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| -24.12.09- |

| -26.11.09- |
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© 2009 by krainer-music.com/Bildquelle: Mistel Musik, Sandra K. Hohn (www.mistel-musik.de)
| -21.11.09- |

Nach nun doch einigen personellen Wechseln scheint die Truppe um Robert Zupan wieder so komplettiert zu sein, dass der Gründer nunmehr mit seinen Kollegen ein doch denkwürdiges Jubiläum begehen kann: am 04. Dezember 2009 heisst es im slowenischen Vransko, in der dortigen Sporthalle, ab 20:00 Uhr: 20 Jahre Ansambel Zupan! Und zu diesem Jubiläums- und Konzertabend haben nicht nur die Jubilare ihr musikalisches Mitwirken vorgesehen, sondern sie haben sich auch zahlreiche Freunde und Musikkollegen aus der Branche eingeladen, die allesamt dazu beitragen wollen, dass dieser Abend ein unvergesslicher wird.
Neben dem Ansambel Zupan haben sich folgende Gäste und Gratulanten angemeldet: allen voran Gregor Avsenik, Spross aus dem Hause Avsenik und selbst schon legendärer Gitarrenvirtuose, die KrainerGirlie-Gruppe Navihanke (zu deutsch: Verspielte Mädchen), fünf allesamt recht appetitlich anzuschauende, musizierende junge Damen, dann die Freunde aus Vransko, die Goldenen Musikanten, die Volkstanzgruppe Vrankso und der Frauen-Männer-Chor Tabor. Der Nachwuchs kommt bei dieser Veranstaltung ebenfalls nicht zu kurz, als da sind: Barbara und Martin Jehart, ein noch sehr junges Duo, der bereits Musikantenstadl-erprobte Enkel von Slavko und Sohn von Gregor, Sašo Avsenik und seine Oberkrainer und nicht zu vergessen: der Sohn von Robert und Sonia Zupan, Jernej Zupan, der seinen Vater sicherlich beim einen oder anderen Stück begleiten wird. Moderiert wird der Abend von Boris Kopitar.
Da schon allein das Ansambel Zupan für OberkrainerMusik in bester Qualität bürgt und davon auszugehen ist, dass die jetzige Besetzung den vorangegangenen musikalisch in nichts nachsteht, wird dies ein recht unterhaltsamer und abgerundeter Jubiläumsabend werden. Und da ja auch die Gäste aus der weiteren und näheren Umgebung handverlesen sind, ist dies ein Grund mehr, für all jene, die keinen allzu weiten Anfahrtsweg haben oder aber jene, die auch ein paar Kilometer mehr nicht scheuen, diesen Abend zusammen mit den Jubilaren zu begehen.
Wir gratulieren dem Ansambel Zupan zum 20jährigen Bühnenjubiläum und wünschen für die Zukunft weiterhin alles Gute und viel Erfolg und für diesen Konzertabend einen schönen Verlauf und ein volles Haus. Und wir würden uns -sicherlich sprechen wir da allen Fans der Zupans aus dem Herzen-, wenn nicht auf's Jubiläum, dann doch für die Zukunft, eine endlich aktuelle und mit Inhalt und Terminen gefüllte Webseite wünschen, denn da hat sich die Gruppe in der Vergangenheit wahrlich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Schade drum! Denn die Fans möchten eben auch zu gerne wissen, wann solch ein Ensemble auftritt und wo. Denn ein Live-Event ist eben durch keine noch so gut produzierte CD zu ersetzen.
Also, Familie Zupan: auch dieses Projekt sollte baldmöglichst angegangen und zu einem guten Ende gebracht werden. In diesem Sinne harren wir mit den zahlreichen Fans der Dinge, die da noch kommen mögen.
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© 2009 by krainer-music.com/Quelle: Ansambel Zupan (www.ansambel-zupan.si)
| -13.11.09- |
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Nun aber genug der Vorschußlorbeeren: Sašo und seine Oberkrainer sind sich der Situation und auch der Verantwortung durchaus bewußt. Nämlich, dass sie ein denkbar schweres musikalisches Erbe antreten, bei solch einer Vorleistung, wie sie Großvater und Onkel über Jahrzehnte vorgelegt haben. Sie wagen sich -nüchtern betrachtet- in den Löwenkäfig der Kritikergemeinde, ohne Netz und doppelten Boden. Die Erwartungshaltung des Publikums wird naturgemäß schon wegen des berühmten Namens und der Herkunft aus hochherrschaftlich-krainerischem Stalle höher sein als bei anderen vergleichbaren Nachwuchsgruppen. Aber man muss auch diese Sache ganz objektiv nach überprüfbaren Kriterien betrachten und einfach auch den jugendlichen Idealismus und die sprühende, gefühlte Spielfreude mit in die Betrachtung einfliessen lassen, die manch älterem Profikollegen mit den Jahren irgendwie abhanden gekommen zu sein scheint. Krainermusik, mit jugendlich Avsenik'scher Herzlichkeit und Spaß dargeboten, ist sicherlich eine gute Basis, um sich in die Herzen der Zuhörer spielen zu können. Wir werden sehen und vorallem hören und freuen uns mit Ihnen auf das Debut der jungen Gruppe um Sašo Avsenik. Seien wir gespannt, wie der Enkel seinem weltberühmten Großvater den runden Geburtstag, den er in rund zwei Wochen bei wieder besserer Gesundheit feiern kann, versüssen wird. Gibt es wirklich ein passenderes Geschenk?
Das fragt heute wieder einmal mehr
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© 2009 by krainer-music.com/Quelle: Mistel Musik, Sandra K. Hohn (www.mistel-musik.de)
| -11.11.09- |
Eine in der Szene altbekannte Gruppe stellt sich und ihre neueste Produktion vor. Die Tschirgant Spatzen, seit 2007 unter der Leitung von Sepp Neururer wieder unterwegs, geben hierzu am kommenden Freitag, den 13. November 2009 in der Trofana Tirol in Mils bei Imst (Tirol) eine musikalische Visitenkarte ab. Beginn ist um 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei! Musikalische Gäste sind hierzu die Alpenbrass Tirol.
