News 2006

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Veranstaltungshinweise und Vorankündigungen
aktualisiert am 10.01.06

Letzte Aktualisierung:       24.12.06

Hier werden Sie ab sofort die aktuellsten News aus der und rund um die Oberkrainer-Szene nachlesen können. Alles Wissenswerte über Gruppen, Neuerscheinungen von Tonträgern, Veränderungen und und und . . .

 

 

- 24.12.06 -

FROHE WEIHNACHTEN UND EIN GUTES NEUES JAHR 2007!

Heute möchten wir auch an dieser Stelle wieder die Gelegenheit nutzen, uns bei allen Lesern und Freunden unseres Oberkrainer-Portals, allen Fans und Musikanten der Oberkrainer-Musik, ganz gleich, aus welchem Land und welchen Alters, ganz herzlich aus dem abgelaufenen Jahr zu verabschieden und

"Danke"


zu sagen für ein Jahr mit Ihnen allen, die Sie so zahlreich unsere Seiten hier besuchten und immer noch besuchen. Letztes Jahr hatten wir hier einen Stand des Besucherzählers von deutlich über 130.000, dieses Jahr nähern wir uns unaufhaltsam der Viertelmillion! Auch dieses Jahr kamen wieder unzählige Leser hier vorbei und nützten unseren Webauftritt für die neuesten Informationen aus der Oberkrainer-Szene, Ihre Wochenendplanung mit Hilfe unseres grossen Eventkalenders, schalteten ihre Kleinanzeigen und diskutierten über viel Wissenswertes in unserem KrainerForum. Wieder neigt sich ein Jahr voller interessanter Neuigkeiten und KrainerEvents dem Ende zu. Leider war auch dieses Jahr nicht immer alles zum Besten bestellt. Vorallem die Außerbetriebnahme des Forums zum Jahresende war aus unserer Sicht ein Verlust für alle Leser und auch für das Portal selbst. Leider können einige mit der "Selbstverantwortung" für ein "freies" Forum nicht richtig umgehen. Und so kam es zu "unschönen" Dingen, die SO nicht sein müssten und weshalb wegen weniger "Schreiberlinge" die breite Masse leiden und somit auch verzichten muss.

Noch ein kurzes Wort zu unserem Webradio *** RADIO OBERKRAIN***: im Moment werden letzte Vorbereitung für eine gerichtliche Einigung mit den Verwertungsgesellschaften getroffen. Sollte diese Aktion dann nicht den gewünschten monetären Vorteil und Erfolg bringen, wird die Sache endgültig gestorben sein. Dazu jedoch mehr im neuen Jahr, sobald wir mehr wissen.

Wir hoffen, Sie auch im Neuen Jahr 2007 immer mit den neuesten Entwicklungen, Informationen und Trends aus erster Hand versorgen zu können und freuen uns auch dann wieder über Ihre hoffentlich recht zahlreichen Besuche und Ihre Beiträge, ja, Ihr aktives Mitwirken hier bei uns. Denn nur so können wir wieder ein bisschen besser werden und die Seiten bleiben stets interessant für alle Leser und Fans.



Damit möchten wir Ihnen allen und Ihren Familien, Angehörigen und allen KrainerFreunden ein recht besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest wünschen, verbunden mit den besten Aussichten und Wünschen fürīs Neue Jahr 2007, vorallem Glück, Gesundheit und Zufriedenheit. Bleiben Sie alle so, wie Sie sind!

Ihre krainer-music.com und *** RADIO OBERKRAIN ***!

 

 

- 26.11.06 -

HAPPY BIRTHDAY Slavko Avsenik zum heutigen 77. Geburtstag!

Am heutigen Sonntag, den 26. November 2006 feiert der Altmeister und Begründer des legendären und von uns allen so geliebten Original Oberkrainer Sounds,

Slavko Avsenik


seinen 77. Geburtstag. Zu diesem Wiegenfeste wünschen wir von krainer-music.com im Namen aller Fans der Oberkrainer-Musik von Herzen alles Gute, beste Gesundheit und noch viele Jahre im Kreise seiner Familie und den Anhängern seiner Musik rund um den Globus! Und bedanken uns für viele unzählige Polka- und Walzermelodien aus seiner Feder, die uns immer wieder Kurzweil und musikalischen Genuss bescheren.

 

 

- 05.11.06 -

Grosses Oberkrainer-Spektakel der Stoabach Buam in Irschenberg

Stoabach Buam 2006 Noch diesen Monat, genauer gesagt am 25.11.2006 ab 19.30 Uhr geht eine Veranstaltung im Trachtenheim in Irschenberg über die Bühne, die doch für den einen oder anderen KrainerFan im Bereich Oberbayern von Interesse sein dürfte. Dann nämlich geben sich die Veranstalter, die Stoabach Buam ein Stelldichein zusammen mit ihren musikalischen Gästen aus Nah und Fern. Das sind die Salten Oberkrainer aus Jenesien, in Südtirol gelegen, das Bodensee Quintett und das Riedberg Quintett aus Vorarlberg. Die vier Gruppen versprechen einen bunten Abend mit viel Oberkrainer-Musik. Einlass ist bereits um 18.30 Uhr und laut Vorankündigung gibt es keine Platzreservierungen. Da heißt es also: "Pünktlich anreisen"! Karten sind im Vorverkauf bei den angeführten Stellen zu beziehen oder aber direkt über die Stoabach Buam per Email.




Stoabach Buam 2007 Ein doch um einige Nummern grösseres Ereignis wirft bereits ebenfalls seine Schatten voraus. Nächstes Jahr nämlich, ab 06. Juni 2007, feiern die Stoabach Buam ihr 15jähriges Bestehen. Dazu haben sie eine Mega-Veranstaltung organisiert, die ebenfalls für alle Fans der Oberkrainer-Musik viel zu bieten hat. Bereits am Mittwoch geht eine Musikantenparade mit fünf Ensembles über die Bühne. Die Gastgeber und Jubilare spielen auf zusammen mit den Puchern aus Salzburg, dem Gorenjski Kvintet aus Slowenien, den Krainerkameraden aus der Schweiz und der Gruppe Donaupower aus Ungarn. Am Donnerstag, den 07.06.2007 gibt es dann einen ganzen Abend lang Goldried Quintett aus dem schönen Osttirol. Der Freitag (08.06.2007)steht ganz im Zeichen der Avsenik-Musik unter dem Motto: Erinnerungen an Slavko Avsenik. Für diese Darbietung wird die Hauskapelle Avsenik zuständig sein. Stargast ist hier Gregor Avsenik. Der Samstagabend (09.06.2007) ist dann den Jubilaren vorbehalten. Hier gibt es einen Jubiläumsabend mit den Stoabach Buam. Dabei wird dann auch die neue Produktion präsentiert werden. Und als besondere Gäste sind die Musikanten der Gruppe Alpensound angekündigt. Am Sonntag gibt's dann noch einen musikalischen Frühschoppen, ebenfalls mit den Stoabach Buam und guten Musikantenfreunden wie der Zaunstemp'n Musi, den Stürzlhamern, Zwoa moi zwoa und der Gruppe Bast scho, bevor dann dieses Großereignis mit einem Kesselfleischessen bei Blasmusik am Montag ausklingt. Das macht doch schon mal kräftig Appetit, oder?
Auf diesen Jubiläums-Event werden wir rechtzeitig nochmals im nächsten Jahr hinweisen. Vorab gibt's nähere Infos unter der extra dafür bereitgestellten Adresse www.gof07.de (Grosses Oberkrainer Festival 2007).

Wir wünschen zu beiden Veranstaltungen allen Fans der Oberkrainer-Musik recht viel Spass und gute Unterhaltung und den Stoabach Buam als Organisatoren volle Häuser und viel Erfolg!

Ihre krainer-music.com

 

 

- 30.10.06 -

"Moch ma wieda Musi" heißt die neue CD des Salzburg Quintetts

Salzburg Quintett-Moch ma wieda Musi Ganz neu noch und in der inzwischen schon in zweiter Auflage (die erste war "Was geb i für die Volksmusik") treu gebliebenen Verpackung in Form eines dreifach ausklappbaren Blisterpacks aus bedrucktem Karton präsentiert sich das neue Album des Salzburg Quintetts mit der Aufforderung oder auch dem Versprechen "Moch ma wieda Musi". "Oberkrainer-Musik vom Feinsten" tönt es vom Frontcover! Und wir haben uns davon überzeugt, dass das auch nicht nur eine leere Floskel ist, sondern, dass die vier Mannen um Gerly Stranger das auch so zelebrieren. War das auch anders zu erwarten?!?
Mit 16 (in Worten: sechzehn) Titeln gehen sie an den (Verkaufs)Start. Man bekommt also was für's Geld bei und mit den Salzburger Musikanten. Was aber gleich ziemlich zu Beginn auffällt ist die Tatsache, dass sich der Sound des Salzburg Quintetts irgendwie gewandelt hat. Es klingt nicht mehr ganz nach den Produktionen der Vorjahre und somit nicht mehr ganz nach gewohntem "Salzburg-Quintett-Sound". Nein, vielmehr ist eine andere Färbung, eine andere Art des Musizierens herauszuhören. Das kann nicht allein am hauseigenen Studio LKS Records liegen, denn es ist ja nicht die erste Scheibe, die dort entstanden ist. Ist es der (noch fast) neue Klarinettist Toni Möschl, der mit immerhin fünf Titeln eine Visitenkarte als Komponist abgibt? Sind es die Medleys, die die Musikanten mit auf diese CD gepackt haben? Oder auch die anderen Komponisten, die mit ihren Stücken zum Gelingen des Tonträgers beigetragen haben? Lassen wir uns überraschen...

Die titelgebende Vokalpolka "Moch' ma wieda Musi" von Gerhard Stranger gleich zu Beginn ist ein flottes Stückl mit Mitsing-Charakter. Man kann sich die Melodie mit dem ersten Anhören ohne große Mühe verinnerlichen. Und das macht eben Erfolgsmelodien aus! Und auch der Trio-Teil läßt sich hören. Alles in allem eine gelungene Polka also! "Beim Sandwirt" als zweiten Titel und instrumentale Polka läßt sowohl von Machart als auch von der Melodieführung und dem ganzen technischen Ablauf Vergleiche mit Stücken der Grazer Spatzen zu. Stellenweise meint man wirklich, in einer anderen "CD-Welt" gelandet zu sein. Auf jeden Fall weit entfernt von dem, was bis jetzt das Salzburg Quintett ausmachte. Was aber nicht negativ gewertet sein soll. Das aber könnte nun in direktem Zusammenhang mit dem Komponisten Möschl gesehen werden, so wie eingangs bereits gemutmaßt. Der Walzer " In Pepi's Weinkeller" ist ein fröhlich-leichtfüssiges Stück, das einem die Vorstellung an eine gelungene Weinprobe und einen feucht-lustigen Aufenthalt in so einem ehrwürdigen Gewölbe leicht fallen läßt. Bei den Zwischensequenzen des Akkordeons ist auch immer wieder der vollmundige Klang der neuen "Alpengold" von Günther Lerch schön im Vordergrund. Bei der Polka "Schenk mir dein Herz" läßt vorallem der plötzlich und unerwartete "Dubb-dubb-dua-Chor" im Hintergrund aufschrecken. Aber keine Angst: dieses anfangs ungläubige Zusammenzucken legt sich bald. Obwohl uns beim ersten Anhören war, als ob jemand über einer Flaschenöffnung blasen würde (das hat sicher jeder von Ihnen schon mal probiert). Die "Alpengold-Polka" ist dann folgerichtig ein Stückerl für Akkordeon und gleichzeitig eine Hommage an dieses in Südtirol gefertigte Instrument, das dem Klang der Morino so täuschend ähnlich sein soll. Und nicht nur dem Klang. Ursprünglich heißt dieses Stück "Schwarzensteiner-Polka", gespielt vom gleichnamigen Quartett "Die Schwarzensteiner" aus Südtirol und aus der Feder des eben dort spielenden Egon Oberkofler, der im übrigen auch für wunderbar gespielte Trio-Stückerln im KrainerStil steht. Im Walzer "Sorgenkind" geht es inhaltlich um einen Sohn, der nicht ganz dem Bild entspricht, das die Eltern gerne von ihm hätten (gibt's sowas tatsächlich?!? Soll in den besten Familien vorkommen...) Nichtsdestotrotz: der Walzer findet trotzdem zu einem "harmonisch" guten Ende. Und auch die Choreinlage im zweiten Teil passt thematisch dorthin.

