle erdenklichen und vielleicht noch angedachten Projekte und Spielarten, die es jemals in dieser oder ähnlichen Richtungen geben könnte. Das nehmen wir durchaus für uns in Anspruch. Aber lassen Sie uns gemeinsam immer wieder auch schauen, was der Markt so hergibt. Interessant ist es allemal.
Bleiben Sie uns positiv gewogen bis demnächst
Ihre krainer-music.com
- 19.04.04 - Ensemble Hans Wieland mit größerer Besetzung zu neuen Ufern!
In einem persönlichen Gespräch mit Hans Wieland, einem Gasteiner Musiker und Komponisten, erzählte uns dieser von seinem neuesten Vorhaben. Dreizehn Jahre Vorbereitungs- und Reifungszeit brauchte es, um das umzusetzen, was nun an drei hintereinander folgenden Konzerten vom heutigen Montag, 19.04.04, bis zum Mittwoch, dem 21.04.04, einem breiteren Publikum vorgestellt werden soll. Das Ensemble Hans Wieland war und ist eine Oberkrainer-Besetzung, bestehend seit den frühen 90er Jahren, die eigentlich nie öffentlich auftrat, sondern eine reine Studioformation darstellte. Die Truppe nahm einen Tonträger auf und veröffentlichte diesen. Das bemerkenswerteste daran eigentlich ist, dass Hans Wieland bei allen Titeln als Komponist verantwortlich zeichnet, obwohl er eines mit Slavko Avsenik gemein hat: er ist ein sogenannter Autodidakt, d.h. er hat keinerlei musikalische Ausbildung. Das, was er kann, was er spielt (auf seinem Kontrabaß), das, was er komponiert, das, was er an seinen eigenen Gefühlen in die Musik mit hineinpackt, hat er sich selbst beigebracht. Somit ist er frei von jeglichen Zwängen, die einem die klassiche Kompositions-, Harmonie- und Notationslehre beim Musizieren und Komponieren einstweilen auferlegt. Er selbst sagt: "Ich kann meinen Gefühlen Klänge geben, ohne achtgeben zu müssen, ob ich nach den "Regeln" schreibe oder ob ich vorgegebene Grenzen überschreite". Deshalb, so meint er, klingt vieles bei ihm anders, als man es vielleicht erwarten würde. So nun auch bei diesem neuen Projekt, das sich Hans Wieland und sein KrainerBlech nennt. Wieland sagt: "Mit Krainer hat es eigentlich überhaupt nichts mehr zu tun". Das "Krainer" bezieht sich lediglich auf das noch vorhandene Akkordeon, das die oberkrainergewohnte Begleitung beisteuert und die slowenische Rhythmusgitarre. Ansonsten besteht das Blech aus drei Trompeten, drei Posaunen, zwei Klarinetten, einer Solo-Gitarre, einem Kontrabaß und einer Tuba.
Wieland legt Wert darauf, dass er sich als absoluter Oberkrainer-Freak outet und auch als solcher gesehen werden will. Er sieht für sich persönlich eher einen Stillstand in der Oberkrainer-Musik, weswegen er an diesem Projekt kompositorisch wachsen möchte. Zitat: "Es gibt kompositorisch für die Quintettbesetzung keinerlei Steigerung mehr! Das Beste, was hier möglich ist, hat Slavko Avsenik vorgegeben. Den wird es nur einmal geben und er wird unerreicht bleiben!" Große Worte eines Komponistenkollegen und ebenfalls eines Autodidakten, der sich aufmacht zu neuen Ufern.
In der grossen Besetzung geht das Ensemble Hans Wieland vollständig auf. Dessen Mitglieder Milan Ferlez an der Gitarre (zugleich Senior der ganzen Besetzung und dennoch treibende Kraft für das Weitermachen), Herbert Hofer (cl), Hans Santner (tr), Manfred Eisl (acc.) und eben Hans Wieland (Kontrabaß) spielen so neben dem ganzen anderen Gebläse, das sich im gesamten gesehen aus sechs Kapellmeistern, Musikanten aus anderen Quintettbesetzungen, der Lungauer Bigband und aus Militärmusikkapellen rekrutiert. Alle haben sie jedoch im Gegensatz zu Wieland eine musikalische Ausbildung, sie alle verbindet die Liebe zu Avsenik´schen Musik.
Wer sich also am heutigen Montag zum Dichtlwirt nach Pöham, am Dienstag nach Filzmoos (Bischofsmütze) oder am Mittwoch nach Saalfelden zum Schörhof aufmacht und das Ensemble Hans Wieland kennt oder schon mal davon gehört hat, sollte sich dessen gewahr sein, dass er an diesen Abenden alles andere, nur nicht Oberkrainer-Musik zu hören bekommen wird. Völlig neue Kompositionen seien das, die sich in keiner Weise an vorhandenes anlehnen. In der regionalen Volksmusik verwurzeltes trifft auf etwas mit einem Hang zum Klassischen, die Texte sind alle in Pongauer Mundart gehalten. Für manch einen wird es -wie gesagt- eine Überraschung sein, etwas gänzlich anderes geboten zu bekommen, als man es sich vielleicht erwartet hätte. Vielleicht eine Art Kontrastprogramm zum einlullenden und oberflächlichen Festzelt-Lalala, ein Konzertprogramm eben. Jeder Titel habe seinen eigenen Charakter, obwohl die einzelnen Stücke kilometerweit voneinander entfernt liegen können.
Hier ein paar Schlagworte aus der Vorankündigung: symphonisch, Jazz, Rhythmus, hart-gefühlvoll, einfach, Groove, BigBand-Sound, bodenständig-fremd, offensiv und zurückhaltend zugleich, musikalische-dynamische Attacken beuteln den Zuhörer, intuitiv-aus dem Bauch heraus, abwechslungsreich, unbeschreiblich. Man könnte diese Liste endlos weiterführen. Irgendwo kommt denn als Schlagwort auch "Oberkrainer" vor. Ausgehend davon, dass Hans Wieland es selbst nicht richtig in Worte fassen kann, was denn nun genau den Zuhörer dort erwarten wird, ist es ein sehr zweischneidiges Schwert: das Ensemble Hans Wieland macht Oberkrainer-Musik, Hans Wieland und sein KrainerBlech, in dem dieses Ensemble integriert ist, macht sich auf zu neuen musikalischen Ufern, die mit Oberkrainer-Musik sehr wenig oder gar nichts mehr gemein haben dürften. Seien Sie sich dessen bewußt, wenn Sie sich auf das Erleben dieses Experiments einlassen.