Nachfolgend ein Text über die Gruppe, ihre Musik, ihre neue CD:
© 2009 by krainer-music.com/Quelle: Tschirgant Spatzen (http://members.aon.at/tschirgantspatzen/)
| -12.10.09- |
Wieder kann ein bekanntes und überaus beliebtes Ensemble aus der Heimat der Oberkrainer-Musik ein Bestandsjubiläum feiern. Am 23.10.09 können die Runden Oberkrainer, oder auch Okrogli muzikantje, wie Sie in ihrer Heimat genannt werden, auf 10 Jahre gemeinsamen Musizierens zurückblicken. Und diesen Umstand wollen die stets gut gelaunten Musikanten, die unter anderem auch wegen ihrer Leibesfülle zu diesem Namen kamen, gebührend feiern. Dazu veranstalten sie in Slowenien, genauer gesagt in 3305 Vransko, auf halber Stecke zwischen Maribor und Ljubljana gelegen, ein Jubiläumsfest. Beginn dieser Veranstaltung an diesem Freitagabend ist um 20:00 Uhr.
Ebenfalls angemeldet zu dieser Jubiläumsveranstaltung haben sich einige, nicht minder bekannte Kollegen aus der Oberkrainer-Szene. Allen voran die Alpenoberkrainer - Alpski kvintet, dann die Gruppe Modrijani und auch das Original Oberkrainer Sextett. Also verspricht dieser Abend ein interslowenisches Musikevent zu werden. Man bleibt unter sich. Nicht jedoch das Publikum. Die Einladung zu diesem Jubiläum ging auch an alle Fans im europäischen Ausland. Und Leon Polanc und seine Kollegen würden sich sicherlich freuen, auch Gäste aus dem Ausland begrüssen zu dürfen. Der Eintritt ist mit 10,- EUR vergleichsweise günstig für das gebotene Programm.
Wir gratulieren den Okrogli zum 10-jährigen Jubiläum, wünschen weiterhin alles Gute und viel Erfolg und zur Festveranstaltung ein volles Haus. All jenen, die den Weg nach Vransko nicht scheuen, eine schönen und kurzweiligen Abend.
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© 2009 by krainer-music.com/Quelle: Okrogli muzikantje (www.okrogli.com)
| -01.10.09- |
Auf geht's am kommenden Wochenende, wenn es wieder heißt: "Musikantentreffen in Kössen"! Am morgigen Freitag also findet die Veranstaltung zum 25. Male statt und hat somit ein silbernes Jubiläum. Organisiert und durchgeführt wird dieses grosse Musikantentreffen von den Klobnstoana Musikanten, einer im Tirolerischen Kössen beheimateten, achtköpfigen Blasmusik-Gruppe.
Auf dem Programm stehen neben den Klobnstoana Musikanten selbst weitere bekannte Ensembles. Zum einen kommen Die Dorfer, dann ist das Quintett 2000 mit dabei, ebenso die Gruppe KAZWOA, Kreuz und Quer mit Grenzland Sepp, dann die Oberkrainer AllStars mit Fredl Gradwohl und -last but not least- aus Slowenien eine der derzeit angesagtesten Gruppen überhaupt, die Okrogli, im deutschen Sprachraum auch unter Die runden Oberkrainer bekannt.
Einlass in den Saal ist ab 18:00 Uhr, der eigentliche Beginn der Veranstaltung ist auf 20:00 Uhr festgelegt. Moderiert wird das grosse Musikantentreffen von Ingo Rotter, dem bekannten und beliebten Moderator des ORF Landesstudio Tirol.
Wir wünschen allen, die den Weg ins Tirolerische Kössen zum Musikantentreffen in die Grenzlandhalle finden, viel Vergnügen, gute Unterhaltung und beste musikalische Darbietungen.
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© 2009 by krainer-music.com/Quelle: Klobnstoana Musikanten (www.klobnstoana-musikanten.com)
| -15.09.09- |
Er dürfte vielen in der Szene bekannt sein: Hans Wieland, ehemals Oberkrainer-Veteran, wie es auf dem Flyer zur Präsentation heißt, aus dem Salzburger Land. Vor knapp 20 Jahren begann er mit seinem Ensemble Hans Wieland, einer reinen Studioformation, auf eigene Faust drei Alben zu produzieren, eines davon unveröffentlicht (man braucht ja auch noch was auf die "alten Tage"; Anm. d. Red.). Nun ist laut dem Pressetext die Zeit gereift und Hans Wieland ebenso, etwas Neues anzupacken. Herausgekommen ist die neue CD der 43er mit lauter Eigenkompositionen und dem Titel Scheansta Tram (für alle Dialekt-Unkundigen: "schönster Traum"). Einige davon stammen aus der Feder von Manfred Brunner, die durch das Arrangement von Hans Wieland mit einer "klassischen Oberkrainer-Note" versehen wurden. Hans Wielands Stücke deuten jedoch das Oberkrainerische nur noch als Nuance an (was wir im Übrigen auch so sehen)- eine musikalische Erinnerung fusioniert mit heimatverbundener Volksmusik zu einem neuen, einzigartigen Element, so der Text des Flyers.
Die Vorstellung dieser etwas anderen CD ist fixiert auf morgen, Mittwoch, den 16. September 2009, und zwar im Kursaal Bad Hofgastein. Beginn ist passender- und witzigerweise, dem Gruppennamen geschuldet, um 19:43 Uhr. Hier scheint sogar die Anfangsuhrzeit Programm zu sein!
Wir haben uns vorab mal ein wenig hineingehört in die eingestellten Fragmente auf der Webseite der Gruppe unter www.die43er.at. Dort gibt es auch den offiziellen Flyer der CD-Präsentation zum Download. Also kurz gesagt: da die Besetzung ja in der Melodieführung mit doppelt besetzter Klarinette und im Rhythmuspart aus Kontrabaß und Steirischer Harmonika besteht, klingt das Ganze -in Anlehnung an traditionelle Volks- und Tanzlmusi- oftmals sehr weich, was eben aber gerade die Charakteristik verleiht, die Hans Wieland wohl beabsichtigte. Das Oberkrainerische ist für uns noch in der Sechzehntelbegleitung erkennbar, in Anlehnung an Trios wie Mihelic oder ähnlich Vergleichbarem. Aber was viel drumherum reden: hören Sie sich die Klangbeispiele einfach selbst einmal an, es gibt genügend davon. Oder besser noch: wenn das für Sie das Richtige sein könnte, die richtige Mischung aus traditioneller Volksmusik und einem leichten Schuß Oberkrainer, dann pilgern Sie morgen doch einfach nach Bad Hofgastein ins Kurhaus. Im übrigen: es gibt als Dreingabe obendrauf noch ein Highlight: Mitglieder der Gasteiner Blasmusikkapellen treten auf. Hans Wieland arrangierte vier Stücke der 43er für Blasmusik. Ganz nach dem Motto: 43er goes Blasmusik!