Mit dem dann folgenden Stück "Den Inn entlang" hatten wir insofern ein "Problem", als die Verpackung etwas anderes glauben machen wollte als es schlussendlich der Fall war. Beim Start des CD-Players und Titel Nr. 7 drang eine flotte Polka, gespielt mit drei Trompeten, an unser Ohr, die sowohl von der Machart als auch dem Melodieverlauf her ohne weiteres aus dem Kompositionsfundus von Norbert Rabanser und den Innsbruckern hätte entstammen können. Dass dies nicht der Fall war, sondern Hans Klauser hier als Komponist verantwortlich zeichnet, klärte sich mit einem Blick aufs Bouqlet und verwunderte uns umso mehr. Damit wurde unser "Bild" von der Kategorisierung der verschiedenen Musikschaffenden und ihrer Stile vollends in den Grundfesten erschüttert. Und eben das bis dahin als verbrieft geltende "Klangbild" des Salzburg Quintetts, das hier einmal mehr die verschiedensten Facetten seines Schaffens wirkungsvoll vorstellte. Rupert Schwaiger, seines Zeichens Gitarrist der Truppe, trug ebenfalls mit einem Walzer zum Programm der Produktion bei. "Beim Hoffest" nennt sich dieses Stück. Auch ein Boarischer darf im Repertoire des Salzburg Quintetts nicht fehlen. Beigesteuert hat ihn als sicherlich nicht Unbekannter und anerkannter Schreiber in diesem Genre Peter Gutternig vom Goldried Quintett. Daher kommt es auch, dass dieses Stück ebenso gut auf einer CD der Osttiroler zu finden sein könnte. Somit rückt "Da Madlschmeissa'" unser "Weltbild" von "erkennbaren" Komponisten aufgrund seines Stils auch wieder etwas gerade. "Carpe diem" (aus der Feder von Rupert Schwaiger), was soviel bedeutet wie: "Nütze/Pflücke den Tag", einst eine Sentenz aus der Ode des römischen Dichters Horaz entstammend und heute oftmals als Lebensmotto zu lesen, vermittelt dem Zuhörer als schön laufende Polka eben dieses "Lebensgefühl" ganz gut. Die "Salzburger Tastennockerln" (Mario Pirsterer; Grazer Spatzen) werden dann sogleich von Günther Lerch technisch ungeahndet serviert mit vorallem einem gehörfälligen Trio-Teil. Dann läßt Toni Möschl seine Klarinette erklingen beim Walzer "Die Farben der Liebe". Dieser Titel bringt nicht nur Farben, sondern auch viele Schattierungen der Melodieführung und unkonventioneller, unerwarteter Übergänge interessant ins Spiel.

Gottlieb Weissbacher und seine fidelen Inntaler stehen als DAS Sinnbild für die alpenländische Tanzlmusi schlechthin. Und auch die "Trompeten-Polka" ist sicherlich eine herausragende Komposition, die weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt geworden ist. Einwandfrei von Gerly Stranger vorgetragen, ist es sicherlich ein Stück weit auch eine Hommage an diesen unvergessenen Musikanten und Komponisten. Mit dem Medley "Polkakugel" (Untertitel: Amadeus in Oberkrain) in einem Arrangement der bekannten Komponistin Ingrid Brüggemann (ja, genau: das ist die jodelnde Dame, die schon dereinst mit dem Oberkrainer Sextett musiziert und gesungen hat) trägt das Salzburg Quintett dem Umstand Rechnung, dass sich 2006 das 250. Mal Mozarts Geburtstag jährt. Und warum soll man nicht auch mal den Versuch unternehmen, Mozart'sche Melodien im Oberkrainer-Sound zu interpretieren. Wenn die Global Kryner für sich in Anspruch nehmen, jede "Weltmusik" liesse sich verkrainern, dann müßte das folgerichtig auch mit solchen "Klassikern" eines weltberühmten Komponisten und Vertreter der "Wiener Klassik" klappen. So sind denn auch Ausschnitte und Sequenzen aus der Zauberflöte (Der Vogelfänger bin ich ja; Papageno), aus der Symphonie Nr. 40, aus der Klaviersonate in A-Dur, aus dem Klavierkonzert Nr. 21 und "Reich mir die Hand, mein Leben" aus der Oper "Don Giovanni" im KrainerSound zu hören. Unser Tipp: ebenfalls gezielt hier reinhören und sich selbst ein Bild machen! "So weit, so gut" kann eigentlich als weiteres "geflügeltes Wort" oder auch als Motto bezeichnet werden. So heißt denn auch die Vokal-Polka von Toni Möschl, die die Freundschaft im Allgemeinen und Speziellen näher besingt. Zum guten Schluss dann gibt es noch einmal ein Medley mit über sechs Minuten Länge, eine Zusammenstellung bekannter und beliebter Melodien der "Grazer Spatzen" unter dem Titel "Grazer Melodienstrauß", mit teils wieder unkonventionellen und völlig unerwarteten Übergängen zwischen den einzelnen Ausschnitten, oftmals naturgegeben als Einstieg von Polka- in Walzerrhythmus und umgekehrt. Allerdings ganz als Instrumental-Medley gehalten, obwohl Teile von ursprünglich gesungenen Stücken mit verarbeitet wurden. Und mit zwei Ausschnitten aus bekannten Bariton-Soli von Wolfgang Sorger, bei denen Interpret Siegi Posch ganz klar glänzen kann. Es ist immer schwierig und grenzt an eine Gratwanderung, will man schon Bestehendes mindestens gleich gut wiedergeben oder sogar noch toppen. Gutes noch besser zu machen scheint fast unlösbar und ging schon oftmals in die sprichwörtliche "Hose", was man hier nicht behaupten kann!

Insgesamt gesehen ist die Neue vom Salzburg Quintett ein weiterer Meilenstein in der Karriere dieses Ensembles, zumal es eben wieder eine reine KrainerScheibe geworden ist und somit genau in der Richtung der vielen Anhänger und Fans und solcher, die es noch werden wollen, liegen dürfte. Wir gratulieren jedenfalls recht herzlich zu dieser Produktion und wünschen Gerly Stranger und seinen Mannen weiterhin viel Erfolg!

Ihre krainer-music.com

 

 

- 24.10.06 -

Mooskirchner und Alpski zusammen in Berchtesgaden!
Großes Oberkrainertreffen in Brisciki/Triest


Mooskirchner und Alpski Am kommenden Wochenende gibt's gleich zwei Events, an denen Oberkrainer-Musik geballt zum Besten gegeben wird: einmal treten die Mooskirchner zusammen mit den Alpenoberkrainern am kommenden Freitag, den 27.10.06 im Kur- und Kongresshaus in Berchtesgaden auf, wo beide Gruppen jeweils Ihre neueste Produktion vorstellen. Eigentlich ein Muss für alle, die diese zwei Spitzenensembles auf einmal geniessen wollen. Und für all jene, die die sicherlich noch pressfrischen CDs der beiden Ensembles sofort und aus allererster Hand erhalten möchten.




Oberkrainertreffen Triest Am Sonntag, den 29.10.06 bietet dann die italienische Sektion der Slowenen ein Oberkrainertreffen im Festzelt mit doch einigen interessanten und bekannten Interpreten an. Mit von der Partie sind auch hier wieder die Alpenoberkrainer-Alpski Kvintet, das Ensemble Nanos mit Altmeister Joze Burnik, Kvintet Veseljaki, die Global Kryner, die Hauskapelle Avsenik, um nur einige zu nennen. Sicherlich ebenfalls ein großartiges Spektakel für alle Freunde der Oberkrainer-Musik.
Wir wünschen allen Fans und Freunden für beide Veranstaltungen viel Vergnügen und gute Unterhaltung!

Ihre krainer-music.com

 

 

 

 

- 10.10.06 -

Musifahrt auf der Donau mit den Mooskirchnern am 28.10.06

Hier noch auf die Schnelle eine kurze Meldung für alle Mooskirchner-Fans: am 28.10.06 gibt es eine Musifahrt mit den Mooskirchnern auf der Donau von Wien nach Bratislava. Abfahrt ist um 10.00 Uhr in Wien-Reichsbrücke. Die Mooskirchner spielen zünftige Live-Musik. Ankunft in Bratislava ca. 13.00 Uhr. Danach Stadtbesichtigung (Dauer ca. 1 1/2 Stunden), danach Zeit zur freien Verfügung. Antritt der Heimreise ca. 19.00 Uhr. Weitere Infos gibt's hier

Viel Vergnügen wünscht

Krainer-music.com

 

 

- 03.10.06 -

HOHNER kommt zu Ihnen mit der HOHNER Service-Tour 2006

Die Fa. Musik Meyer GmbH als Generalrepräsentant der Matth. Hohner AG in Trossingen lädt ein zu ihrer Service-Tour 2006. An über 25 Terminen in Deutschland und Österreich haben Akkordeonisten im Rahmen dieser Tour Gelegenheit, ihr Instrument -und das markenunabhängig- kostenlos einem Check durch kompetentes Fachservicepersonal der Fa. Hohner zu unterziehen. Ebenfalls bietet HOHNER in diesem Rahmen Gratisservice bei Kleinreparaturen an. Am Ende des Checks gibt es ein Prüfzertifikat, wie gesagt, ganz egal, welche Marke der Instrumentalist spielt. Ebenso werden auch die neuesten Modelle des HOHNER-Sortiments vor- und ausgestellt werden und eine fundierte Beratung rund um das Akkordeon wird es auch geben.

Die Fa. Meyer würde sich über eine kurze Anmeldung der Interessenten anhand einer Postkarte an Fa. Musik Meyer GmbH, Postfach 1729, D-35007 Marburg oder aber einer email an diese Emailadresse freuen, um auch den Aufwand für die Instrumentenchecks planen und koordinieren zu können. Damit auch jeder sicher drankommt. Nähere Infos und den offiziellen Flyer finden Sie hier.

Hier die vorläufigen Tourdaten: (Angabe ohne Gewähr)

TerminOrtdurchgeführt vonUhrzeit
09.10.06D-79119 FreiburgMusikzentrum Haas, Mülhauser Str. 1014.00 - 20.00
10.10.06D-75177 PforzheimMusikhaus Zimmermann, Heinrich-Wieland-Allee 10914.00 - 20.00
11.10.06D-76646 Bruchsal-HeidelsheimMusikcenter Pietsch, Biffachstr. 414.00 - 20.00
16.10.06D-64668 Rimbach/Odw.Musik Helmle, Goethestr. 214.00 - 20.00
17.10.06D-50667 KölnP.J. Tonger, Breite Str. 2-414.00 - 20.00
18.10.06D-49479 IbbenbürenMusik Produktiv, Fuggerstr. 614.00 - 20.00
19.10.06D-59581 WarsteinMusikhaus Hoppe, Seller Weg 2014.00 - 20.00
25.10.06D-97070 WürzburgDeußer Musik- u. Pianohaus, Karmelitenstr. 3414.00 - 20.00
26.10.06D-92331 ParsbergMusik Wittl, Hohenfelserstr. 4114.00 - 20.00
27.10.06D-94330 AiterhofenPiano Werner, Geltenstr. 1014.00 - 20.00
30.10.06D-26506 Norden-NorddeichAkkordeon-Plus (Helmer), Kolkstr. 21>14.00 - 20.00
31.10.06D-27711 Osterholz-ScharmbeckMusikland OHZ, Bahnhofstr. 6314.00 - 20.00
01.11.06D-30179 HannoverDer Musikbrunnen (Böhmeke)14.00 - 20.00
08.11.06D-34117 KasselMusikhaus Eichler, Ständeplatz 1314.00 - 20.00
09.11.06D-08118 HartensteinMusikhaus Markstein, Rudolf-Breitscheid-Str. 3614.00 - 20.00
10.11.06D-04105 LeipzigPiano-Centrum Leipzig, Löhrstr. 214.00 - 20.00
11.11.06D-12161 BerlinAkkordeon-Centrum Brusch "Berlin", Holsteinische Str. 1914.00 - 20.00
14.11.06D-86156 AugsburgMusikhaus Bauderer, Tunnelstr. 4414.00 - 20.00
15.11.06A-6300 WörglMusik Tirol, Innsbrucker Str. 5314.00 - 20.00
16.11.06A-5500 BischofshofenMusikhaus Lechner, Raiffeisenstr. 4414.00 - 20.00
17.11.06A-4020 LinzMusikhaus Danner, Harrachstr. 4214.00 - 20.00
18.11.06A-4723 NatternbachLandesmusikschule Natternbach, Vischerstr. 610.00 - 19.00
20.11.06A-1020 WienCity-Music, Taborstr. 1414.00 - 20.00
21.11.06A-8230 HartbergMusikhaus Fleck, Wiesengasse 314.00 - 20.00
22.11.06A-9020 KlagenfurtRudolf Novak GmbH, Naunergasse 614.00 - 20.00
23.11.06D-89312 GünzburgMusik Lederle, Bahnhofplatz 314.00 - 20.00


Ihre krainer-music.com

 

 

- 01.10.06 -

Junge Gruppe aus Tirol präsentiert ihr Debutalbum! Die Amraser

Vor einiger Zeit trudelte in unserem Hause eine CD der noch jungen Nachwuchsgruppe Die Amraser ein. Und schon beim ersten Anhören sollte sich ein Eindruck verfestigen, der sich dann nur noch positiver verstärkte. Obwohl erst seit dem Jahre 2005 zusammen musiziert wird, ist doch ein gehöriges Potential der Gruppe zu erkennen und zu er"hören", das sich in flott und sauber eingespielten Weisen auf diesem Silberling ausdrückt. Und -das darf man ruhig auch erwähnen und es ist nicht immer selbverständlich-: auch die Amraser als Newcomer hatten den Schneid, eine "reine" Krainerproduktion auf den Markt zu schieben ohne jeden Schlager, ohne jede Schlagzeugbegleitung. Na, das ist doch was, oder?
Erschienen ist die CD unter dem Label "gingl music" von Franz Gingl, Macher und Musiker bei den "Fehringern", die ja auch bei der letzten Endausscheidung des Grand Prix der volkstümlichen Musik mit dabei waren. Und für die Aufnahmetechnik zeichnet das "Soundhauf'n Studio" von Fredl Gradwohl verantwortlich. Noch kurz etwas zur Herkunft des Ensembles: wer es nicht genau weiß oder auf der Landkarte nicht gleich findet: Amras war bis 1938 eine selbständige Dorfgemeinde und ist heute ein Stadtteil von Innsbruck, der tirolerischen Landeshauptstadt. Nun aber genug der Ausführungen. Schreiten wir zur Tat bzw. im Einzelnen zu den aufgenommenen Titeln.