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© 2009 by krainer-music.com/Quelle: Die 43er (www.die43er.at)
| -07.09.09- |
© 2009 by krainer-music.com/Quelle: Die Amraser (www.dieamraser.com)
| -29.08.09- |
Schon am kommenden Wochenende, genauer gesagt, am Freitag, den 04. September 2009, steigt in Uttendorf im Salzburger Land das 1. Alpengold Festival, organisiert und durchgeführt von der Fa. Alpengold Harmonikas.
Zur Präsentation sehr bekannter Gruppen in der Oberkrainerszene gesellen sich auch noch weniger bekannte Ensembles und Nachwuchsgruppen. So sind neben den Salzburgerischen Lokalmatadoren, dem Salzburg Quintett, die Runden Oberkrainer, oder auch Okrogli muzikantje, wie sie im slowenischen Fachjargon genannt werden, vertreten. Dazu gesellen sich die Steirischen Oberkrainer und die Gruppe Spatzensound. Last but not least geben auch Nino und seine Oberkrainer, ebenfalls aus Slowenien, und die Nachwuchsgruppe aus dem Allgäu, der Krainer Express, ihre musikalische Visitenkarte ab.
Gemessen an den geladenen und mitwirkenden Gruppen scheint es ein interessanter und abendfüllender Event zu werden. Als Conférencier konnte Heinz Fuchs verpflichtet werden. Wie sich der genaue Ablauf des Abends gestaltet, ob abwechselnd oder in Blöcken gespielt wird, entzieht sich unserer Kenntnis. Was wir aber sicher wissen, ist, dass das Ganze in der Jakoberhalle und anläßlich des Bezugs der neuen Firmenzentrale der Fa. Alpengold im Zentrum kreativ in Uttendorf stattfindet. Beginn der Veranstaltung ist um 19:00 Uhr und es wird ein Eintritt von 12,- EUR fällig.
Wir wünschen allen, die nächsten Freitag den Weg nach Uttendorf finden, viel Spass und gute Unterhaltung und einen kurzweiligen Abend mit Spitzengruppen aus Nah und Fern.
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© 2009 by krainer-music.com/Quelle: Alpengold Harmonikas G. Lerch Uttendorf
| -08.07.09- |
Es ist einfach nicht mit Worten zu fassen, aber die schlechten Nachrichten reißen nicht ab und wollen keine Ende nehmen. Schon wieder ging -völlig überraschend- einer von uns, den sicherlich viele in der Szene gekannt haben dürften. © 2009 by krainer-music.com/Quelle: Musikkapelle Kirchen/Thomas Locher/Franz Schrode
| -04.07.09- |
Und leider sind auch die heutigen News keine positiven. Schon wieder müssen wir von einem berichten, der in der Blüte seiner Jahre von uns gegangen ist. Bereits am 19. Juni verstarb ein Musikant aus dem Schwarzwald, den sicher viele gekannt und geschätzt haben. Hans-Peter Kammerer, liebevoll von seinen Kollegen und Freunden kurz HaPe genannt, ein "Vollblut-Oberkrainer", wie es sicherlich keinen zweiten weit und breit gab, fast schon ein Fanatiker, wenn es rund um die KrainerMusik ging. Bis zu den zwei Herzinfarkten im Jahre 2004, die ihn körperlich derart schwächten, dass er von da an nicht mehr selbst aktiv auf der Bühne stehen und Musik machen konnte, war er Gründungsmitglied und Akkordeonist der Schwarzwaldkrainer.
Seine musikalische Karriere begann schon recht früh. Bereits als Kind hatte er seinen ersten Akkordeonunterricht bekommen. Auch bei einem Professor der Musikhochschule Trossingen genoß er einige Zeit und Stunden auf seinem geliebten Instrument, der Harmonika. Seine ersten musikalischen Gehversuche und Erfahrungen machte er beim Gauchachtal-Quintett, bevor er dann mit dem Schwarzwaldecho über die Grenzen seiner Heimat, des Schwarzwaldes, bekannt wurde. Dieses Ensemble war es auch, in dem damals Helmut Färber, seines Zeichens heute allseits bekannter Klarinettist und Multiinstrumentalist bei den Mooskirchnern- als Bassist anheuerte. Weitere musikalische Stationen von HaPe Kammerer waren danach die ebenso bekannten Feldberger und später dann die Schwarzwälder Stockmihli Musikanten, bevor er dann im Jahre 2002 die Schwarzwaldkrainer aus der Taufe hob. Übrigens wurde Hans-Peter auf diesem ereignisreichen und vielseitigen musikalischen Weg stets von einem Mann begleitet, der ihm nicht nur musikalisch, sondern auch persönlich sehr nahe stand: sein Bruder Willi Kammerer, seines Zeichens Trompeter bei den Schwarzwaldkrainern, war während dieses ganzen musikalischen Werdegangs ständig an seiner Seite und die beiden ergänzten sich in allen Ensemblen auf eine ganz eigene Weise. So, wie es eben wahrscheinlich nur leibliche Brüder können, die beide der Oberkrainer-Musik verfallen sind.
Hans-Peter Kammerer war nicht nur ein anerkannter Musikant und beliebter Akkordeonist und Keyborder, nein, er machte sich auch einen Namen und viele Freunde als Komponist und Textdichter, der seinem Vorbild Slavko Avsenik auch in dieser Hinsicht mit vollster Hingabe nacheiferte. Man merkt seinen Polkas und Walzern den Avsenik'schen Einfluß durchweg an. Man kann sicherlich von ihm behaupten, dass er einer der größten und glühendsten Verehrer von Slavko Avsenik und seinen Orig. Oberkrainern war. Wer ihn kannte, wußte, mit welcher Hingabe und mit welchem Herzblut er die Avsenik'schen Titel mit seinem Gegenüber diskutieren konnte und sie fachmännisch analysiert haben wollte, weil er die Eigenheiten der Oberkrainer-Musik für sich selbst bis ins Letzte studiert hatte. Und genau so perfekt wollte er sie auch gespielt und interpretiert wissen.
Nun, seit die Erkrankung ein aktives Wirken auf der Bühne nicht mehr zuließ, kümmerte er sich bei den Live-Konzerten der Schwarzwaldkrainer hinter der Bühne und im Saal um den "guten Ton", er steuerte die geschäftlichen Angelegenheiten des Ensembles als Manager und nicht zuletzt hinterließ er seine Handschrift durch viele Titel der Schwarzwaldkrainer, sei es als Komponist oder als Arrangeur.
Doch nun verließen ihn seine Kräfte. Im besten Alter von nur 49 Jahren (im September diesen Jahres hätte er seinen 50. Geburtstag feiern können) mußte er von uns gehen und hinterläßt so bei seiner Familie, seinen Schwarzwaldkrainern und allen Freunden, Fans und Musikkollegen eine schmerzliche Lücke, die sicherlich niemand schliessen kann. Er wird für alle, die ihn gekannt, geschätzt, geliebt und verehrt haben, in seinen Kompositionen und in den Herzen einer großen Fangemeinde weiterleben. Die überwältigende Anteilnahme zu seiner Trauerfeier untermauerte dies ganz deutlich.
Unsere besondere Anteilnahme gilt seiner Frau und seinen beiden erwachsenen Kindern Bianca und Christian, der ganzen Familie Kammerer -allen voran seinem Bruder Willi- und auch seinen übrigen Kollegen der Schwarzwaldkrainer Günther, Rolf, Michael und Stefan. Im Namen der ganzen KrainerGemeinde und aller Fans möchten wir unser herzliches Beileid aussprechen und wünschen den Hinterbliebenen viel Kraft und Trost in diesen schweren Stunden des Verlusts.
Ihre krainer-music.com
© 2009 by krainer-music.com/Quelle: www.schwarzwaldkrainer.de/Stefan Baron
| -20.06.09- |
Unabhängig voneinander erreichten uns vor geraumer Zeit zwei Zuschriften. Zum einen gab "Karawanken"-Urgestein Nummer 1, (Engel)Bert Stubinger bekannt, dass "Die Karawanken" sich im Umbruch befänden. Das erste Mal seit der Gründung im Jahre 1980 ist die Gruppe wohl nun in "rein kärtnerischer Besetzung" unterwegs. Laut eigener Aussage wird felißig an einem neuen Bühnenprogramm gearbeitet, was nicht nur Gründervater Bert einen Riesenspaß macht, sondern auch den neuen Kollegen Peter (spielte jahrelang als Profi bei den Kaiserwäldern), Hubert, Werner und Volte jun. Diese drei Mannen sind Ex-Musiker der Goggauseer. Bert sagt: "Die Karawanken sind wieder eine richtige "Familie" und das Feuer, welches hier "brennt", wird ganz bestimmt auch auf das Publikum überspringen".
Sie haben es schon gemerkt: irgendwas ist da nun bei den Karawanken anders als vorher. Genau! Nämlich, dass "Karawanken-Urgestein Nummer 2", Walter Regenfelder, in dieser Aufstellung fehlt. Und just von diesem kam die zweite Zuschrift. Und sie verheißt, dass Walter mit vier anderen Mannen zukünftig separat unterwegs sein wird und musikalisch wohl getrennte Wege einschlägt. Die fünf Mannen, so Regenfelder, haben sich aus der Karawanken-Stammformation herauskristallisiert. Neben Walter Regenfelder (git) sind mit an Bord: Sašo Najglic (cl), Jože Primožic (acc), Davorin Crešnik (tr) und schliesslich Iztok Leskovar (bass). Auffallend an dieser neuen Besetzung ist auf jeden Fall, dass die beiden für's Gebläse zuständigen Musikanten aus Slowenien den Altersdurchschnitt gehörig nach unten drücken, sind sie doch erst 26 bzw. 23 Jahre jung. Was grundsätzlich aber keinerlei Rückschlüsse auf deren musikalisches Können zuläßt. Also: da kann man voraussichtlich auch gespannt sein, was die neue Saison und diese neue Bestzung dem Publikum bieten werden.
Wir wünschen auf jeden Fall beiden Ensembles einen guten Start und für die Zukunft ebenfalls alles Gute!
Ihre krainer-music.com
© 2009 by krainer-music.com/Quelle: www.karawanken.at / www.karawankenpower.com
| -13.06.09- |
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© 2009 by krainer-music.com/Quelle: Gerhard Hainzl, Management Mooskirchner
| -12.06.09- |
Der in der Schweiz beheimatete Club der Freunde der echten Oberkrainer-Musik oder Prijatelji od Slovenija, wie sie sich selbst nennen, feiert heuer sein 10jähriges Bestehen. Zu diesem Anlaß hat der rührige Club es sich nicht nehmen lassen, im Rahmen einer anderen Veranstaltung ein ganz besonderes Highlight zu bieten. Keine geringeren als die Alpenoberkrainer aus Slowenien reisen extra an, um mit den Jubilaren zusammen deren erste Dekade des Bestehens gebührend zu feiern.
Das Ganze steigt bereits heute, Freitag, den 12.06.09, abends ab 19:30 Uhr. Und zwar im Festzelt zu Bernau am Chiemsee. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt EUR 12,-. Bernau liegt direkt an der BAB 8 München-Salzburg, die Ausfahrt Felden ist die richtige Wahl, wenn Sie sich noch nach Bernau aufmachen wollen, um mit den Schweizer Freunden zusammen zu feiern.
Auch wir beglückwünschen den Oberkrainer-Club aus der Schweiz zu seinem 10jährigen Bestehen und wünschen den Mitgliedern weiterhin viel Spaß in geselliger Runde und auch den nötigen Zusammenhalt im Sinne der Oberkrainer-Musik, damit der Club auch den nächsten "10er" voll machen kann.
P.S.: Die Schweizer OK-Freunde haben sogar extra zum Jubiläum eine eigene Scheibe herausgebracht, einen Sampler mit 55 Titeln, gespielt von 54 Interpreten aus 6 Ländern. Diese CD gibt's auch direkt vor Ort in Bernau bei den Freunden zu kaufen.
Ihre krainer-music.com
© 2009 by krainer-music.com/Quelle: www.oberkrainerclub.ch
| -11.06.09- |
Auch in bayrischen Landen tut sich wieder einiges dieses Wochenende. Ab morgen, Freitag, 12. Juni 2009 feiern die Argeter Buam ihr 35-jähriges Bestehen. Im Garner-Stadl in Arget geht ein dreitägiges Fest über die Bühne mit vielen musikalischen Gästen und Freunden, wo für jeden auch etwas dabei sein sollte. Interessant für die Freunde der Oberkrainer-Musik dürfte sicherlich dieser Freitagabend sein, bei dem die Argeter Buam nach eigener Aussage ein musikalisches Feuerwerk zünden möchten. Als "Sprengstoff" dienen hier außer den Gastgebern selbst die allseits bekannten Schwarzwaldkrainer, die sicherlich die weiteste Anreise haben werden, dann die Altkirchner Musikanten, die Isarwinkler Spitzbuam und die Gruppe KAWOGL, alles Lokalmatadore des bayrischen Voralpenlandes. Der Beginn ist hier auf 20:00 Uhr angesetzt, ein Eintritt von EUR 10,- wird an diesem Abend fällig.