Eingangs stellt sich die Gruppe mit einer flotten Polka vor. Über'n Zirlerberg nennt sich dieser Titel, der nach oberkrainerischen Manier von allem etwas bereit hält. Ein strahlender erster Teil läßt gespannt sein auf mehr. Ein Zwischenteil, der auch das Akkordeon zu "Wort" kommen läßt und insgesamt auch eine Rhythmusgruppe, die durch präzises Zusammenspiel zu gefallen weiß. Dann als zweites Stück den der Produktion namensgebende Walzer In Amras spielt die Musig. Ein gesungener Titel aus der Feder von Norbert Rabanser, bekannt von den "Innsbruckern", der trotz stellenweise komplex wirkender Melodieverläufe, vorallem im letzten Teil, dennoch erstaunlich locker dahinfließt. Im Gesangsteil eine Einladung zum Mitsingen, zum Mitschwingen, zum Mitschunkeln. Am Stubaier Gletscher ist ein sauber intoniertes Akkordeonstück, das kein geringerer als Altmeister Joze Burnik, ehemals Tastenakrobat beim Alpski Kvintet komponiert hat. Ganz nach Burnik-Laune ein schöner Mittelteil mit korrespondierenden Stimmen von Akkordeon und Klarinette in der Wiederholung. Ja, das ist Krainer-Musi, die zu gefallen weiß. Auch der melodiöse Trioteil reiht sich da schön ein.

Knaller der Volksmusik nennen die Amraser das folgende Potpourri mit wirklich bekannten und beliebten Krainer-Melodien aneinandergereiht. Den Eingang macht der Schlussteil von "Bariton Sepp" (Sepp Mattlschweiger, damals Salzburg Quintett), das dann nach dem "Mädel aus Krain" von den Alpski nochmals glänzen darf. Ob man dann in einem Potpourri von Polka- auf Walzerrhythmen wechseln sollte, bleibt Geschmacksache. Es gibt eben Zusammenstellungen nur mit Polka- oder Walzermelodien und dann gibt es auch noch gemischte. Auf jeden Fall ist dieser Wechsel ohne Stolperer und mit der gebotenen Fliessgeschwindigkeit gelungen auf den Walzer "Grüne Tannen", wenn er auch etwas unvorbereitet auf den Hörer trifft. Um so angenehmer dann der Rückgang auf die "Fredl-Polka" (Fredl Gardwohl) und den Zwischenteil vom "Mädel aus Krain". Dann kommt Avsenik zu Ehren mit zwei Ausschnitten, einmal aus der "Tante Mizzi" und dann aus dem "Slowenischen Bauerntanz", bevor dann der Gassenhauer "Guten Morgen" von J. Burnik das Ende des Potpourris einläutet.

Ein Einsames Musikantenherz führt uns musikalisch vor Augen bzw. Ohren, wie betrübt ein solches sein kann, wenn kein zweites da ist, das im Gleichklang und voller Liebe (auch für die Musik) mitschlägt. Ein melodiöser Walzer mit interessanten Elementen für Klarinette. Dann als folgender Titel die Radar-Polka aus der Feder von Siegfried Binder, seines Zeichens Quetscher bei den "Lechner Buam", der auch dann und wann für Musikkollegen mit einer Komposition in die Bresche springt. Besonders gelungen hier erscheint das "Vorstellen" der Melodie durch das Akkordeon, die dann von den Bläsern aufgenommen wird. Den Schützenwadl-Boarischen werden die meisten Krainer-Freunde von den "Urhebern" kennen, vom Osttiroler "Goldried-Quintett" und Komponist Roland Mühlburger. Es ist immer schwieriger, ein bereits bestehendes Stück zu intonieren als eine neue Kreation. Vorallem auch und gerade dann, wenn es um gleiche oder "richtige" Phrasierung geht. Und wieder ist Joze Burnik mit einem Titel vertreten: In's Stubaital nehmen uns die Amraser in Form einer Polka mit. Die Polka und Walzer einiger Komponisten haben einen erhöhten Wiedererkenungseffekt, was für die Titel aus Burniks Feder sicherlich im besonderen gilt. Dann eine Polka von Igor Podpecan, in der "Szene" ebenfalls bestens bekannt und für schöne und auch anspruchsvolle Polka- und Walzermelodien geschätzt. Polka Rendezvous nennt sich die Melodie. Danach reiht sich ein "Klassiker" der Krainermusik an, der wunderschöne Vokalwalzer Ein Musikant kennt kein Zuhause von Janez Rakovec, ursprünglich vom Oberkrainer Sextett in Umlauf gebracht und mit dieser raffinierten Harmonik, die den Titel zu dem macht, was er eben ist: ein Klassiker!

Mit Am Schloß Ambras (Dies ist kein Schreibfehler! Amras heißt das Dorf und Ambras das Schloss) von Joze Burnik sind wir auch schon beim elften Titel einer Produktion, die doch -abschliessend betrachtet- viel Kurzweil für den Käufer bzw. Zuhörer bietet. Und das von einer jungen Gruppe, die sich erst im vorigen Jahr zum gemeinsamen Spiel formiert hat. Den Schluss macht der Marsch Dem Land Tirol die Treue, den wir als Aufnahme ebenfalls vom Goldried Quintett her kennen und der als "Live-Act" doch von vielen anderen Ensembles auch gebracht wird. Gut getroffen im Tempo und als "Gag" mit "Zugaberufen" zum Schluss feiern sich die Amraser ein Stückchen weit selbst, was sie aber ob des hier abgelieferten Produkts voller Stolz auch tun dürfen. Manche Gruppe, die schon weit länger musikalisch unterwegs ist, wäre sicherlich froh, wenn deren Erstlingswerk solch ein Erfolg gewesen wäre. Das meint heute und gratuliert der jungen Gruppe mit besten Wünschen für die musikalische Zukunft zur gelungenen CD

Ihre krainer-music.com

 

 

- 13.09.06 -

Bischofshofen im Oberkrainerfieber! Eine Nachlese...

Bereits wieder einige Wochen ist es her, dass sich Bischofshofen, im schönen Salzburger Land gelegen, in einer Art "Ausnahmezustand" befand. Die Brüder Alois und Martin Lechner feierten nämlich im Rahmen der 9. Bischofshofener Musiktage auch ein persönliches Jubiläum. Genau 20 Jahre sind vergangen seit dem Wiederaufbau des bei einem Brand völlig zerstörten Geschäftshauses, in dem sich heute das weithin für Angebot, Service und Kompetenz bekannte Musikhaus Lechner befindet. Die oberen Stockwerke werden als Fremdenzimmer des benachbarten Gasthofes Schützenhof genutzt, weshalb dies auch eine Feier der Betreiberfamilie Peter und Traudi Ebner war. Zusammen hatten die Familien Musikanten, Freunde, Fans und Bevölkerung zu einem wieder einmal speziellen Event eingeladen, dessen Gästeliste sich wie das "Who is who" der Oberkrainer- und Böhmischen Blasmusik las und in dieser Art seinesgleichen sucht.

Begonnen hatte das ganze mit einem Festakt, bei dem verschiedene Redner zu Wort kamen, allen voran natürlich die Jubilare der Lechner-Familien. Hierzu wurde als musikalischer Rahmen eigens ein Bläserensemble zusammengestellt, gespickt mit den hochkarätigsten Musikern, die an diesen beiden Tagen überhaupt vor Ort waren, wie z.B. auch den Bläsern des Orchesters André Rieu, die extra als Gäste und Gratulanten angereist waren. Nach diesem Festakt eröffneten dann standesgemäß die Mooskirchner den Melodien- und Musikantenreigen der beiden Tage. Man hätte sich sicher kein besseres Ensemble zur Eröffnung und Einstimmung auf diesen Megaevent wünschen können. Wieder einmal mehr zeigten die Musikanten um Helmut Freydl spielerische Perfektion und Können, gepaart mit ungebrochener Spielfreude und Vielseitigkeit. Leider ging dieser erste Höhepunkt viel zu schnell zu Ende. Was im übrigen auch für manch andere Gruppe galt.

Als zweite Gruppe hatte sich das Kreuzbergblick-Quintett aus Franken angemeldet, gefolgt von der Blaskapelle Hans Makos, die als ein Synonym für exzellente Blasmusik angesehen werden darf. Das Goldried Quintett zeigte ebenfalls in bekannter Manier seine Professionalität und sein Können, weshalb das Publikum auch bei ihnen nach Zugabe verlangte. Einer der Lokalmatadore war das in St. Johann beheimatete Salzburg Quintett, das dieses mal neue Weisen aus der brandneuen CD "Moch ma wieda Musi" (die wir im übrigen in Kürze vorstellen werden) vortrug und irgendwie gar nicht mehr nach Salzburg Quintett klang. Irgend etwas war anders. Seien es die neuen Melodien, ein noch größerer Schwung, eine neue Lebendigkeit: wir werden es uns anhören. Dann die Dorfer, ein Quartett (mit Midibassunterstützung), durch Frontmann Göttlich eher eine Truppe mit erhöhtem Spaß- und Humorfaktor. Dann sicherlich ein Highlight des Freitags: die Lechner Buam aus Niederösterreich mit perfekt intonierter Oberkrainer-Musik; mit etwas vom Feinsten, was die Szene zu bieten hat. Nicht umsonst sind sie auch beim ersten Musikantenstadl mit Andy Borg am 23. September in Wiener Neustadt wieder eingeladen und mit dabei. Lesen hierzu auch noch diese kleine Info.

Dann der von vielen erwartete "Showblock" mit den acht Baritonsolisten, die wir ja zuvor schon in der Programmübersicht genannt hatten. In diesem Rahmen überreichte auch Martin Lechner eine Ehrenurkunde an Willi Grafeneder von den Lechner Buam. Ein absolutes Highlight hierbei war die Anwesenheit dreier "Urgesteine" der Oberkrainermusik im Allgemeinen und des Alpski Kvintet im Besonderen: die legendären Musikanten der "Urbesetzung" mit Trompeter Ivan Presern, Akkordeonlegende Joze Burnik und Sängerin Ivanka Krasevec-Presern, die sich dem breiten Publikum auf der Bühne zeigte und auch von Martin Lechner mit einem Blumenstrauss bedacht wurde, selbst aber nicht in Aktion trat. Ganz anders Ivan und Joze. Ivan gab mit einer kurz zusammengewürfelten Besetzung, u.a. mit Günther Schlatzer an der Klarinette, Bravourstücke seiner langjährigen und beispiellosen Karriere wie z.B. "Ivan spielt auf" mit einer Leichtigkeit und einer ihm eigenen Unverkennbarkeit zum Besten, als ob er nie aufgehört hätte bei den Alpenoberkrainern. Einmal Ivan und seine Art, Trompete zu spielen, gehört und nie mehr vergessen! Deshalb wurde ihm auch ein tosender Applaus und nicht enden wollende Zugaberufe zuteil. Joze Burnik bediente sich Sandi Jug vom Quintett Juchee als kompetenten Mitstreiter für solch legendäre Evergreens wie "Guten Morgen". Dann die Oberkrainer Allstars mit Fredl Gradwohl am Akkordeon, der übrigens auch wieder, wie schon beim letzten Mal, für einen hervorragenden Live-Sound der Veranstaltung verantwortlich zeichnete. Und nicht zu vergessen die wieder extra für dieses Ereignis reinkarnierte Besetzung des Hochkönig-Quintetts aus dem Jahre 1995 mit Christian Ottino am Akkordeon und Rupert Schwaiger (heute Salzburg Quintett) an der Gitarre.