Dann am darauffolgenden Tag, dem Samstag, 13. Juni gibt es einen Abend mit auch für die Freunde der böhmischen Blasmusik, die ja sicherlich auch im Lager der Oberkrainer-Fans zu finden sind. Denn keine geringeren als die Innsbrucker-Böhmischen geben sich die Ehre, um das Publikum in Feierlaune zu versetzen, mit tatkräftiger Unterstützung der Jubilare. Auch hier ist der Beginn für 20:00 Uhr angesetzt, der Eintritt auf EUR 8,-.
Und dann schließlich am Sonntag, dem 14. Juni, gibt es zum Abschluß dieses dreitägigen Jubiläums noch einen Frühschoppen mit der Blaskapelle Arget mit Beginn um 10:00 Uhr. Der Eintritt ist hier frei.
Und hier noch für alle, die sich für den Werdegang der Gruppe interessieren, hier die Biographie:
© 2009 by krainer-music.com/Quelle: www.argeter-buam.de
| -05.04.09- |
Auch die Oberkrainer-Freunde in der Schweiz bekommen noch im Monat April etwas geboten. Gleich drei Oberkrainer-Gruppen spielen bei diesem Event für ihre Fans und die, die es noch werden wollen, auf. Und zwei der drei Ensembles sind sicherlich in diesen Breitengraden noch gar nicht so bekannt, da sie noch ziemlich "neu" auf dem Markte sind. Zum einen sind das fünf Musikanten, beheimatet allesamt in der schönen Schweiz und erst seit kurzem zusammen unterwegs. Alles altgediente Ex-Profis, dürften sie ihr Handwerk sowohl auf dem Instrumentarium als auch von der Interpretation her gesehen, verstehen. Die Eurokrainer um Branko Jurak jun. am Akkordeon (dem einen oder anderen vielleicht auch bekannt als ehemaliger Bassist der Schilcher(-Krainer)) haben es sich zum Ziel gesetzt, ausschliesslich die Musik aus Oberkrain zu interpretieren. Dabei unterstützt wird Branko durch seinen Vater Branko sen. am Baß, den Kärntner Adi Wilpernig an der Trompete, den gebürtigen Niederbayern Jochen Stephan an der Klarinette und den Gitarristen Bruno Koch, einen gebürtigen Steirer. Die Musikanten haben sich in relativ kurzer Zeit ein ahnsehnliches Repertoire erarbeitet, das in erster Linie die Freunde der Avsenik'schen Melodien auf ihre Kosten kommen läßt. Deren Motto ist ganz klar: "Unser Herz schlägt für die Oberkrainer-Musik!"
Aus der Steiermark reisen die Happy Oberkrainer eigens für die Schweizer Fans an. Bertl Pointinger ist in der Oberkrainer-Szene sicherlich kein Unbekannter. Schon jahrelang als Musikant unterwegs, war es zuletzt beim Quintett Juchee als Gitarrist unter Vertrag, bevor er nun mit vier gleichgesinnten Kollegen und seiner Ehefrau Suzana als Sängerin begann, mit Krainermusik durch die Lande zu ziehen. Otto Maierhofer an der Klarinette und musikalischer Leiter des Ensembles (sie nennen ihn intern nur den "Professor"), Josef Sterzl an der Trompete, Markus Sterzl am Akkordeon und Robert Marzel am Baß komplettieren das Ensemble. Sicherlich auch ein sehr interessantes Gustostückerl, dieser Gruppe zuhören zu können. Sie werden für ihre Schweizer Fans ein Melodienfeuerwerk zünden, bei dessen Interpretation man die Spielfreude und ihre stets sympathische Art spüren wird.
Komplettiert wird die Veranstaltung durch eine im In- und Ausland bekannte Oberkrainergruppe mit Rang und Ehren. Kein Geringerer als Igor Podpečan und seine Oberkrainer werden die Schweizer Musikfans beehren und ihre flotten Weisen zu Gehör bringen. Wer diese Truppe kennt, weiß was ihn erwartet. Schon unzählige Tonträger und Erfolge säumen den musikalischen Weg dieses slowenischen Ensembles, das seit 1992, seit dem Ende der Avsenik-Ära existiert. Igor war bis zu diesem Zeitpunkt, wie die meisten sicher wissen werden, auch ehemaliges Mitglied des Avsenik-Ensembles in den 90er-Jahren, dort allerdings als Bassist. Nun, in seiner eigenen Besetzung, übernimmt er ja den Part des Akkordeonisten. Als Multiinstrumentalist beherrscht er aber neben Bariton, Kontrabaß, Akkordeon und Trompete auch die Posaune, auf der er auch einen Abschluß als Professor inne hat. Auch als Komponist und Produzent mit seinem slowenischen Tonstudio Zlati Zvoki hat sich das Multitalent weit über die Grenzen seiner Heimat hinweg in der Musikszene einen Namen gemacht.
Diese drei Ensembles sind sicherlich Garant für eine gelungene Veranstaltung und sie bringen die besten Voraussetzungen mit, dass dies ein sehr kurzweiliger Abend werden kann. Also, liebe Schweizer KrainerFreunde und alle anderen, die den Weg nach Birr finden: merken Sie sich diesen Termin vor! Es lohnt sich sicherlich!
Apropos: Es gibt einen Vorverkauf, den Sie nützen sollten. Das Platzangebot ist begrenzt und die Plätze sind reserviert. Der Eintritt für diesen Abend liegt bei SFR 35,-.
Wir wünschen all jenen, die diese drei Ensembles einmal zusammen erleben möchten, viel Musik und gute Unterhaltung in der Arena Wydehof in Birr (AG) ab 20:00 Uhr und verbleiben bis demnächst
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© 2009 by krainer-music.com/Quelle: www.eurokrainer.eu
| -29.03.09- |
Aus einer Idee einiger Musikanten der Musikkapelle Heimenkirch einst entstanden (genauer gesagt: im Jahre 2003, als es zum ersten Male stattfand), gibt es in diesem Jahr nun bereits die sechste Auflage des Oberkrainer-Wochenendes der Musikkapelle Heimenkirch im Westallgäu, bei dem die Veranstalter noch jedes Jahr auf's Neue geschafft haben, eine bekannte und vorallem auch beliebte Truppe zu verpflichten. Nach Ensembles wie dem Salzburg Quintett, den Grazer Spatzen, dem Quintett Juchee, den Lechner Buam un den Oberkrainer ALLStars in den zurückliegenden Jahren sind dieses Mal die fünf jungen Burschen von Oberkrainer Power an der Reihe, das Publikum auf's Beste zu unterhalten, was sie sich sicherlich zum Ziel gesetzt haben.
Wer die Burschen aus der schönen Steiermark noch nicht live erleben durfte, sollte sich das unbedingt einmal geben. Gelegenheit dazu hat er kommendes Wochenende, am Samstag, dem 04. April, ab 20:00 Uhr und am Sonntag, dem 05. April, ab 10:30 Uhr an bekanntem Orte, nämlich in der Alten Sporthalle zu Heimenkirch, die für solch eine Festivität genau den richtigen Rahmen hergibt. Wer sich darüber noch näher informieren möchte, auch über die Anfahrt nach Heimenkirch, Übernachtungsmöglichkeiten in und rund um Heimenkirch und auch über eine eventuelle Tischreservierung, der kann das gerne tun unter www.oberkrainer-wochenende.de. Erfahrungsgemäß sollte man sich aber sputen, die Plätze dafür sind naturgegeben begrenzt.
Wir wünschen, wie immer, Besuchern und Veranstalter ein schönes und erlebnisreiches Wochenende mit viel guter Musik und Stimmung
Ihre krainer-music.com
© 2009 by krainer-music.com/Quelle: www.oberkrainer-wochenende.de
| -27.03.09- |
Am gestrigen Donnerstag, den 26.März 2009, erlag der in der Oberkrainer-Szene wohlbekannte Harald (Harry) Winter einem Krebsleiden. Er hatte den langen Kampf gegen diese Krankheit tapfer aufgenommen und ihn nun doch, kurz vor seinem 52. Geburtstag, den er am kommenden Dienstag hätte feiern können, verloren. Uns erreichte diese weitere traurige und schockierende Nachricht gestern durch seinen langjährigen Musikkollegen und Freund Sepp Mattlschweiger. Ihr Weg war über lange Jahre ein gemeinsamer, vorallem als gute Freunde, jedoch auch als Musikanten.
Als gebürtiger Salzburger (*31.03.1957) lag ihm die Oberkrainer-Musik besonders am Herzen. Schon in der Volksschule entdeckte er die Liebe zur Musik und erlernte im Schulalter Akkordeon und Flügelhorn. Auch ein Ausflug in die Welt des Orgelspiels war ihm im Hauptschulalter beschieden. Bei der Musikkapelle Altenmarkt/Pg. wirkte er über 15 Jahre als Flügel- und Bassflügelhornist mit. Aber seiner großen Leidenschaft konnte er erst in seiner 13 Jahre währenden Zeit beim Salzburg Quintett frönen. Harald Winter und Helmut Pitscheider, der langjährige Gitarrist des Salzburg Quintetts, lernten sich beim Bundesheer kennen. Die gemeinsame Liebe zur Oberkrainer-Musik verband die beiden. Erste musikalische Gehversuche durchlebten sie zusammen beim "Tauernecho" in der Zeit von 1972 bis 1977. Dann fragte der gebürtige Steirer Pitscheider damals bei seinem Landsmann Sepp Mattlschweiger an, ob man nicht gemeinsam etwas auf die Beine stellen wolle. Und so gründeten diese "Urväter" des heute noch existierenden Ensembles das "Salzburg Quintett", mit dem sie gemeinsam in der Zeit von 1978 bis 1989 musikalisch unterwegs waren. In diese Zeitspanne fällt auch die kompositorische Schaffensära von Harald Winter, der über die Jahre unzählige Melodien schuf, die mit den Erfolg des Ensembles begründeten und ihm auch einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert gaben. Die vielen Fans kennen diese Polkas und Walzer auch heute noch, nach nun doch 20 Jahren Abstinenz vom Salzburg Quintett, und hören sie auch heute noch gerne. Man denke an solche Titel wie "Du kommst heut zu mir", "Früh am Morgen", "Pfeffer-Polka", "Bauernstüberl in Wagrain", "Lustige Fahrt", "Froh und heiter", "Harmonika auf Reisen", um nur einige wenige zu nennen. Auch nach seiner Zeit beim Salzburg Quintett, als Sepp Mattlschweiger mit den "Mooskirchnern" durch die Lande zog, war er kompositorisch weiter tätig. In dieser Zeit gelang es ihm zusammen mit Sepp, einen echten Hammertitel, einen "Evergreen" der Oberkrainer-Musik zu kreieren, das legendäre Bariton-Bravourstück "Burschenfest am Irschenberg".
Musikalisch machte Harald Winter nach seiner Zeit beim Salzburg Quintett eine Schaffenspause, bevor er im Jahre 2002, nach dem Weggang von Sepp Pfeiffenberger, dem Rufe von Trompeter Franz Huber folgte, um beim "Alpenecho" anzuheuern und Pfeiffenbergers Part am Akkordeon zu übernehmen und um seine musikalischen Ideen mit einzubringen und zu verwirklichen. Deren Webseite weist aus, dass ihm hier besonders die Aufnahme der Jubiläums-CD zum "35-jährigen" viel Freude bereitete. Jedoch mußte er diese musikalische Tätigkeit auf Grund seiner Krankheit vor etwa einem Jahr schweren Herzens aufgeben.
Den Menschen Harald Winter zeichnete aus, dass er denen, die ihn kannten und schätzten, ein treuer und enger Freund war. Seine penible, ja akribische Ader kam ihm vorallem auch beim Erstellen unzähliger Arrangements zugute. Verläßlichkeit war sein oberstes Gebot und Genauigkeit galt für ihn als Maxime. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er sich durch diese Charaktereigenschaften einen Namen als ausgewiesener Arrangeur und Notist in der Szene machte. Die von ihm gesetzen und von Originaltonträgern abgeschriebenen Titel zeichnen sich durch absolute Übereinstimmung mit dem Original aus, peinlichst genau recherchiert und abgehört. Die von ihm erstellten Arrangements erfreuen sich großer Beliebtheit im gesamten deutschsprachigen Raum, von Südtirol bis in die Niederlande. Sogar die slowenischen Musikkollegen zollten dem "Burnik von Altenmarkt", wie er in unserem Forum einmal beschrieben wurde, höchsten Respekt, in dem sie seine Noten anfragten und verwendeten. Und das will im Lande der Oberkrainer-Musik schon etwas heissen! Er ruhte sich aber nie auf den Lorbeeren seines Archivs aus, sondern arrangierte sogar auf Bestellung. Sollte ein Titel gewünscht werden, den er noch nicht in die "Mangel genommen" hatte, machte er sich umgehend und eigens für den Auftraggeber mit der ihm innewohnenden Genauigkeit ans Werk. Und selbst kurzfristige Aufträge erledigte er prompt und sogar manches Mal sprichwörtlich "über Nacht". Da war ihm nichts zu viel!