Ebenfalls altgediente "Haudegen" in dieser Musiksparte sind die Grazer Spatzen mit Frontmann Wolfi Sorger am Bariton. Hierauf folgten die Grafen, eine noch junge Truppe aus der Steiermark und das Bodensee Quintett aus Deutschland. Ein weiterer Höhepunkt für die Freunde der Blasmusik stand dann mit Blech und Brass Banda auf dem Programm. Dann die Radauer, eine ganz und gar Familienbesetzung aus Vater und Geschwistern mit den zwei überaus hübschen "Blickfängen" Erika und Regina an Gitarre und Klarinette. Ebenfalls noch eine junge Truppe und auch aus dem Salzburger Land: das Quintett Wirbelwind. Aus der Steiermark schlossen sich dann die jungen Senkrechtstarter der letzten zwei Jahre in der Szene an: die Jungs von Oberkrainer Power. Die Strochner Buam, das Tiroler Kaiser-Echo und die Pucher bildeten dann den Abschluss des Freitags, der bis tief in die Nacht dauerte und so viel Musik für das trotz wechselndem Wetter mit Regen und Aufhellungen zahlreich angereiste und begeisterte Publikum brachte. An beiden Tagen herausragend war auch Moderator Max Lustig, der gekonnt und mit Witz durch das ganze Tagesprogramm führte. Übrigens: zu beiden Tagen haben wir zwei Bildergalerien eingestellt. Die Aufnahmen der zweiten Staffel wurden von der extra engagierten Profifotografin Andrea Rachensperger erstellt. Das besondere daran: sie hat weit über 800 (!!) Aufnahmen geschossen, viele von den Musikanten und viele vom Drumherum, wie z.B. auch der Bodypainting-Künstlerin Karin Spreitzer, die während der Veranstaltung einem zwischendurch frierenden Model ein Oberkrainer-Outfit mit Harmonika auf den Leib pinselte und die am Samstag auch für's Kinderschminken zuständig war. Wenn Sie Papierabzüge von Fotos möchten, die sie gemacht hat, so wenden Sie sich bitte direkt an die Fotografin. Die Adresse finden Sie hier.
Anmerkung: Sämtliche Fotos in beiden Galerien unterliegen dem Copyright der jeweiligen Produzenten. Es ist ausdrücklich verboten, diese Fotos ohne vorherige schriftliche Genehmigung weiterzuverbreiten, zu verwenden, downzuloaden oder anderweitig in Umlauf zu bringen. An dieser Stelle auch nochmals ein herzliches Dankeschön an Andrea Rachensperger für die überaus freundliche Zusammenarbeit und das Zurverfügungstellen einer Bilderauswahl für unsere Seiten.

Am Samstag hieß es dann wieder "Stunden voll Musik" auf dem Programm der inzwischen eher als "Lechner'sche Musiktage" richtig apostrophierten Veranstaltung. Den Eröffungsreigen machte der Murtal-Express, ebenfalls eine Nachwuchsgruppe aus der Steiermark, gefolgt von der Blaskapelle Sepp Abwerzger und Piratensound aus Bad Gastein. Mit Machlast kamen dann wieder alle Freunde der Blasmusik vollends auf ihre Kosten. Bartl Gensbichlers Schilehrermusi wartete nicht nur mit flott gespielten Weisen auf, sondern auch mit komödiantischen Einlagen mit klerikalem Rahmen. Dann die Innsbrucker Böhmische mit Norbert Rabanser als weiterer Geheimtipp für Blasmusikfreunde. Und als Highlight des Samstags in Sachen Oberkrainer sicherlich das ebenfalls zu kurze Gastspiel von Sepp Mattlschweiger und seinem Quintett Juchee. Hier ist uns besonders die genial gespielte Klarinette von Daniel Segula beim Stück "Fidele Klarinette" im Gedächtnis haften geblieben. Dieser Tag war auch der Anlass, Sepp Mattlschweiger als "Mit-Werbeträger" und Berater in Sachen Belfront-Bariton nach 25 (!!) Jahren ein neues Instrument, extra gefertigt von Martin Lechner jun., zu überreichen. Sehen Sie hierzu auch die diversen Bilder in unseren neuen Galerien unter Bilder. Weitere Interpreten, die sich den Tag über ein Stelldichein in Bischofshofen gaben, waren das Lammertal Quintett, die Mürztaler, die Orig. Pinzgauer Musikanten, das Heimatland Quintett, die Liesertaler Musikanten, die Innkreis Buam, die Mostviertler Dorfmusikanten, die Pinzgauer Spatzen, die Enzianer, die St. Johanner Musikanten als nochmaligen Höhepunkt für die Blasmusikfreunde mit herausragenden jungen Solisten und zu guter Letzt das Alpenecho. Dies verdient besondere Erwähnung, weil deren Trompeter trotz Entlassung aus dem Krankenhaus am selben Tag abends schon -zwar mit erkennbarer körperlicher Anstrengung- auf der Bühne stand und es sich nicht nehmen ließ, mit seinen Kollegen altbekannte Avsenik-Kompositionen zum Besten zu geben.

Was kann man abschliessend als Resumée dieser Veranstaltung sagen? Die Familien Lechner hatten geladen und alles, was in der Szene Rang und Namen hatte, sagte sein Kommen zu und bereicherte dieses "Mammut-Event" durch seine Anwesenheit und sein Mitwirken. Es waren -trotz zwischendurch etwas widriger Wetterverhälnisse- zwei Tage, bei denen alle Freunde, ob die der Oberkrainer- oder jene der Blasmusik, alle auf ihre Kosten kamen und das -man muss es noch einmal ausdrücklich betonen, weil dies ganz und gar nicht selbstverständlich ist- bei gänzlich FREIEM EINTRITT! Im Namen aller Anwesenden sagen auch wir von www.krainer-music.com ein herzliches Dankeschön an die Brüder Lechner für diese tolle und sicherlich herausragenden Veranstaltung und wünschen den beiden Firmen weiterhin viel Erfolg.

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Quelle: © Fotos Andrea Rachensperger, Schwarzach; Bearb./© 2006 by www.krainer-music.com

 

 

- 27.08.06 -

Erster Musikantenstadl mit Andy Borg! Und zum Einstand gleich mit drei KrainerGruppen!

Andy Borg-neuer Stadlmacher In vier Wochen ist es soweit: dann läuft der erste Musikantenstadl ohne Karl Moik, dafür aber mit dem neuen Wahlnachfolger Andy Borg, vom Stapel. Die Sendung wird live ausgestrahlt aus der ARENA NOVA in A-2700 Wiener Neustadt und beginnt zur gewohnt "besten" Sendezeit um 20.15 Uhr. Beteiligt und verantwortlich für die Ausstrahlung in die volksmusikalische Welt sind, wie schon in der Vergangenheit, die Fersehanstalten aus Deutschland (ARD), Österreich (ORF) und der Schweiz (SF DRS). Beteiligt -und das ist schon irgendwie eine kleine Sensation, wie wir meinen- sind, neben diversen Künstlern der Szene zum Auftakt der neuen "Stadl-Ära", auch drei (!!!) Vertreter aus der Oberkrainer-Szene. Und das sind keine geringeren als die beliebten und bekannten Lechner Buam aus Niederösterreich, die noch recht junge, aber nicht weniger aufstrebende Nachwuchsgruppe Oberkrainer Power aus der Steiermark und -last but not least- ebenfalls aus dem Steirerland, die Krieglacher, Sieger des Grand Prix-Vorentscheid in Österreich vom letzten Jahr.

Es gibt extra für den "neuen" Stadl auch eine neue Website, auf der sich der interessierte Leser weitere Infos abholen kann wie z.B. die komplette Liste der Mitwirkenden oder aber auch das neue Sendekonzept, zu finden unter http://www.musikantenstadl.tv. Andy Borg will auch jungen Nachwuchskünstlern eine Plattform bieten, um sich hier einem breiten Publikum vorstellen zu können. Zitat Andy Borg: "Wir möchten jungen Leuten die Chance geben, vor einem Publikum aufzutreten, so wie ich sie damals bekommen habe. Es gibt wenige Möglichkeiten, heutzutage sein Talent unter Beweis zu stellen"! Immerhin nahm er selbst 1981 in der ORF-Talenteshow "Die große Chance" die Gunst der Stunde wahr und legte so den Grundstein seiner Karriere. Diese Möglichkeit bietet Borg nun auch hoffnungsfrohen Newcomern: Gesucht werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die mit jeweils einem Titel an den Start gehen - Gruppen, Kapellen oder Einzelinterpreten (instrumental oder Gesang) sind erlaubt. Das Mindestalter ist 16 Jahre und der Auftritt im "Musikantenstadl" muss die erste große Fernsehshow sein, an der der Kandidat teilnimmt.

Weiters erhofft sich das Multitalent Borg, "dass sich gerade junge Menschen selbst bewerben, aus eigenen Stücken, weil sie Spaß an der Musik haben - und nicht, weil sie von irgendjemandem gedrängt werden". Die Titel müssen bereits fertig produziert auf Tonträger sein und dürfen nicht länger als zweieinhalb Minuten dauern. Auch die weiteren Termine für dei kommenden Stadl-Sendungen stehen schon fest und sind ebenfalls unter dieser neu eingerichteten Webseite abzurufen.

Dieses neue Konzept überzeugt auch uns und wir würden uns mit Ihnen freuen, wenn durch den neuen "Stadl" auch wieder die etablierten und besonders auch die Nachwuchskünstler eine würdige Plattform erhalten würden, um ihr Können und "unsere" Musik einem breiten Publikum vorzutragen und vielleicht auch sich für den einen oder anderen Künstler diese Sendung als ein Sprungbrett erweisen könnte für eine glanzvolle und erfolgreiche Karriere. Das sieht mit großen Erwartungen heute

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Quelle: http://www.musikantenstadl.tv - Offizielle Website des Musikantenstadls; Bearb./© 2006 by www.krainer-music.com

 

 

- 21.08.06 -

Vorschau auf CD-Neuvorstellungen der Alpenoberkrainer und der Mooskirchner!

Gleich zweimal stehen Vorstellungen von neuen Produktionen ins Haus bzw. fast direkt vor der Tür.
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Alpenoberkrainer -Alpski Kvintet- präsentieren die 4 Mannen und zwei Sänger um Janez Per ihr neues Doppel-CD-Album. Ort des Geschehens ist das Festzelt beim Tanzcafé B-76 in 8530 Deutschlandsberg in der Steiermark. Am Samstag, 23. September 2006 ab 19.00 wird diese Veranstaltung über die Bühne gehen. Gäste der Alpenoberkrainer an diesem Abend werden sein: die lustigen Karl, Donau Power aus Ungarn, die Weststeirer und die Kinder-Volkstanzgruppe der VS Hollenegg. Moderiert wird der Abend von Robert Wieser von Radio Osttirol. Weitere Infos finden Sie unter www.cafe-b76.at.


Im Monat Oktober sind dann die Mooskirchner an der Reihe mit der Vorstellung ihrer neuesten Produktion. Stattfinden wird dieser Event am Freitag, 20. Oktober 2006, und zwar im Schilcherhof in 8563 Ligist-Dietenberg, ebenfalls in der Steiermark. Gast und Moderator ist hier Harry Steiner, die "Stimme aus Wien" und seines Zeichens Tenor. Mehr Infos hierzu finen Sie unter www.mooskirchner.at oder auch unter www.harrysteiner.at

Auch wir sind schon gespannt auf die beiden neuen Produktionen, die wir dann sicherlich auch zeitnah im Hause haben werden und über die es dann auch zu berichten gilt. Bis dahin weiterhin viel Spass mit und auf unseren Seiten wünscht

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- 18.08.06 -

Ein bunter Melodienstrauß von den Jungen Orig. Oberkrainern! Die neue Produktion!

Auch diese neue Scheibe des offiziellen Nachfolgeensembles der Orig. Oberkrainer, der Jungen Original Oberkrainer hat den Weg zu uns in die Redaktion gefunden. Und durchlief einige Abhöranlagen und Audioleitungen, ehe diese Zeilen hier niedergeschrieben werden konnten. Um es mal so auszudrücken: der Silberling ist solide und gut. Aber im Lifebetrieb geben die fünf Musiker und zwei Sänger um einiges mehr von sich preis, geben um ein Vielfaches "mehr Gas", der berüchtigte "Funke" springt um ein Vielfaches schneller auf die Zuhörer über. Wer sich davon erhofft, diese unnachahmliche Atmosphäre, welche das Ensemble allabendlich für sein Publikum zu zaubern imstande ist, auch zuhause über die heimische Stereoanlage ins Wohnzimmer geliefert zu bekommen, braucht etwas länger, um sich einzuhören in die Melodien und Rhythmen. Also: einfach wieder einmal zu einem Life-Auftritt der JOO gehen und dann die CD dort gleich mit nach Hause nehmen!

Es wurde schon im Vorfeld dieser jetzt offiziellen Vorstellung in unserem Forum andiskutiert, dass der Sound ein anderer geworden sein soll. Dank Igor Podpecan und dank Vilko Ovsenik, Bruder von Slavko und legendärer Arrangeur und Macher hinter den Kulissen während der Glanzzeiten des Orig. Oberkrainer Quintetts Avsenik. Ob wirklich marginale Unterschiede herausgearbeitet wurden und im Einzelnen zu erkennen und zu hören sind, muss jeder für sich selbst beurteilen. Was unseres Erachtens viel mehr zum Tragen kommt, sind die einzelnen Mitwirkenden. Sicher wieder ein "Highlight": der auf parodistische Art kopierte Coupletvortrag von Hubi Aschenbrücker, der hier einmal mehr in die gesanglichen "Fußstapfen" von Franc Kosir tritt mit dem gesungenen Walzertitel "Wein ist Medizin" (Nr. 10).

Angeführt jedoch wird der Melodienreigen mit der Begrüssungspolka "Ihr lieben Freunde, wir grüssen Euch!", in dem auch die namensgebende Zeile "Bunt ist der Strauß von Melodien" vorkommt. Und so ist auch die Scheibe ein kleiner Querschnitt durch 50 Jahre Oberkrainermusik. Es sind nämlich nicht nur neue, von eben dem genialen Arrangeur Vilko in Szene gesetzte Walzer und Polkas darauf zu finden, sondern eben auch Pflichttitel der Oberkrainer'schen Ära wie etwa "Melodie für Dich" oder "Slovenija, od kod lepote tvoje", die heimliche Nationalhymne Sloweniens oder auch die Neuauflage des Akkordeontitels "Frühling in den Bergen" (slow.: Vrh planin), hier als "Komm mit, wir gehen auf den Berg!".

Aber nun der Reihe nach. Als zweiten Titel finden wir auf der CD das Klarinettensolo "Melodie für Dich", gekonnt eingespielt von Robbi Primozic. Er kann hier an alte und längst vergangene Tage von Slavko und seinen Oberkrainern zurückerinnern. Da kommt Sehnsucht und Wehmut auf! Bei der Vokalpolka "Ramba-Zamba in den Bergen", komponiert und für die Einspielung vorbereitet und gestriegelt von Sängerin Vera Solinc, ist das Leichtsein des slowenischen Tuns und Musizierens irgendwie zu spüren und gut verpackt. Mit dem Eingang des Walzerlieds "Wie ein winziges Blümlein in der Sonne" erinnert uns dieses ebenso an vergangene Avsenik-Zeiten durch Aufbau und charakteristische Melodieführung, auch mit einem Zwischenteil in Moll mit etwas aufwändigerer Harmonik, eben avsenik-like! Mit der "Roller-Polka" kommt nochmals ein gehöriger Pack Schwung mit dazu; hier gibt Igor Podpecan seine Visitenkarte als Komponist für die JOO ab. In Art und Gestaltung auch typisch Igor! Dann der namentlich abgeänderte Titel aus frühen Avsenik-Tagen "Komm mit, wir gehen auf den Berg", besser bekannt unter Avsenik-Enthusiasten als Frühling in den Bergen, oder auch slowenisch als Vrh planin (sprich: wirch planin). Gespielt von Loizi Dolinar auf seiner Morino. Auch da kommt ein wenig Wehmut auf.

Aus der Feder von Brane Ticar, dem ursprünglichen Akkordeonisten der JOO, stammt der gesungene Walzer "Vöglein am Fenster". Schön rund läuft dieser Walzer durch mit abwechslungsreichen Einwürfen der Bläsersektion und dekoriert mit einem Text von Hans Greiner (man beachte die Namensähnlichkeit und Verwechslungsgefahr bei der Aussprache!). "Glücklich im Herbst" von Loizi Dolinar überrascht beim Anspielen, denn: was bekommen wir zu hören? Richtig, ein Streichensemble! Richtig, das gab's als "experimentelle KrainerMusik" auch schon mal. Bei Slavko selbst, aber auch wiederholt beim Alpski Kvintet, zuletzt dort mit dem Ensemble Alenka Semeja. Wer hier mitwirkte, bleibt uns verschlossen. Sind's Streicher oder gesampelte Keyboardklänge? Weiß man's....Danach wieder ein "Klassiker" der Oberkrainer-Musik, mehrfach gehört und auf Tonträger gebannt; ein Traditional, wie der Musikgeschichtsgelehrte zu sagen pflegt. "Mise imamo radi" hat, wie schon oft fälschlicherweise ausgelegt, nichts mit dem ähnlich klingenden Gartengewächs zu tun, das besonders in Bayern zu Brezen und Weißbier gereicht wird. Nein, es heißt schlicht und einfach: Wir bleiben Freunde. Und das ist doch wohl ein Angebot, wenn die Jungen Orig. Oberkrainer auf diese Weise einladen zu flotten Weisen! Danach der ebenfalls schon erwähnte Vokalwalzer "Wein ist Medizin", vortrefflich gesungen und in Szene gesetzt von Hubi Aschenbrücker. Für uns DAS Highlight der CD. Macht man die Augen zu, erinnert sein Gesang noch ein wenig mehr an den guten alten Franc, Spassmacher und Trompeter des Oberkrainer Quintetts Avsenik. Er zeichnet hier auch für den Text als Schreiber und Dichter verantwortlich. Komponiert wurde der Titel wieder von Brane Ticar.

Mit der Nummer 11 geht die Polka "Die Musik ist das Glück" an den Start. Textlich erzählt sie vom Musikantenleben, das Hubi Aschenbrücker als für den Text Verantwortlicher treffend nachzeichnet. Schön hier auch der Übergang mit dem Akkordeon in kurzen Achteln mit hörbar und effektvoll gesetzten Nachschlägen des Akkordeonbasses und Pause der Gitarre. Und zum Schluss das schon oftmals zitierte und niemals alternde, ewig junge "Slovenija", heimliche Nationalhymne Sloweniens und dadurch schon heute ein Evergreen der Oberkrainermusik. Anzumerken ist auch noch, dass die Texte der gesungenen Titel schön zum Mitlesen und -singen im Booklet abgedruckt sind. Nachahmenswert, so, wie bei modernen Produktionen eigentlich längst gang und gäbe.

Fazit: eine weitere KrainerScheibe, die sicherlich in den Sammlungen der unzähligen Fans der Jungen Orig. Oberkrainer und auch in manch anderem Phonoschrank nicht fehlen darf. Auch bei uns wird sie einen Platz erhalten. Und sollte RADIO OBERKRAIN irgendwann noch einmal in die Gänge kommen, wird auch dort der eine oder andere Titel gewünscht und auch gespielt werden. Viel Freude mit dieser Scheibe und den Weisen der Jungen Orig. Oberkrainer wünscht schon heute

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- 07.08.06 -

Am kommenden Samstag Fehringer beim Grand Prix dabei! Helfen Sie mit Ihrer Stimme!

Es ist wieder einmal soweit: am Samstag, 12. August, geht eine weitere Endausscheidung eines Grand Prix der Volksmusik in München über die Bühne! Und nach längerer Abstinenz, die sich die Juroren und Programmintendanten in den zurückliegenden Jahren geleistet haben, ist auch wieder einmal -man glaube es kaum- ein Vertreter aus der Zunft der Oberkrainer-Gruppen mit dabei! Die Fehringer aus der Steiermark haben die Hürden der Qualifizierungen im Vorfeld erfolgreich gemeistert und sind nun mit einem Titel mit dabei.

Im Gespräch mit Franz Gingl, Sänger und Manager der Gruppe, machte er keinen Hehl daraus, dass der in die Wertung gelangte Titel Da bei uns kein "reiner" Oberkrainer-Titel, sondern einer, der mit Schlagzeug eingespielt wurde, ist. Aber sind wir einmal ehrlich: bei dieser Veranstaltung hätte -rein kommerziell und auch von der heutigen Konzeption der Sendung- ein echter KrainerTitel wahrscheinlich nicht den Hauch einer Chance.
Und somit freuen wir uns mit den Fehringern, dass sie durch die Präsentation dieses Stückes die Möglichkeit bekommen, einem größeren Publikum klarzumachen, dass der klassische Oberkrainer schlechthin noch lange nicht tot ist. Ganz im Gegenteil: mit dieser Vorstellung könnte es wieder einmal ein positives Signal für die ganze Branche geben, könnte die Oberkrainer-Szene, wenn sie es denn anpackt, einen neuen Aufwind -auch gerade in den Medien- erfahren und diesen nützen. Und dies ist auch für uns ein Grund, dieses Vorhaben und diesen Einzug ins Finale des Grand Prix zu unterstützen.

Deshalb bitten wir heute und an dieser Stelle all unsere Leser und deren ganzen Bekannten- und Freundeskreis:

 

Helfen Sie mit Ihrem Anruf und Ihrer Stimme mit, dass der Titel "Da bei uns" der Fehringer ganz nach vorne kommt. Und mit ihm ein Stückchen Oberkrainer-Musik und Oberkrainer-Tradition!
Sie haben es mit Ihrem Telefon mit in der Hand, denn der Sieger wird allein durch die Anzahl der Anrufe des Fernsehpublikums ermittelt!
Ab ca. 21.20 Uhr wird der Moderator die einzelnen Titel noch einmal im Schnelldurchlauf kurz vorstellen. Hier wird dann auch die Telefonnummer am Bildschirmrand eingeblendet werden, mit der Sie Ihre Stimme für die Fehringer abgeben können!
Wenn Sie anrufen: warten Sie bitte ab, bis sich eine Computerstimme meldet mit der Ansage: "Ihre Stimme wurde gezählt". Sobald Sie den Beginn dieser Ansage hören, können Sie sofort auflegen und erneut -auch unter Zuhilfenahme der Wahlwiederholungstaste- wählen. Lassen Sie sich durch das Besetztzeichen nicht entmutigen! Einfach immer und immer wieder probieren. Durch Ihre Mehrfachanrufe zählt jede Stimme! Das ist völlig legitim. Andere Interpreten machen das genauso!


Sie wissen alle, dass wir ganz klare Verfechter des klassischen Oberkrainers, der grundsätzlich ohne Schlagzeug gespielt wird, sind. Wir sind aber auch so realistisch, dass wir aus der Erfahrung heraus ganz genau wissen, dass solch ein Titel bei dieser speziellen Veranstaltung, die wider ihrer ursprünglichen Intention zu einem Wettbewerb der volkstümlichen Schlagers (und manchmal nicht einmal mehr das) verkommen ist, wahrscheinlich nicht die Spur einer Chance bekommen würde. Und somit stehen wir ausnahmsweise auch hinter diesem Titel der Fehringer. In erster Linie um des Oberkrainer-Genres Willens. Vielleicht geht dadurch auch wieder einmal ein Ruck durch die Medienlandschaft, werden einige Verantwortliche wieder ein wenig wachgerüttelt und erkennen, dass es nicht nur Konsumenten des seichten Schlagers gibt, sondern dass die Front der Freunde der Oberkrainer-Musik nach wie vor besteht und im Zweifelsfall auch mobil und von sich reden machen kann.

Wir jedenfalls sind mit dabei und möchten mit diesen Zeilen all unsere Freunde, vorallem auch alle in Deutschland, der Schweiz und Südtirol mobil machen und ansprechen, denn nur diese können ja für die Fehringer als für Österreich teilnehmende Gruppe abstimmen. Und würden uns mit den Fehringern, allen anderen Vertretern der Oberkrainer-Musik und allen Freunden und Fans freuen, wenn sich der Wettbewerbstitel auf einem der vordersten Ränge wiederfinden würde. Stimmen Sie für die Fehringer, stimmen Sie für uns, stimmen Sie für die Oberkrainer-Musik!
Schon jetzt ein "grosses Dankeschön" sagt

Krainer-music.com

 

Übrigens: im Zuge der Bewerbung der Endausscheidungsteilnahme gibt's die neue CD der Fehringer ab sofort auch über unsere Seiten zu kaufen. Das brandneue Album Die Fehringer - Jubiläum 25 Jahre incl. dem Wettbewerbstitel Da bei uns können Sie beziehen, in dem Sie uns eine Email senden mit Ihrem Namen, Ihrer Adresse und der Anzahl der gewünschten CDs. Sie erhalten von uns eine Antwortmail mit einem Code und der Bankverbindung. Sobald die Zahlung auf unserem Konto eingegangen ist, wird die CD versandkostenfrei an Sie ausgeliefert. Und das zu einem Preis von €  15,-!

 

 

- 20.07.06 -

9. Bischofshofener Musiktage mit Bombenprogramm! Für alle Oberkrainer-Fans!  Und das bei freiem Eintritt!

Die dieses Jahr bereits zum neunten Male stattfindenden 9. Bischofshofener Musiktage werfen bereits grosse Schatten voraus. Und heuer, zum 20jährigen Jubiläum der Neueröffnung des Musikhauses Lechner im Herzen von Bischofshofen, hat Hauptorganisator Martin Lechner zusammen mit Bruder Alois, dem Inhaber des gleichnamigen "Jubiläums-Muskihauses" und dem Tourismusverband Bi'hofen wieder einmal ein Festival der Spitzenklasse mit Oberkrainer- und Böhmischer Blasmusik auf die Beine gestellt, bei dem die Fans dieser Musikrichtungen voll auf ihre Kosten kommen werden. Denn das Programm liest sich wieder, wie schon beim letzten Event, wie das "Who is who" der Oberkrainer-Musikszene.

Da tauchen Namen von Interpreten aus ganz Österreich und aus dem benachbarten Deutschland auf. Mit dabei sind dieses Mal am Freitag, den 04. August, nach dem einleitenden Festakt gegen 10.30 Uhr:
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Nach diesem ominösen Auftakt vom Freitag geht es am Samstag ab 10.00 Uhr nicht minder prominent und voluminös weiter.
Als da wären:
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Wer bei solch einem Programm nicht ins Schwärmen kommt, dem kann man es sicherlich nur schwerlich recht machen, der wird kaum noch durch ein Superlativ zu begeistern sein! Wir jedenfalls finden, dass sich da die Lechners wieder die "Crème de la crème" der Musiklandschaft eingeladen haben und sich hier wieder einmal Gelegenheit bietet, dicht gedrängt und komprimiert Gruppe an Gruppe aural zu sich zu nehmen und zwei Tage "die volle Musikdröhnung auf dem KrainerKanal" reinzupfeifen, um es mal mit den Worten der Jugend ausgedrückt zu haben.