Mit Harald Winter verliert die Oberkrainer-Szene einen weiteren Musikanten und Komponisten, der sich weit über die regionalen Grenzen seiner salzburgischen Heimat hinweg einen Namen als Musikant und Komponist, als Freund und Musikkollege gemacht hat. Er hinterläßt eine Frau und drei Kinder, denen unser ganzes und tief empfundenes Mitgefühl gilt. Und er hinterläßt mit Sicherheit auch eine große Lücke im Kreise seiner Freunde und Bekannten, bei Musikkollegen und Fans, die ihn über die Jahre hinweg begleiteten und teilweise langjährige Weggefährten waren. Harald Winters Schaffen wird in seinen Kompositionen weiterleben und viele, die ihn gekannt und schätzen gelernt haben, werden ihn in ihrem Herzen und in ihrer Erinnerung weitertragen.
Namens der ganzen Oberkrainer-Gemeinde möchten wir unsere Trauer über diesen viel zu frühen Tod von Harald Winter bekunden und seiner Familie und seinen Angehörigen, seinen Verwandten und Freunden und vorallem auch seinen ehemaligen Musikkollegen, mit denen er im Laufe der Jahre musikalisch tätig war, unser tief und von Herzen empfundenes Beileid aussprechen.
Und wir rufen ihm ein von Herzen kommendes "Danke" nach für alles, was er für seine Fans und Freunde war und getan hat.
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© 2009 by krainer-music.com/Quelle: Josef Mattlschweiger / www.salzburg-quintett.at / www.alpenecho.sbg.at
| -25.03.09- |
Wie der Name schon sagt: sie kommen aus der schönen Steiermark und es ist zu vermuten, dass sie den halben Kontinent bereisen. Die Euro Steirer, gegründet vor nunmehr 10 Jahren, und anfangs dem Stile der echten steirischen Volksmusik verschrieben, sind sie heute als Quintett in Sachen Oberkrainer unterwegs. Gründer Michael Sammer übersandte uns die sicherlich für viele unserer Leser interessante Neuigkeit, dass das Ensemble sich letztens neu formiert hatte. Diese Umbesetzung brachte für die Gruppe auch eine Verjüngung mit sich, sind doch nun drei der fünf Musikanten eher im zarten Jugend- bzw. jungen Erwachsenenalter. Auch wenn die Website der Gruppe das tatsächliche Geburtsdatum und dadurch das wirkliche Alter verschweigt, ist den Neuzugängen die Jugendlichkeit förmlich "ins Gesicht geschrieben". Lesen Sie hier nun den offiziellen Text, den wir von der Gruppe überlassen bekommen haben.
Vor nunmehr 10 Jahren gründete Michael Sammer die "Euro Steirer". Nach jahrelanger, erfolgreicher Tätigkeit in der Musikbranche, zuerst mit vier, dann schließlich -in originaler Oberkrainerbesetzung- mit fünf Musikern, trennte sich jetzt der Weg des erfolgreichen Ensembles, da einige Mitglieder neue musikalische Herausforderungen suchten. Der verbliebene Kern mit Michael Sammer (Bassist und Leiter der Gruppe) und Hans-Peter Beichler (Klarinette) entschloss sich jedoch, dem alten traditionellen Stil treu zu bleiben, und es gelang Ihnen binnen kürzester Zeit, die Euro Steirer wieder auf die Bühne zu bringen.
Bemerkenswert ist dabei nicht zuletzt der große Erfolg, der den neu formierten Euro Steirern bereits in der abgelaufenen Ballsaison 2009 zuteil wurde. Das begeisterte Publikum konnte bei den schwungvollen Auftritten feststellen, dass es den Euro Steirern gelungen ist, das ohnehin hohe Niveau der vergangenen Jahre zu halten. Dabei ist vor allem bemerkenswert, dass sich sowohl Michael Löcker (anstelle von Herbert Rath) auf dem Akkordeon und Raphael Kühberger(anstelle von Karl Reisenhofer) auf der Gitarre als auch Michael Sammer jun. (anstelle von Christian Strommer), der Sohn des Gruppenleiters, auf der Trompete, nahtlos in das Ensemble eingefügt haben. Beinahe spürbar sind der jugendliche Elan und die Freude, welche von den nunmehr deutlich verjüngten Euro Steirern ausgehen. Mehr Information über die Euro Steirer finden sie unter www.eurosteirer.at
Wir von www.krainer-music.com wünschen dem verjüngten Ensemble weiterhin viel Spass am Musizieren und für die Zukunft viel Erfolg bei jung und alt, im In- und Ausland und freuen uns schon heute auf eine Wiedersehn bzw. ein Wiederhör'n bei flotten Weisen.
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© 2009 by krainer-music.com/Quelle: www.eurosteirer.at-Michael Sammer
| -19.03.09- |
Auch heuer wieder laden die Initiatoren zur alljährlich stattfindenden und bereits zur Tradition gewordenen Puntigamer Musikanten-Ski-WM ein, und dies bereits zum 18. Male. Kaum zu glauben, aber in zwei Jahren würde dann schon das zweite Dekadenjubiläum anstehen. Wir gehen mal davon aus, dass dies auch so kommen wird. Sei's drum: auf jeden Fall ist auch dieses Jahr wieder einiges geboten an Programmpunkten und Mitwirkenden für all die Gäste aus nah und fern, die teils mehrere hundert Kilometer anreisen, extra für dieses Event. Und viele gehören sicherlich schon zum Stammpublikum, das sich diese Veranstaltung schon gleich jeweils für's nächste Jahr im Kalender vormerkt.
Bereits am Mittwoch, dem 25. März 2009, geht es los mit einem Eröffnungs-Open-Air ab 15.00 Uhr beim Hotel Wiesenegg in Hinterglemm. Schon dort sind einige Gruppen mit von der Partie. Am Donnerstag dann ab 12.00 Uhr gibt es auf den verschiedenen Hütten im Skizirkus Saalbach-Hinterglemm wieder flotte Klänge, den intern genannten Hüttenzauber.
Sowohl am Freitag als auch am Samstag gibt's wieder die Winterfestivals im beheizten Festzelt, jeweils beginnend ab 19.00 Uhr und mit verschiedenen Ensembles. Auch hier haben die Organisatoren wie in den Vorjahren ein tolles Programm mit bekannten und beliebten Interpreten und Vertretern vorallem auch der KrainerSzene zusammengestellt. Am Sonntag bildet dann der Frühschoppen im Festzelt, ab 10.30 Uhr beginnend, den alljährlichen Abschluss der Megaveranstaltung. Wenn Sie sich über das ganze Event ausführlich informieren wollen, so können Sie das -wie jedes Jahr- gerne tun. Unter www.musikanten-ski-wm.at finden Sie alles Wissenwerte wie den Programmablauf an allen Tagen, die Fahrtzeiten der Shuttlebusse von und nach Hinterglemm und -auch ganz wichtig- Vorverkaufsstellen für Tickets und Eintrittspreise.