Was noch besondere Erwähnung verdient und worauf wir auch explizit hinweisen möchten: Der Eintritt an beiden Tagen ist FREI!

Wir wünschen jedenfalls den Veranstaltern ein recht gutes Gelingen und einen erfolgreichen Verlauf der Mammutveranstaltung und allen Musikfreunden aus nah und fern zwei erlebnisreiche und aufputschende Tage mit Krainer- und Blasmusik dieser teilnehmenden Gruppen und Ensembles. Mit Ihnen freut sich schon auf den ersten Freitag im August

Ihre krainer-music.com

 

Übrigens: auch das sonstige Programm der Bi'hofener Musiktage 2006 kann sich sehen lassen! Im Konzertzyklus zum Mozartjahr gibt es ein Konzert unter dem Motto "Mozart in Paris" am Donnerstag, den 03. Aug. in der Frauenkirche. Rahmenprogramm während der beiden Oberkrainertage sind u.a. Prudktpräsentationen und Workshops von Yamaha, Roland und Kärtnerland, Frank Hammerschmidt-Klarintten Mundstückneuheiten, Mundstücke für Blechbalsinstrumente Josef Klier und Karl Breslmaier. Dann gibt's ein Body-Painting mit Karin Spreitzer und eine Aquarell- und Ölbilderausstellung von und mit Ivan Presern (ja, genau der von den Alpski). Und am Sonntag dann zum Abschluss ein Konzertevent der ganz besonderen Art in einem ganz besonderen Ambiente: Anton Bruckners 9. Symphonie in der Liebherr Montagehalle um 20.00 Uhr. Sie sehen: es ist wirklich viel geboten! Es lohnt sich hinzugehen!

 

 

- 04.06.06 -

Zwei Musikantenreisen: einmal mit den Mooskirchnern und mit den Alpenoberkrainern

Das gemeinsame Management von Mooskirchnern und Alpenoberkrainern war so freundlich, uns auf zwei Reisen hinzuweisen, bei denen die Fans der jeweiligen Gruppen die Gelegenheit haben, mit "Ihren" Musikanten gemeinsam ein paar Tage in wunderschönen Landschaften mit der dazu passenden, wunderbaren Musik zu verbringen.

Einmal eine dreitägige Busfahrt mit den Mooskirchnern von der Steiermark aus an den Chiemsee und nach Tirol vom 29.06. - 01.07.06. Nähere Infos hierzu finden sie hier.

Zum anderen eine Busreise nach Kroatien an die Makarska Riviera, zu der die Alpenoberkrainer und die Okrogli Muzikantje (die "runden" Oberkrainer) einladen. Hier sind vier Termine anberaumt, alle im Zeitraum von Ende September bis Anfang Oktober. Diese Reisen stehen alle unter dem Motto "40 Jahre Alpenoberkrainer". Auch hierzu haben wir nähere Infos, die sie hier abrufen können.

Wir wünschen allen, die sich zu eine der Reisen entscheiden, ein par schöne Tage in herrlicher Landschaft und mit toller Oberkrainer-Musik.

Ihre krainer-music.com

 

 

- 07.05.06 -

Brandneu und jetzt bei uns: die erste CD vom "neuen" Heimatlandecho!

CD Heimatlandecho-Dann erklingen unsre Lieder Sie werden bei diesem Titel sicherlich gleich denken: Hä? "Heimatlandecho"? Kenn ich doch! Gibt's aber ja gar nicht mehr! Erste CD? Die haben doch schon mehrere gehabt! Was soll das denn nun schon wieder?!?
Um es auf den Punkt zu bringen: wir sind weder übergeschnappt noch handelt es sich hier um einen Fall akuten Vogelgrippebefalls! Ja, das "Heimatlandecho" war "gestorben", jetzt lebe das "Heimatlandecho"! Ganz kurz dazu aus einem Gespräch mit Hans Klauser: Er, einzig übrig gebliebenes Mitglied des damaligen "Heimatlandechos", war bei einer Gruppe, den "Wechsellandlern", welche aus den "Wechselland Vagabunden" hervorgegangen war, "zugestiegen". Nach jetzt über einjährigem musikalischen Zusammenwirken war einfach die Zeit für eine Überlegung reif, sich entweder mit diesem einen neuen Namen wieder relativ mühsam in der KrainerSzene zu etablieren, oder aber an gute alte Zeiten, den guten Namen und auch den ebensolchen legendären Ruf des "Heimatlandechos" anzuknüpfen und da weiter zu machen, wo im Jahre 2004 Hans Klauser und seine damaligen Kollegen aufgehört hatten. Und so war die logische Konsequenz daraus, den alten "neuen" Namen "wieder"zuverwenden und aus den "Wechsellandlern" wurde das "Heimatlandecho" stante pedes reinkarniert. Der stetige Weg nach oben gibt Ihnen und dem Konzept recht, es scheint aufzugehen und unter Wahrung sämtlicher Aspekte ist der Schritt nachvollziehbar.

Nur so viel zur Vorgeschichte, damit auch diejenigen, die diese "Verwandlung" nicht mitbekommen hatten, auch auf dem aktuellen Stand sind. Nun aber zur ersten Scheibe des "neuen" Sextetts. Und um es -man traut es sich kaum- vorwegzunehmen, ohne den Lesern die Spannung und den Spass zu verderben: das Ding ist wahrhaftig ein Hammer! Hans Klauser und seine Mitspieler haben es geschafft, trotz einer gänzlich anderen personellen Besetzung den Charakter und die Eigenheiten des "Heimatlandechos" wieder aufleben zu lassen, ohne wirklich die damalige Gruppe zu kopieren. Sondern etwas Neues zu kreieren, ohne auf den schon legendären Sound der Vorgängergruppe mit dem hohen Wiedererkenungseffekt verzichten zu müssen. Leicht im Rhythmus, voll im Sound, interessant und gehörfällig in den Kompositionen, macht die Scheibe vom ersten bis zum letzten Titel einfach nur Spass beim An- und Reinhören. Und es sind immerhin derer 19! (in Worten: neunzehn), also fast schon ein Doppelalbum! Und das zum Debut! Das ist ein fulminanter (Wieder-)Einstieg in die Szene!

Dass die sechs Mannen "Polka" im Blut haben, beweisen sie eindrucksvoll mit dem gleichnamigen flotten Titel, dem "Polkablut", der den Auftakt zu einem Melodienfeuerwerk macht, das man so nicht alle Tage zu Gehör und auch nicht zu kaufen bekommt! Schön in der Melodie des ersten Teils baut sich die Trompete um das Ganze auf und umspielt im zweiten Motiv den vorgegebenen Verlauf. Passend dazu in traditioneller HE-Manier die Doppelklarinette. Herrlich leicht auch die anderen Instrumente wie Akkordeon, Gitarre und Bariton. Darauf folgend der Titel, welcher der vorliegenden Produktion auch namensgebend war: "Dann erklingen uns're Lieder", eine gehöriggängig, gesungene Polka mit mehrstimmig intoniertem Refrain und sinnhaftem Text ("Durch Melodien werden Menschen Brüder"). Immer dabei die strahlende und klare Trompete. Charakteristisch in HE-Gepflogenheit auch die Wiederholung des letzten Motivs im Schlußteil als Steigerung. Als nächstes schließt sich ein Walzer an, der nicht nur vom Titel her französisch angehaucht ist. "Sommertag an der Seine" wartet nicht nur textlich mit einem virtuellen Rundgang durch die Hauptstadt Frankreichs auf, sondern auch mit einem vom Akkordeon intonierten Zwischenteil, der angelehnt ist an Harmonieabläufe des Musette-Walzers mit seinen stimmungsvollen Moll-Durchgängen. Ebenso schön umgesetzt auch die Idee, das Akkordeon über ein 8-taktiges Motiv hinweg mutterseelenalleine mit gespielter Basseite hervorzuheben. Der Aufforderung "Lach mal wieder" möchte man sofort nachkommen, vorallem auch, wenn es sich bei dem Titel um ein solch leicht und fröhlich gespieltes Akkordeonsolo mit satt unterlegtem Doppel-Bass und luftigen Bläsereinwürfen handelt. Schön hier auch die Doppel-Triolen im zweiten Teil. Und wieder etwas Ausgefallenes im Aufgang zum dritten Teil: die hier eingebaute und doch ungewöhliche Modulation, mündend in einen "Mitsingteil" à la "Guten Morgen". Ohne Fehl und Tadel gespielt von Valentin Berger, der im übrigen hier auch als Komponist verantwortlich zeichnet. Mit mehrstimmigem Acapella-Gesang als Auftakt erfreut uns die Vokalpolka "Im Namen der Berge". Und mit einem besonders gehörfälligen Melodieverlauf lädt der Titel bereits beim zweiten Anhören zum Mitsingen ein. So ging es zumindest allen, die die CD bei uns anhörten. Sicherlich einer unserer Favoriten auf diesem Silberling!

Man mag jetzt zum gerade noch nicht einmal recht angebrochenen Frühling noch gar nicht an das Ende der Sommerzeit denken. Nichtsdestotrotz ist der Instrumentalwalzer "Sommerende" ein wunderschön gespielter und fröhlich drehender, von den Klarinetten mit herrlichen Läufen geschmückter und intonierter Titel. Wieder auffallend die dynamisch strahlende Trompete, immer präsent, wo nötig und sich stets zurücknehmend, wo sich dem Gesamtbild einpassend. Und auch beim "neuen" Heimatlandecho darf ein Bravourtitel für's Bariton nicht fehlen. Oftmals gerne in der Vergangenheit von anderen Gruppen genommen ist hier der Boarisch-Rhythmus. So auch hier mit dem "Bari Boari", jedoch etwas flotter im Ablauf als sonst üblich. "Wann dann die Musi spüt'", ein gesungener Walzer, der durchaus das Potential zum "Mitschunkel-Ohrwurm" hat, stammt auch aus der Feder von Hans Klauser, wie im übrigen elf der enthaltenen neunzehn Kompositionen. Der "Trompetenglanz", basierend auf einer Volksweise, wurde durch das Arrangement von Hans Klauser und das Spiel von Robert Rosegger stimmungsvoll in Szene gesetzt. Und auch der darauf folgende Walzer "Die Zeit mit Dir" umgibt den Zuhörer mit einer romantisch-verträumten musikalischen Wolke und versetzt ihn in eine ebensolche Stimmung. Wer bis jetzt noch bei keinem der etablierten Automobilclubs einen Schleuderkurs belegt hat, kann sich diese Investition ab sofort sparen. Denn so heißt Titel Nr. 11 auf der vorliegenden Scheibe und damit ist auch klar, dass das gesparte Geld besser in den Kauf derselben angelegt werden sollte.

Im Titel "Das ist mein Heimatland" besingt das Ensemble seine Heimat Niederösterreich, eine Hommage an Landschaft und Leute, ihre Ausstrahlung und ihre Schönheiten. Von Janez Rakovec stammt der gesungene Walzer "Bald schon...", gerichtet an die Liebste, die in der Ferne sehnsüchtig auf das Wiedersehn mit ihrem Schatz wartet. Hier sehr schön der Beginn der Einleitung, gespielt von der Bläsersektion ohne Rhythmusgruppe. Gleich nach den ersten Takten fühlt man sich beim nächsten Stück irgendwie "musikalisch zuhause" und gut aufgehoben, so ein wenig vertraut. Das kommt nicht von ungefähr, denn "Alte Freunde" sind sich nunmal vertraut und kennen sich in- und auswändig. Und sie können sich aufeinander verlassen. Genauso, wie Sie alle sich auf das Heimatlandecho und diese neue Scheibe verlassen können. Unterhaltung pur vom ersten bis zum letzten Titel. Joze Burnik, "Altmeister" auf dem Akkordeon, ehemals bei den Alpenoberkrainern und ein paar Jahre auch noch beim damaligen Heimatlandecho, zeichnet als Komponist für den nächsten Walzer verantwortlich. Getextet von Bruder Franz Klauser, mit mehrstimmigem Background-Chor, bringt er die gewünschte Stimmung vollumfänglich herüber. Mit dem "Schweizer Hochland" wagt sich Akkordeonist Valentin Berger an ein Bravour-Gustostückerl von Meister Slavko, dessen Interpretation einfach gut gelungen ist. Fast bis ins Detail naturgetreu nachempfunden und -gespielt (sieht man einmal von der zum Original fehlenden, im Hintergrund unterlegten Akkordbegleitung ab, was wir hier aber mal als pure Absicht auslegen, also durchaus gewollt), fühlt man sich an die guten alten "Hoch"zeiten der Avseniki zurückerinnert. Herrlich luftig und locker intoniert, mit den Originaleinwürfen der Bläser, ist das Stück mit ein Sahnehäubchen für alle KrainerFans und für die CD selbst. Schöne Walzer sind durchaus eine Stärke des neuen Heimatlandechos. Ein ebensolcher ist derjenige mit der Startnummer 17. "Wann die Liebe beginnt", diese Frage stellen die Musikanten mit diesem Titel. Schön melodiös, fröhlich in der Interpretation mit einem feinen dritten Teil wußte dieser Walzer auf Anhieb zu gefallen. "Einfach so..." nannte Hans Klauser die nachfolgende Polka, wobei die ganz und gar nicht nach "einfach so" klingt! Hier kommen noch einmal schön die Klarinetten zum Einsatz und führen hin zu einem mitreissenden zweiten und dritten Teil. Hans Klauser versteht es auch einmal mehr, Musikalität und einen harmonischen Ablauf in Einklang zu bringen, damit am Ende ein Titel herauskommt, der ins Ohr geht und auch den berühmten Reiz auf die Kniescheibe verursacht, der das Mitwippen des Vorderfusses bewirkt. "Geburtstagszeit", ein Vokal-Walzer, beschliesst dann den Melodienreigen des Heimatlandechos. Sicherlich auch ein Titel mehr, der ins Wunschkonzert der Geburtstagsständchen von RADIO OBERKRAIN mit aufgenommen werden wird, falls dieses wieder auf Sendung gehen kann. Erschienen ist die CD übrigens bei GESA, einem kleinen Verlag in Niederösterreich, unter dessen Label übrigens auch schon die "Waidhofner Buam" eine Produktion herausgebracht haben.