Auch wir wünschen den Veranstaltern wieder eine gelungene und erfolgreiche Musikanten-Ski-WM und all jenen, die nach Saalbach-Hinterglemm anreisen, eine Mords-Gaudi, einen Heiden-Spaß und viele schöne Stunden bei Volks- und Unterhaltungsmusik fast nonstop!
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Und hier das diesjährige Programm:
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| -03.03.09- |
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| -01.03.09- |
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| -01.02.09- |
Am heutigen Sonntag erreichte uns die traurige Nachricht, dass der langjährige Klarinettist des Orig. Oberkrainer Quintetts Slavko Avsenik, Albin Rudan, nach langer und schwerer, jedoch tapfer ertragener Krankheit, am gestrigen Samstag, den 31. Januar 2009, von uns gegangen ist. Er verstarb im 76. Lebensjahr. Am 26. Juli hätte er seinen Geburtstag begehen können. Nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt, war er auf den Rollstuhl angewiesen, nahm aber bis zum Schluß rege am Leben und am Interesse um seine Person teil. Zuletzt sicherlich als einem Highlight bei einem Abend im Gasthaus Avsenik, der ganz im Zeichen seiner Person stand und deshalb auch als Mottoveranstaltung unter dem Begriff "Albin-Rudan-Abend" sicherlich den vielen Besuchern und seinen Fans in Erinnerung bleiben dürfte.
Albin Rudan war zweifelsohne ein exzellenter Musiker, ein Virtuose auf seinem Instrument, der Klarinette. Was für die Klassik ein Anton Stadler, der Mozart'sche Konzerte einst uraufgeführt hatte, oder für den Jazz der 40er und 50er Jahre des 20. Jahrhunderts ein Benny Goodman war, das konnte Rudan in der Oberkrainer-Musik für sich in Anspruch nehmen. Sein warmer, runder Ton mit dem vollen Timbre war es, der sein Spiel so einzigartig machte. Gepaart mit einer Spieltechnik auf allerhöchstem Niveau verlieh er den vielen extra für ihn komponierten Klarinettensoli aus der Feder der Gebrüder Avsenik dieses unnachahmliche "Feeling", diesen unverkennbaren Ausdruck im Vortrag, mit dessen Hilfe die Musik der Orig. Oberkrainer weltberühmt wurde und zu deren Siegeszug durch die ganze Welt er maßgeblichen Anteil hatte. Er wurde nicht umsonst voller Respekt der "Zauberer auf der Klarinette" genannt. Und er darf sicherlich für sich in Anspruch nehmen, schon zu Lebzeiten ein Idol und Vorbild für unzählige Klarinettisten dieser Szene geworden zu sein. Und nicht nur für diese. Manch namhafter Musikkollege aus anderen Richtungen und Genres wie der Klassik und dem Jazz beneidete ihn um seinen einzigartigen Ton und sein ausdrucksstarkes Spiel auf "seinem" Instrument.
Albin Rudan war studierter Musiker. Er besuchte das Konservatorium in Ljubljana. Nach seinem hervorragenden Abschluß an dieser Musikhochschule wurde er ins Symphonieorchester von Radio Ljubljana berufen. Der damalige Kontakt zu den Avseniki kam über Slavkos Bruder Vilko zustande, der ebenfalls dort im Orchester spielte undanfänglich ja auch bei den Oberkrainern den Part des Klarinettisten inne hatte. Die Oberkrainer-Musik gefiel ihm so gut, dass er so oft wie möglich in seiner Freizeit bei Slavko und seinen Musikanten mitspielte. Als dann mit einem gewissen Bekanntheitsgrad der Oberkrainer auch deren Konzerttourneen begannen, löste er seinen Vertrag mit dem Radio-Symphonieorchester auf und fing ganz bei den Oberkrainern an. Slavko sagte einmal über ihn: "Er ist ein grandioser Instrumentalist. Er hätte sicherlich auch bei Karajan spielen können". Aus heutiger Sicht müssen wir sagen: Gott sei Dank schlug der Mann der leisen Töne, der Zeit seines Lebens ein stiller und zurückhaltender Mansch war und geblieben ist, den Weg der klassichen Klarinette nicht ein. Um ein Haar wäre dieser große Meister auf der Klarinette dem Oberkrainer-Publikum für ale Zeiten vorenthalten geblieben. Doch so schenkte er uns unzählige virtuos gespielte Soli und technisch über jeden Zweifel erhabene Evergreens der Oberkrainer-Musik, die für alle Zeiten Maßstab sind und bleiben werden für alle, die in diesem Genre in seine Fußstapfen treten wollen. Angefangen von höllisch schnell gespielten Polkas wie "Am Stammtisch" oder der "Sirenen-Polka" bis zu den künstlerisch auf höchstem Niveau interpretierten Walzern wie "Der Wind bringt Dir mein Lied" oder dem "Hirtenlied" war Albin Rudan in jeder Dur- und Molltonart, in allen nur erdenklichen Tempi und Lagen zuhause und schuf für sich, für die Oberkrainer im speziellen und für die ganze oberkrainerisch interessierte Nachwelt im allgemeinen ein Monument, das für immer und ewig mit der Marke "Original Oberkrainer Avsenik" untrennbar verbunden sein wird.
Wir trauern um einen ganz besonderen Menschen, einen ruhigen Zeitgenossen, der sich selbst nie über andere hob, obgleich er sich seines Könnens sicher bewußt war. Ein Mann, der stets Understatement betrieb, der lieber still und unaufdringlich im Hintergrund blieb und doch eine Aura versprühte, wenn er mit seiner Klarinette bei einem der zahlreichen Soli mit Brillanz und Präsenz glänzte. Einer, der Vorbild für eine ganze Generation war. Nicht nur als Musiker, sondern auch als Mensch. Und der trotzdem der klassischen Klarinette Zeit seines Lebens als Liebhaber und Kenner verbunden blieb. Sicherlich wäre er auch in dieser Sparte ein Ausnahmemusiker geworden, von dem die Musikwelt nur in den höchsten Lobestönen gesprochen hätte.
Wir möchten der Trauerfamilie Rudan unser tief empfundenes Beileid zum Heimgang aussprechen. Albin Rudan wird in unser aller Herzen weiterleben und seine Stücke werden für immer ein Zeitzeugnis seines künstlerischen Schaffens bleiben. "Albin, wir werden Dich nie vergessen!"
Deine und Ihre krainer-music.com
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| -16.01.09- |
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| -04.01.09- |
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