Abschliessend sei noch etwas erwähnt, was oftmals gerne vergessen wird, was letztendlich aber über Aufstieg oder Fall einer Gruppe, einer Produktion, mit entscheidend ist. Der Rhythmus wirkt zwar irgendwie im Hintergrund, doch je beständiger und exakter, desto gewaltiger das Endergebnis. Und hier muss auch mal gesagt werden: das machen sie gut, die Mannen vom Heimatlandecho. Stellvertretend für alle Vertreter der Zunft möchten wir hier auch einmal den Mann im "Hintergrund" nennen, der als Person -wie bei so vielen Ensembles- und angesichts seines effektvollen Wirkens leider oftmals vergessen wird und unverdient ein Schattendasein fristet: der Rhythmiker an der Begleitgitarre. Und bei dieser Gruppe ist das Andi Traint, der seine Sache sehr souverän macht. In Verbindung mit Bass und Akkordeon fiel uns schon eine Rhythmusmaschine wie "aus einem Guss" recht angenehm auf, was nach der doch noch relativ kurzen Zeit des Zusammenspiels überraschen mag.
Dem, was im Booklet der CD steht, können wir nicht ganz zustimmen. "Das HE präsentiert sich in neuer Besetzung, aber mit der alten Spielfreude, Dynamik und Musikalität im typischen Heimatlandecho-Sound" stimmt so auch nicht ganz. Wir meinen, da ist eine neue Besetzung mit einer richtig neuen Spielfreude, die an alte, liebgewonnene und unterhaltende Traditionen anknüpft, es bravourös geschafft hat, mit neuen Leuten einen "altbekannten" Sound wiederauferstehen zu lassen, der einen selten authentischen Wiedererkennungseffekt besitzt und der an Dynamik, Musikalität und Rhythmus kein Quäntchen eingebüßt hat. Ganz im Gegenteil! Und dazu gratulieren wir ganz herzlich, wünschen der Gruppe und dem Erstlingswerk weiterhin alles Gute und Ihnen, liebe Leser, viel Freude und Spass beim Anhören dieser CD. Davon philosopierte heute

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- 16.04.06 -

Wir wünschen FROHE OSTERN!

All unseren Lesern, Freunden und Fans der Oberkrainer-Musik wünschen wir

ein frohes Osterfest




mit ein paar geruhsamen Stunden, vielleicht mit den Liebsten und im Kreise der Familie, und/oder bei einem der zahlreichen Gastspiele einer Gruppe -vielleicht "seiner" Gruppe- mit flotten Oberkrainerklängen, vielen bunten Ostereiern und vielleicht auch etwas besserem Wetter als die vergangenen Tage!

Geniessen Sie -sofern Sie einer der Glücklichen sind, die nicht über die Osterfeiertage z.B. im Dinenstleistungsgewerbe tätig sein müssen-, das lange Wochenende und freuen Sie sich mit uns auf einen hoffentlich belebten KrainerFrühling! Auf einen solchen hofft mit Ihnen

Ihre krainer-music.com

 

 

- 06.04.06 -

Rechtzeitig fertig zur WM: unser KrainerWMShop!

Da sicherlich auch alle Fußballbegeisterten unter den KrainerFans inzwischen dem grössten Sportereignis für Deutschland in dieser Dekade entgegenfiebern, haben wir uns entschlossen, unseren TShirt- und Fanartikelshop nochmals zu erweitern und "WM-fit" zu machen!
Nun sind die neuesten Shirts, Fußballtrikots, Shorts und Stutzen, eben alles, was der geneigte FußballFan so benötigen könnte, in den Shop eingezogen. Nur die namhaftesten Hersteller sind gerade gut genug, die fussbllwütigen KrainerFans zufrieden zu stellen und so sind denn auch ADIDAS, NIKE, PUMA und - ganz wichtig: TRIGEMA, der wohl einzige Hersteller, der noch in Deutschland produziert! Und das wollen wir unterstützen- hier vertreten. Die meisten ausgestellten Stücke sind bei der Bedruckung frei veränderbar, d.h., man kann seinen eigenen Text eingeben oder es auch "roh" bestellen. Trendige Farben und Designs bieten sicherlich für jeden etwas! Schauen Sie doch einfach mal rein!

Und wie komme ich zum WMShop? Ganz einfach: am rechten Rand hat das weiße Tshirt den Platz eingetauscht mit dem roten WMTrikot mit der gelben Hinweisschrift "zum WM-Shop". Einfach hier drauf klicken und schon sind Sie mitten drin in unserer KrainerShoppingMall! Oder Sie klicken hier zum KrainerWMShop. Bequem von zuhause aus die tollsten Trikots und Fussball-Accessoires bestellen! Wir wünschen schon jetzt viel Spass beim Stöbern, Bestellen und viel Freude am Auspacken und Anziehen! Krainer goes on! Sports auch!

In diesem Sinne: bleiben Sie uns fit und viel Spass bei Sport und Spiel und der Fussball-WM 2006 in Deutschland wünscht Ihnen

Ihre krainer-music.com

 

 

- 19.03.06 -

15. Puntigamer Musikanten-Ski-WM vom 22.03 - 26.03.2006! Is it magic?

15. Musikanten-Ski-WM Wie jedes Jahr wirft DAS Topereignis in der Musikszene, die Puntigamer Musikanten-Ski-WM 2006 seine großen Schatten voraus. Bereits in der nächsten Woche ab Mittwoch geht das Spektakel wieder einmal vom Stapel. Und die Veranstalter haben, wie jedes Jahr, ein Bombenprogramm zusammengestellt, das seinesgleichen sucht und mit Superlativen nicht geizt.

Am Mittwoch geht als Auftakt der Mammutveranstaltung ab 15.00 h das Eröffungs-Open-Air beim Hotel Wiesenegg in Hinterglemm über die Bühne mit so bekannten Interpreten wie Bartl Gensbichler u.s. Skilehrermusi, den Pinzgauzer Spatzen, den Heimatländern und D'Verschärften.

Weiter geht es dann am Donnerstag mit dem auch schon traditionellen Hüttenzauber auf verschiedenen Hütten im Skicircus Saalbach-Hinterglemm. Hier stehen für Stimmiung und gute Laune die Fidelen Kitzbühler, die Spatzen 2000, die Krumbacher Spitzbuam, die Mitterlingbuam, die Heimatländer und die Alpengeier.

Am Freitag, dem 24.03.06, abends ab 19.00h steigt dann das erste der beiden Winterfestivals im beheizten Festzelt. Hier sind für das Programm zuständig: zum Bieranstich Bartl Gensbichler u.s. Skilehrermusi, die Stoakogler, die 3 Z'widern aus Oberbayern, die Grazer Spatzen, die Orig. Jungen Oberkrainer, die Karawanken, aus Südtirol die Südtiroler Spitzbuam, Allgäupower, die Eurosteirer und das Heimatlandecho (im Programm noch als "Wechsellandler" angekündigt). Die Moderation des Abend hat hier Ingo Rotter vom ORF Radio Tirol inne.

Wie es sich für die Musikanten-Ski-WM auch gehört, ist dann am Samstagmorgen ab 11.00h der Riesentorlauf der Musiker am Zwölferkogel angesetzt. Begleitender Sprecher ist hier Blumi.

Am Abend dann geht das zweite Winterfestival, wieder im beheizten Festzelt, in die Vollen. Dieses Mal mit den Alpenoberkrainern mit neuer Sängerin und Trompeter Damir Tkavc, den Grafen, der Münchner Zwietracht, dem Goldried Quintett, den Krieglachern (letztjährige GrandPrixderVolksmusik-Teilnehmer), den Lechner Buam aus Niederösterreich, den Schmalzlern, dem Seestern Quintett und dem Original Tiroler Kaiser Echo. Moderiert wird der Abend von Dieter Gerauer.

Am Sonntag dann ab 10.30 h gibt es dann zum Abschluß noch einen Frühschoppen mit den Zellberg Buam, der Innsbrucker Böhmischen, den Gaudi-Musikanten, den Liechtensteinern, den schon öfter andiskutierten Oberkrainer Allstars und Howjuli und seinen Stohlis. Blumi wird hier durch den verlängerten Vormittag führen.

Wir wünschen auch heuer wieder den Veranstaltern eine gelungene und erfolgreiche Musikanten-Ski-WM und all jenen, die nach Saalbach-Hinterglemm anreisen, eine Mords-Gaudi, einen Heiden-Spaß und viele schöne Stunden bei Volks- und Unterhaltungsmusik fast nonstop!

Ski Heil! sagt

Krainer-music.com

 

Und hier nochmal die Zusammenfassung des Programms:
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- 18.03.06 -

Noch aus 2005: Die Eurosteirer! Erste CD in Quintettbesetzung!

Eurosteirer-Mit der Musi unterwegs Schon zeitig vor Weihnachten kam bei uns die neueste Produktion der Eurosteirer an, deren Vorstellung auf unseren Seiten wir unseren Lesern und auch den Musikanten nicht schuldig bleiben wollen.

Kurz gesagt: das Ding läuft nicht nur auf dem Player rund, sondern auch in unseren Gehörwindungen. Dafür verantwortlich zeichnet aber nicht nur der ehemals bei den Mooskirchnern beheimatete Trompeter Christian Strommer. Nein, auch dessen Mitmusiker Michael Sammer (im übrigen nicht nur Leiter der Gruppe, sondern auch kompositorisch überaus erfolgreich für das Ensemble tätig), Herbert Rath am Akkordeon und im Zivilberuf Gastwirt, an der Gitarre Karl (Charlie) Reisenhofer und Hans Peter Beichler mit seiner Klarinette tragen dazu bei, dass das quintett-technische Erstlingswerk gleich ein "Volltreffer" geworden ist.

Los geht's sogleich mit einer flotten Polka: "Steirergrüße" von Christian Strommer zeichnet sich durch einen gehörfälligen und einfachen Melodieverlauf aus. Was wieder einmal mehr zeigt, dass weniger oft mehr ist. Schön die Duetteinlage zwischen Klarinette und Akkordeon im dritten Teil. Und auch der Rhythmus "drived" schön. Weiter unterhält uns der Silberling mit der gesungenen Polka "Wenn Volksmusik erklingt" von Michael Sammer. Es erinnert einen zuweilen an Melodien der Machart Mooskirchner, aber es ist eben doch eigenständig und somit "echt eurosteirisch"! Schön hier der zweite Teil mit den Triolen-Verläufen in der Trompete wie auch der "verminderte" Melodieverlauf. Und auch die Einlage für Bariton im Zwischenteil weiß zu gefallen. "Lustig beim Tanz" ist ein beschwingter Walzer, ebenfalls von Komponist Sammer, handwerklich solide zu Band respektive Harddisk gebracht, auch wieder mit parallel verlaufenden Akkordeon-Klarinetten-Sequenzen. Und ein fulminanter dritter Teil mit mehrstimmigem Klarinettensatz. Überraschend auch die Modulation am Ende dieses Teils. Die der Produktion namensgebende, gesungene Polka "Mit der Musi unterwegs", geschrieben von Andreas und Markus Hinker (sind das nicht die beiden Steirer von den "Lausern", die inzwischen zusammen mit "Juchee-Altstar" Johannes Wruss, seines Zeichens Klarinettist und Kellermeister, durch die Lande zieh'n?!?) erfreut unter anderem mit mehrstimmigem Gesang (man höre auch speziell auf den tief unten liegenden Baß) und kontrahierenden Bläsereinwürfen im Refrain. Auch wieder ein Stück, bei dem der geneigte Hörer gleich beim zweiten Mal mitsummen kann.

Auch bei den Eurosteirern dürfen Bravourstücke für einzelne Instrumente nicht fehlen. Und nach guter alter und inzwischen schon liebgewonnener Oberkrainermusik-CD-Tradition - eine gewisse Erwartungshaltung des Hörers ist ja meist auch dabei, die eben befriedigt werden möchte - glänzt Michael Sammer mit einem eigens für sich und sein Bariton verfasstes Stück, dem "Baritonlauser". Eine Aufforderung, nicht nur einfach so zum Tanz, sondern zu viel mehr, was man sonst noch alles im Walzerrhythmus anstellen kann, will sicherlich der Titel "Scherz ma im 3/4 Takt" sein. Eine Schunkelpartie soll laut Eurosteirer das probate Mittel sein, die Herzen frei zu machen, ohne dabei richtig teuer zu sein; sie ist nämlich für umsonst zu haben.

"Hinaus in die Ferne" zeigt einen schönen Melodieverlauf der Trompete vorallem im ersten Teil und läßt irgendwie interessantes Krainerkompositorisches "durchblinzeln"; nicht einfach so auf's Papier hingeschludert, sondern sich Gedanken gemacht. Und das hört man! Auch im dritten Teil die sauber intonierten chromatischen Sechzehntelläufe, ebenfalls auf der Trompete, als Steigerung im letzten Teil mit im Terzabstand mitjubelnder Klarinette. Ja, so klingt's im Steirerland! Ein strahlender Strommer und eine noch strahlendere Trompete! "Lasst uns tanzen" weckt wieder ein wenig den forschenden KrainerSezierer in uns, der versucht ist, die Machart und handwerkliche Solidität wieder einmal mehr mit Mooskirchner'schem Liedgut in Verbindung zu bringen. Was alleine ja noch nicht sträflich ist. Wer in der Lage ist, Stücke zu schreiben und dann auch so zu interpretieren, die irgendwie in diese Richtung oder so ähnlich klingen, der hat doch schon richtig was auf seinem musikalischen Konto zu verbuchen.

Und auch besagter Reigen der Bravourstücke muß in Richtung Trompete ganz logischerweise fortgeführt werden. Naheliegend hier nicht nur, dass die Präsentation von Christian Strommer erledigt wird, sondern er schreibt sich "sein" Stück auch gleich selbst auf den Leib. "Flügelhorn Bravour" mit einer markanten Cadenz am Beginn und durchsetzt von Sechzehntel-Triolen, erfreut den Zuhörer mit vorallem im Trio zum Mitsummen animierter Melodie und gipfelt im letzten Durchgang mit fast höllisch anmutenden Triolenverläufen. Markig strahlend hier die Trompete
Wie auch schon Titel Nr. 3 hört man der Polka "I hob di gern" vom ersten Ton weg an, dass auch dies wieder ein Stück aus der Hinker-Melodieschmiede ist, meinen zumindest wir. Irgendwie klingen diese Stücke anders, manches Mal ist man versucht, sie nicht unbedingt als "durch und durch krainerisch" zu kategorisieren. Warum dem so ist, vermögen auch wir -selbst nach mehrmaligem Anhören- nicht wirklich zu sagen. Das fällt uns dann wieder um so leichter beim folgenden Stück, dem "Euroschwung". Ein Akkordeonsolo, so richtig schön im Tempo, wie es sich gehört, mit einem begleitenden Bläserverlauf, so ganz nach unserem Geschmack. Auch die Übernahme der Melodie durch das Bariton im zweiten Teil ein schöner Kontrast zum vom Akkordeon vorgelegten Verlauf. Und ein Trioteil, wieder so richtig zum Mitsummen, -singen, -jubeln und was nicht sonst noch alles! Wer allerdings in genau der gespielten Manier seine sauer verdienten Euros "raushaut", dem gnade Gott! (Oder war mit diesem "EURO"schwung gar was anderes gemeint?!?)

Als (fast schon) Abschluss dieser gelungenen Produktion wieder ein schön durchlaufender Walzer. "Und wenn wieder einmal die Musi spielt" ist unter anderem auch wieder ein Beispiel dafür, dass man bei einem Akkordeon durchaus eine vorhandene Registerbank auch zweckgebunden einsetzen kann in Koexistenz mit einer parallel mitlaufenden Klarinette und einer schön untermalenden Trompete, so dass ganz ungewohnte -weil einfach zu selten gehörte- Klangbilder entstehen. So ganz nach KrainerTradition, oftmals und immer wieder perfektionistisch durch Avsenik'sche Kompositions- und Vortragskunst in vergangener Zeit zu Gehör gebracht. Darüber, ob der von Christian Bruhn damals für den "Stimmungsbomber der Nation" Roberto Blanco verfasste Titel Ein bisschen Spaß muss sein wirklich hätte unbedingt "sein müssen", darüber ließe sich vortrefflich diskutieren oder auch streiten. Für uns ist er ein kleines "Anhängsel" und es erschließt sich uns auch nach längerem Grübeln nicht, warum der Titel eigentlich mit auf der CD ist. Wir meinen, sie wäre vortrefflich ohne ihn ausgekommen. Aber wie so oft kann man auch bei der Zusammenstellung einer neuen CD nicht allen Herren dienen. Nach Rücksprache mit den Interpreten war -wie von uns vermutet- genau dieser Titel aus rein kommerziellen Aspekten und Zugeständnissen an die Medienbranche auf diese CD mit draufgepackt worden. Nichtsdestotrotz trübt dies den Gesamteindruck dieser CD nicht wirklich. Und somit bleibt uns als Fazit nur, das eingangs Gesagte nocheinmal zu wiederholen: das Erstlingswerk der "Eurosteirer" in Quintettbesetzung kann sich sehen und vorallem hören lassen! Wir wünschen der Gruppe weiterhin viel Erfolg und legen diesen Silberling allen ihren Fans und Freunden ganz nah ans Herz.

Für heute verabschiedet sich von Ihnen bis bald

Ihre krainer-music.com

 

 

- 04.03.06 -

Ganz aktuell und taufrisch: weiteres Oberkrainerseminar im April in Bischofshofen!

Mitten in der "heißen" Vorbereitungsphase erreichte uns die Nachricht, dass es auch in diesem Jahr wieder ein Seminar für Oberkrainer-Musikanten und -begeisterte geben wird. Allerdings diesmal mit dem Unterschied, dass dieses nicht im Rahmen der Bischofshofener Musiktage stattfinden wird wie in den Vorjahren, sondern davon abgekoppelt bereits in vier Wochen, also noch vor Ostern und noch in der für viele Bühnenaktiven "toten" oder zumindest etwas ruhigeren Zeit zwischen Aschermittwoch und Karfreitag. Und zwar vom Freitag, 07. April bis einschl. Sonntag, 09. April. Und dies aus gutem Grund! Genau dieser Termin war der Ansatz, noch mehr Musikanten anzusprechen, die sich - von sonstigen musikalischen Verpflichtungen frei - dann die Zeit nehmen können, um sich mit gleich gesinnten Oberkrainer-Interessierten und -Praktizierenden zu treffen, sich auszutauschen, vielleicht das Eine oder Andere "abzukupfern" und vor allem miteinander zu musizieren und ein paar gesellige Stunden miteinander zu verbringen.
Hierauf soll dieses Jahr mit ein Akzent gesetzt werden. An zwei Abenden ist ein gemeinsames Essen in noch zu bestimmenden und geeignet erscheinenden Gaststätten geplant mit anschließendem, gemeinsamen und freiem, jedoch wohlkoordiniertem Musizieren in den unterschiedlichsten Besetzungszusammenstellungen, also Trompeter X mit Klarinettist Y, Bassist Z dazu und - genug Teilnehmer vorausgesetzt - auch noch Gittarist XY und am Akkordeon der Mann aus Beispielsdorf. Denkbar ist hier, je nach Lage der Veranstaltungsorte, der Einsatz eines Shuttle-Busses, der die Teilnehmer von und zur Unterkunft bringen könnte.

Durchgeführt wird das Seminar, wie schon die ersten beiden Male, von einem der bekanntesten und besten Bariton-Spieler Österreichs: Sepp Mattlschweiger. Mitgestalten, vorallem im praktischen Bereich, werden es seine Kollegen vom Quintett Juchee. Mitorganisator sind dieses Mal wieder Martin Lechner vom Blasinstrumentenhersteller Lechner aus Bischofshofen und neu in diesem Jahr das größte Oberkrainer-Musikportal www.krainer-music.com.

Bei diesem Seminar soll es im theoretischen Teil um die Geschichte der Oberkrainer-Musik gehen, die stylistischen Kennzeichen der typischen "Oberkrainer-Besetzung" und auch stylistische Eigenheiten verschiedener bekannter und beliebter Vertreter dieses Genres werden dabei durchleuchtet und verglichen. Anhand praktischer Übungen in kleinen Gruppen soll auch das gemeinsame Musizieren nicht zu kurz kommen. Hierbei geht es vorrangig nicht darum, sich miteinander zu vergleichen, sondern es soll vielmehr der interessierte Musiker die Gelegenheit bekommen, vielleicht den einen oder anderen Trick oder Kniff "abzuspicken" und durch den gegenseitigen Austausch am Erfahrungsschatz von Musikantenkollegen zu profitieren. Außerdem soll es für den weniger erfahrenen Interessenten Tipps zu Studioaufnahmen geben.
Schön wäre es sicherlich auch, wenn das eine oder andere Ensemble als komplette Besetzung anreisen und teilnehmen würde, denn gerade dann könnte eine für Veranstalter, Gruppe und übrige Teilnehmer interessante Konstellation gegeben sein und der Nutzen für alle Beteiligten damit überdurchschnittlich.
Die Erfahrungen aus den Vorjahren haben gezeigt, dass der praktische Instrumenteneinsatz und das Musizieren bei den Teilnehmern am besten ankam. Deshalb soll der Schwerpunkt dieses Jahr auch ganz klar hier liegen.

Des weiteren sind heuer mehrere interessante Punkte für das Rahmenprogramm geboten. Geplant sind u.a. eine Vorstellung des neuen Modells "Krainer" des Südtiroler Akkordeonherstellers Alpengold durch Günther Lerch und der Firma fismen, das Musikhaus Alois Lechner soll ebenfalls präsent sein und die neuesten Trends und Entwicklungen im Bereich "PA und Verstärkertechnik" aufzeigen und vorstellen, die Krainer-Webplattform www.krainer-music.com wird mit einem kleinen Vortrag vertreten sein und auch einen Ausblick darauf geben, in welche Richtungen sich die Oberkrainer-Musik weiterentwickeln könnte, und es wird auch wieder die Möglichkeit geben, an wirklich gutes Oberkrainer-Notenmaterial von Musiker und Arrangeur Harry Winter zu kommen. Und -last but not least- wird auch der Bereich "Oberkrainer und Midi" vertreten sein durch Sandi Jug. Auch hier gibt es die Möglichkeit, sich über den derzeitigen Stand der Technik zu informieren und das eine oder andere auszuprobieren.

Somit sollte eigentlich für jeden Musiker etwas dabei sein und daraus ergibt sich folgerichtig, dass dieses Seminar weder nur für Anfänger noch ausschliesslich für langjährig erfahrene Unterhaltungs- und Bühnenmusiker geboten sein soll. Sondern vielmehr darf man es als eine willkommene Möglichkeit sehen, dass alt und jung, Neuling und "alter Hase", bei diesem Seminar aufeinander treffen können, um Erfahrungen und Tipps auszutauschen, zu diskutieren, miteinander (und nicht gegeneinander) zu musizieren und nicht zuletzt vielleicht doch noch das Eine oder Andere über die Oberkrainer-Musik zu erfahren, was ihm bisher (noch) verschlossen blieb.

Das heißt auch: es braucht sich kein Neuling zu "fürchten", sich bei diesem Seminar irgendeine Blöße zu geben und andererseits muß sich auch kein erfahrener Musikant zu schade sein, sich hier anzumelden oder teilzunehmen. Niemand vergibt sich hier etwas. Es geht, wie schon erwähnt, nicht um's vergleichende Spiel, nicht darum, dass einer mehr und der andere weniger kann und weiß. Es geht einfach darum, zusammenzukommen, um den Austausch, um das gezeigte Interesse, vielleicht auch um die Neugier, wie denn so etwas ablaufen kann und wird. Probieren Sie's doch einfach und lassen sich darauf ein! Die Teilnehmer der vorigen Seminare können diese Beschreibung hier sicher voll und ganz unterschreiben! Und solch eine Gelegenheit, sich zu treffen, auszutauschen und locker ein paar nette und in jeder Hinsicht interessante Stunden mit und über Oberkrainer-Musik zu verbringen, gibt's schließlich nicht alle Tage! Und: Musikanten aus aller Herren Länder sind herzlich im Salzburger Land willkommen! Das sei an dieser Stelle nochmals ausdrücklich betont! Schon bei den letzten Seminaren waren Teilnehmer aus ganz Österreich, der Schweiz, Deutschland, ja selbst aus den Niederlanden dabei. Und auch dieses Jahr freuen sich die Veranstalter auf ein bunt gemischtes, musikalisches Völkchen!
Anmeldung und Information werden ab sofort (Nicht lange überlegen, einfach anmelden!) über den Tourismusverband Bischofshofen, Salzburger Str. 1, A - 5500 Bischofshofen unter Tel. +43 - (0) 64 62 / 24 71 und Fax +43 - (0) 64 62 / 3605 abgewickelt oder per email unter info@bischofshofen.com. Weitergehende Infos gibtīs auch unter www.bischofshofen.com oder unter www.musik-lechner.com.